Wolfgang und Heike Hohlbein – Die Bedrohung

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Titel: Die Bedrohung

Autoren: Wolfgang & Heike Hohlbein

Verlag: Arena

Genre: Phantasy

Erscheinungsjahr: 1994

Seiten: 600

Eigentlich war Anders ein ganz normaler Junge aus einer Bauernfamilie, die in einem Tal, welches die Bewohner weitestgehend von der Außenwelt abschirmte. Doch als eines Tages der Welpe der Familie in den verbotenen Hain läuft, beginnt sein Leben sich zu verändern. Das die Legenden des Tals nicht nur Legenden sind, begreift er als er auf einmal einem riesigen, braupelzigem Ungeheuer mit riesigen Zähnen und fürchterlichen Klauen gegenüber steht. Doch das Schlimmste an diesem Monster ist, dass seine Augen so menschlich wirken. Er sucht sein Heil in der Flucht und als er sich in einer Höhle versteckt, triftt er auf die Elbin Madras, die dort ebenfalls Unterschlupf gefunden hat. Zusammen gelingt es ihnen dem Ungeheuer zu entkommen und mit der Zeit freunden sich die Beiden, trotz aller Unterschiede, an. Zunächst scheint wieder Ruhe in das Tal einzukehren, auch wenn das Erscheinen das Monsters für allgemeine Beunruhigung sorgt. Doch dann taucht auf einmal ein Mann auf. Er nennt sich Ger Fray und will sich in dem Tal ansiedeln. Obwohl es keiner ahnt besiegelt sein Einzug in das Tal schlimme Zeiten für alle. Kaum ist er da tauchen immer mehr von den Ungeheuern, welche die Menschen Nästys und die Elben Braune nennen, auf und greifen immer aggressiver die Höfe und die Bewohner an. Die Schuld für das Auftauchen der Nästys soll jedoch den Elben zugeschoben werden und schon bald sieht sich Anders Familie, die sich mit Madras Familie gut versteht, nicht nur von den Nästys sondern auch von den eigenen Leuten ernsthaft bedroht. Ob die Freundschaft der Beiden stark genug ist, die Anfeindungen und die Bedrohung durch die Nästys durchzustehen oder sind sie und das ganze Tal doch dem Tode geweiht?

Das Buch ist hervorragend geschrieben. Ich habe es förmlich verschlungen. Die Geschichte nimmt immer wieder überraschende Wendungen und gerade das Ende ist vollkommen unerwartet. Die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite gut durchgehalten und man läuft Gefahr, das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen, ehe man es beendet hat. Man hat immer das Gefühl, man steht direkt neben den Charakteren und durch die sehr guten Beschreibungen, kann man sich  stets ein genaues Bild der Orte machen, an denen man sich befindet. Man muss wirklich sagen, das Ehepaar Hohlbein hat wieder einmal alle Ansprüche, die man ein ein gutes Phantasybuch stellt mehr als erfüllt. Daher gibts auch klar

5 von 5 Punkten.

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