Baccalario/D`alò/ Kaboré – Stadt aus Sand

Titel: Stadt aus Sand

Autoren: P. Baccalario / E. D`alò / G. Kaboré

Verlag: Fischer Schatzinsel

Genre: Jugendbuch

Seiten: 456

ISBN: 978-3-596-85391-5

Rokia, ist ein kleines Mädchen, gerade einmal 11 Jahre alt und ist doch ganz außergewöhnlich. Ihr Großvater, ein großer Geschichtensänger, hat sie in der Kunst des Singens, aber auch im Leben im Einklang mit der Natur unterwiesen. Er und sein Bruder, der Honogo (ähnlich Hohepriester) des Dorfes schützen und verstecken das Dorf seit vielen Jahren vor den Zugriffen des Fürsts der Stadt aus Sand, der nicht mehr will, als es vernichten und die Beiden umbringen. Als Rokia und ihr Großvater eines Tages das Dorf verlassen, um an einem Wettbewerb für Geschichtensänger teilzunehmen, nutzt der Fürst seine Chance und raubt dem Großvater die Seele. Zurück bleibt eine seelenlose Hülle, die lebt, aber doch innerlich tot ist und nicht mehr auf ihr Umfeld reagiert. Als Rokia ihn zurück ins Dorf geschafft hat, geben ihr alle die Schuld an dem Zustand des Großvaters. Sie hält die Vorwürfe nicht mehr aus und macht sich auf den Weg durch die Wüste um den Fürst der Stadt aus Sand aufzusuchen und die Seele ihres Großvaters zurückzuholen. Ob ihr dieses Vorhaben rechtzeitig gelingen kann?

Das Buch hat mich wirklich überrascht. Obwohl es eigentlich ein Jugendbuch ist, so war es doch absolut fesselnd und hatte auch einen Spannungsbogen, der auch einen Erwachsenen gut in seinen Bann ziehen konnte. Zunächst ist es ein wenig schwierig sich in das Buch reinzuarbeiten, da man viele Begriffe zunächst mit Hilfe eines Glossars klären muss, damit man sich einen Durchblick verschaffen kann, man kommt jedoch nach den ersten 50 Seiten ungefähr sehr gut in diese fremde Welt hinein und kann dann schnell und mit Genuss weiterlesen. Auch wenn manche Teile schraurig und erschreckend waren, so finde ich das Buch doch seiner Zielgruppe angemessen, da sich die schlimmen Situationen meist schnell auflösen und so kein Kind verängstigt ins Bett gehen muss. Einzig der Höhepunkt an sich war meiner Meinung nach leider sehr schwach besetzt und man hatte das Gefühl, dass die Autoren die Geschichte an dieser Stelle nur zu Ende bringen wollten. Viel zu kurz und leider weniger spannend als der Rest des Buches hinterlässt er einen saueren Beigeschmack. Dennoch gebe ich dem Buch

3 von 5 Punkten und würde es wohl Eltern mit Kindern im richtigen Alter empfehlen.

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