Sebastian Fitzek – Der Augenjäger

augenjäger

Titel: Der Augenjäger

Autor: Sebastian Fitzek

Verlag: Droemer

Genre: Psychothriller

Seiten: 428

ISBN: 978-3-426-19881-0

 

Wer der Augensammler ist, ist ja nach dem ersten Band bereits bekannt. Doch eben dieser ist entwischt und auf der Flucht. Doch damit nicht genug… eines Tages tritt der Augenjäger auf dem Plan. Ein brutaler Folterknecht, der seinen weiblichen Opfer, die Augenlider entfernt, sie dann vergewaltigt und sie anschließend auf freien Fuss setzt. Zorbach, dessen Hauptaugenmerk immer noch darauf gerichtet ist den Augensammler zu finden und zu vernichten, und Alina geraten immer tiefer in die Spiele des Augenjägers, während auch der Augensammeler ein böses Spiel mit ihnen treibt und es schon bald nicht mehr um Rache, sondern ums pure Überleben geht.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es mein erster Fitzek war den ich gelesesn habe. Ich weiss selbst nicht was mich davon abgehalten hat, denn während ich dieses Buch erst gerade bestellt habe und es mal gleich gelesen habe, liegen aus unerfindlichen Gründen noch 2-3 weitere in den Untiefen meines SuBs, aber dort werden sie nicht mehr lange bleiben. Das Buch hat mich mit seinem Schreibstil von der ersten Sekunde an sehr fasziniert und gleich in seinen Bann geschlagen. Man kann so richtig mitfühlen und wird in die Handlung eingesogen. Die ersten 70 Seiten musste ich mich zwar durchquälen, aber nicht weil es mich nicht gefesselt hätte, sondern weil ich so sehr in diesen Bildern drin war, dass die fast zu viel waren für mein Nerven. Danach wurde es dann zum Glück etwas sanfter und ich konnte das Leseerlebnis mit Freude und gelegentlichen Schauern, die über meinen Rücken gejagt sind, deutlich besser geniessen. Besonders gut gefallen hat mir, wie das Ende gestaltet ist im letzten Kapitel. Endlich mal ein Autor, der nicht immer alles in Friede, Freude, Eierkuchen-Stimmung enden lässt, sondern sich auch mal bewusst die Härte und die Grausamkeit des Lebens vornimmt und in sein Ende einbezieht. Das hat mir das Buch noch einmal wesentlich symphatischer gemacht. Ein klares Muss für jeden Thrillerfan, aber nichts für schwache Nerven. Von mir gibts dafür

4,5 von 5 Punkten.

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