Simone de Beauvoir – Ein sanfter Tod

 

Titel: Ein Sanfter Tod

Autor: Simone de Beauvoir

Verlag: Rowohlt

Seiten: 128

ISBN: 3499110164

Simone de Beauvoir erzählt von den letzten Wochen ihrer todkranken Mutter. Als man sie ins Krankenhaus bringt vermutet noch niemand etwas Schlimmes, doch schon bald stellt sich heraus, dass sie todkrank ist und die Klinik nie mehr lebend verlassen wird. Sie hat Krebs in einem fortgeschrittenen Stadium. Simone begleitet ihre Mutter durch die Wochen und versucht die Frau kennenzulernen, die sie nie wirklich verstand und ihr so fremd ist, obwohl sie doch ihre Mutter ist.

Mich persönlich hat das Buch nicht überzeugt. Die Thematik wurde zwar nachvollziehbar angegangen, doch man erlebte als Leser das Buch eher so distanziert, dass man sich in die Protagonistin gar nicht wirklich hineinversetzen kann sondern dem ganzen nur als stiller Beobachter, der kaum unter die Oberfläche dringen kann erlebt. Gerne würde ich mehr über das Buch schreiben, doch irgendwie hat es mich einfach nicht abgeholt und auch wenn ich es gelesen habe, konnte ich sehr wenig damit anfangen, obwohl ich mir von der Thematik sehr viel versprochen hatte, denn aus Tod und Trauer kann man gerade mit verkorksten Familienverhältnissen eine Menge machen. Sicher ist, die Autorin muss das Thema sehr beschäftigt haben, denn sonst hätte sie dieses Buch geschrieben. Leider hat sie es aber nicht geschafft, dass der Leser dies auch miterleben kann. Sehr schade, aber von mir gibts nur

0,5 von 5 Punkten.

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