Susan Kaye Quinn – Open Minds

openminds

Titel: Open Minds

Autor: Susan Kaye Quinn

Band 1: Gefährliche Gedanken (Mindjack Triologie)

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Genre: Dystopie

Seiten: 324

ISBN: 1497408555

Die 16-jährige Kira lebt in Chicago. Doch nichts ist dort mehr wie wir es kennen. Der Großteil der Bevölkerung besteht aus sogenannten „Lesern“. Das sind Leute, welche die Gedanken anderer lesen und beantworten können. Meistens findet die Wandlung zum Telepathen im Alter zwischen 13 und 14 statt. Bei Kira hat diese jedoch nie eingesetzt. Daher bezeichnet man sie als „Null“. Seit ihr großer Bruder hat an der Militärakademie ist, hat sie nur noch ihren Freund Raf, welcher zwar ein Leser ist, sich aber nicht um das kümmert, was die Anderen denken. Als sie eines Tages Simon kennenlernt erfährt sie, dass sie zwar kein „Leser“, aber ein „Mindjacker“ ist und daher die Gedanken und Handlungen anderer Menschen beeinflussen kann. Simon unterrichtet sie, doch ist er dabei sehr bestimmend, was Kira gar nicht gefällt. Ob sie es wohl schafft, mit ihren besonderen Fähigkeiten zu bestehen und sich gegen die Leser und das FBI durchzusetzen, welches die „Jacker“ jagt?

Das Buch wurde mir vom Übersetzer Michael Drecker als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle vielen Dank dafür.

Bei dem Buch war ich deutlich hin und her gerissen und weiss nicht so recht, wo ich es einordnen soll. Ich konnte mich mit der Protagonistin leider nicht anfreunden. Mir war sie einfach zu schnell zornig und insgesamt kam ich mit ihrem Verhalten und ihrer abweisenden Einstellung nicht klar. Meine Lieblingsfigur war ganz klar Raf, dessen Charakter mich vom Gesamten her, deutlich mehr angesprochen hat. Es hat mich begeistert, welch guter Freund er Kira immer war, obwohl sie ihm es nicht leicht gemacht hat und er sich damit immer gegen alle anderen gestellt hat.

Der Schreibstil ist leider absolut untergegangen, da dieses buch ganz dringend nochmal eine Überarbeitung benötigt, da es leider vor Rechtschreibfehlern nur so wimmelt, was einem leider auch den Spaß an dem Buch sehr trübt. Die Geschichte zieht sich zunächst etwas, wird dann aber spannender und flüssiger. Allerdings braucht man am Anfang auch sehr gute Nerven, um das Selbstmitleid der Protagonistin zu ertragen.

Die Wortwahl ist auf jeden Fall der Altersgruppe angemessen und auch die Geschichte an sich, ist durchaus jugendgerecht. Das Ende macht auf jeden Fall neugierig auf den zweiten Band, allerdings würde ich das Buch aktuell niemandem empfehlen, weil man sich auf Grund der Masse der Rechtschreibfehler einfach zu sehr ärgern muss.

Daher bekommt das Buch von mir diesmal eine gesplittete Wertung

Rechtschreibung/Lesegefühl: 1 von 5 Punkten

Geschichte/Charaktere/Spannung: 4 von 5 Punkten.

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