Rolf Aderhold – Welfengold

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Titel: Welfengold

Autor: Rolf Aderhold

Verlag: Gmeiner

Genre: Historischer Krimi

Seiten: 278

ISBN: 978-3839214022

Jarre, Reiseunternehmer für ausgefallene Kulturreisen, bekommt von einem Colonel von einem Welfenschatz, aus dem vor hunderten Jahren 20 Teile verschwunden. Der Colonel will zusammen mit Jarre eine Reihe ungewöhnlicher Orte besichtigen und Jarre macht diese für ihn ausfindig. Als der Colonel schon am zweiten Ort ermordet wird, findet sich Jarre auf einmal mitten in einer Schatzsuche und im Visier der Killer wieder. Als die Morde ihm angehängt werden sollen, macht sich Jarre auf die Suche nach den Mördern. Ob er sie finden kann?

Das Buch hat mir insgesamt ganz gut gefallen. Das Cover ist eher nichtssagend und lässt keine Rückschlüße auf das Buch zu, solange man es nicht gelesen hat. Nach der Lektüre des Buches wird einem die Covergestaltung klarer. Die Vorstellung, dass die Handlungen in dem Buch sich so oder so ähnlich wirklich in Deutschland zugetragen haben könnte ist sehr beänstigend, vor allem was die Antagonisten angeht. Diese waren dennoch gut gestaltet, auch wenn vollkommen unsymphatisch bzw. es sind Gestalten, denen ich lieber nicht begegnen möchte. Die Protagonisten hingegen waren symphatischer allerdings auch nicht so gestaltet, dass man sie unbedingt ins Herz schließt. Teilweise waren die Charaktere einfach zu sehr aus der Zeit heraus z.B. durch übertriebene Emanzipation oder waren einfach von ihrem Charakter her nicht ansprechend. Das Buch setzt ein gewisses Interesse an Geschichte voraus lässt sich aber sehr gut lesen und ist auch für jeden verständlich, der zu dieser Zeit noch nicht gelebt hat, da der Autor eine gute und gründliche Recherche betrieben hat. Die Wortwahl war meistens ansprechend und auch da Sprachniveau war nicht übertrieben hoch, so dass jeder auch die gesschichtlichen Hintergründe der Geschichte gut verstehen konnte. Irgendwelche Grundkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Insgesamt hat mir das Buch gefallen und ich würde es zumindest Krimilesern, die einen gewissen Hang zu deutscher Geschichte haben, empfehlen. Von mir bekommt das Buch daher

3,5 von 5Punkten.

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