Henry D. Rottler – Wolfsgrau: Nebelherz

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Titel: Nebelherz

Reihe: Wolfsgrau

Autor : Henry D. Rottler

Verlag: CreateSpace

Genre: Fantasy

Seiten: 282

ISBN: 978-1496030566

Der Festungsstadt Grauweiler steht eine Belagerung bevor. Hauptmann Huskgrim versucht mit seinen wenigen Soldaten, einigen Ordensschwestern und ein paar Söldnern die Verteidgung zu organisieren, als plötzlich 3 Explosionen die Stadt erschüttern. Nachdem sich der Staub gelegt hat, war das Osttor verschwunden und die Waffenkammer in Brand. Ob es ihnen dennoch gelingen kann sich aus dieser ausweglosen Situation zu befreien?

Insgesamt war ich bei dem Buch sehr zwiegespalten. Das Cover war schön gestaltet und auch farblich sehr passend, allerdings macht es weder neugierig noch hat es viel mit der Geschichte zu tun. Auch bei der Auswahl des Titels hat sich mir leider nicht wirklich erschlossen, was er mit dem Buch zu tun hat. Aber gut, Cover und Titel sind nicht alles und da man ja eh nicht weiss, wie Cover und Titel am Ende mit dem Buch zusammenpassen, bin ich neutral gestartet. Die Protagonisten waren dann schon mein erstes Problem, denn es gab meiner Meinung nach viel zu viele für den Umfang des Buches. Durch die Fülle bedingt, waren sie meiner Meinung nach auch zu schlecht ausgearbeitet und man erfährt zu wenig über sie. Dadurch hat die Geschichte leider etwas wenig Tiefgang. Da es min. 8 verschiedene Personen gibt aus deren Sicht die Geschichte spielt, wäre mir ein Erzähler sehr recht gewesen, der durch diese Geschichte durchführt. Inhaltlich waren klasse Ideen da, allerdings war die Umsetzung leider eher enttäuschend. Es waren einfach zu viele Ideen auf zu wenig Seiten, wodurch alles sehr gehetzt war und auch an den Details und Hintergründen gespart wurde, die der Geschichte die nötige Tiefe verleihen. Außerdem gab es einige Zeitsprünge, welche leider nicht deutlich herausgearbeitet wurden und den Leser erheblich ins Stocken bringen, weil er nicht mitkommt. An dieser Stelle hätte ich mir auch deutlichere Übergänge gewünscht. Was ich allerdings super fand, war der rabenschwarze Humor.Da hat der Autor auf jeden Fall richtig in die Vollen gelangt. Insgesamt ergibt sich daraus für mich ein Gesamturteil von

2 von 5 Punkten.

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