Jana Winschek – Lieb oder stirb

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Titel: Lieb oder stirb

Autor: Jana Winschek

Verlag: Gmeiner

Genre: Roman

Seiten: 288

ISBN: 978-3-8392-1574-6

Hannas Liebesleben ist das, was man schlichtweg als Reinfall bezeichnen würde… sie rennt von einer Katastrophe zur nächsten und als schließlich auch noch der Name ihres Exfreunds quer über ihren Po tätowiert ist, ist es auch für Hanna genug. Ab sofort zieht sie sich zurück und beschließt, dass sie ein für alle Mal genug hat von Männern und ab sofort nicht mehr auf dem Markt zu haben ist. Doch da hat sie die Rechnung ohne den Tod gemacht. Dieser steht eines Tages vor ihrer Tür und stellt ihr ein Ultimatum. Entweder sie findet bis zu ihrem nächsten Geburtstag in ein paar Wochen eine Beziehung oder sie stirbt. Ob das gut gehen kann?

Insgesamt hat mir das Buch so mittelmäßig gefallen. Das Cover ist wirklich sehr hübsch und ansprechend gestaltet, allerdings hat es dabei leider nicht wirklich einen guten Bezug zur Geschichte oder genauer gesagt gar keinen. Der Titel ist dafür um so eindeutiger, denn er fasst das Ultimatum und damit den Inhalt des Buches perfekt zusammen und bringt es auf den Punkt. Perfekte Wahl.
Die Protagonistin ist irgendwie schon sympathisch und so herrlich naiv und teilweise bescheuert, dass man sich echt an den Kopf fassen muss, denn manche Dinge die sie tut könnten wohl eher von nem Teeni sein als von einer erwachsenen Frau. Was die Geschichte an sich angeht, so gefällt mir die Idee dahinter wirklich gut. Der Tod als Kuppler… das hat doch mal was… aber naja wie das so im Leben ist, und damit auch bei Büchern, es kann nicht jede Idee ein Volltreffer sein und hier ist leider zwischendurch der Witz etwas verloren gegangen. Irgendwie war die Geschichte sicher witzig im Ansatz aber mir hat immer das letzte bisschen gefehlt, damit ich drüber lachen kann. Außerdem muss ich sagen, dass man innerhalb dieses Ultimatums leider ein wenig den zeitlichen Überblick verloren hat, so dass man nicht so recht wusste, wo man zeitlich stand und die Sachen richtig einordnen konnte. Was den Schreibstil angeht so kann ich sagen, dass es sich flüssig lesen ließ und auch sprachlich sehr ansprechend war, auch wenn mich irgendwas gestört hat, das ich schwer greifen kann… es ist irgendwie so, dass die Worte und wie sie gewählt gut sind und auch miteinander passend harmonieren, nur zwischenzeitlich die Wahl eben einfach nicht zu den Inhalten der Geschichte passt und da keine rechte Harmonie aufkommen will. Versteht ihr was ich meine?
Mein Fazit: Eine nette Unterhaltung zwischendurch, kein Mustread, aber eine kurzweilige Unterhaltung von der man auf jeden Fall nicht abraten kann. Bei mir gibts dafür

3 von 5 Punkten.

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