Frank Maria Reifenberg – Der Schrecken der Tiefsee

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Titel: Der Schrecken der Tiefsee

Reihe: 60 Sekunden entscheiden über dein Leben (Band 1)

Autor: Frank Maria Reifenberg

Verlag: Ravensburger

Genre: Kinderbuch (7-11 Jahre)

ISBN: 3473368903

Randy taucht in mitten eines Pulks aggressiver Haie und muss sich etwas einfallen lassen um zu entkommen, denn seine Fluchtmöglichkeiten sind begrenzt. Wie es dazu kam und ob es ihm gelingt heil aus der Sache rauszukommen, dass erfährt ihr dann im Buch.

Dieses Rezension habe ich wieder zusammen mit meinem Sohn gestaltet, da es sich ja um ein Kinderbuch handelt. Es hat uns leider nur mittelprächtig gefallen und war insgesamt anders als wir erwartet haben. Also fangen wir mal außen an: Das Cover ist schön bunt gestaltet und trifft die Inhalte des Buches auf dem Bild zu 100%, hier gibts wenig zu meckern. Der Titel ist sehr reißerisch und zieht zwangsläufig die Aufmerksamkeit auf sich, aber er hält irgendwie nicht wirklich was er verspricht, denn die 60 Sekunden um die es eigentlich gehen soll, kommen in dem Buch selbst leider viel zu kurz.
Die Protagonisten ein Junge, Randy, und ein Mädchen, Pat, sind uns nicht unsympathisch, so kann man das definitiv nicht sagen, aber wir haben auch keinen richtigen Bezug zu ihnen aufbauen können. Es war irgendwie so, dass sie zwar agiert haben, aber die Gefühls- und Gedankenwelt der Beiden relativ außen vor war, so dass man manches einfach bei besten Willen nicht nachvollziehen konnte warum so gehandelt wurde und dadurch viele Handlungen eher unüberlegt wirkten. Die Geschichte an sich hätte Potential gehabt, aber die Umsetzung war nicht wirklich gut gemacht. Bei uns entstand eher der Eindruck, dass mehr Wert auf die Informationen zum Tauchen und zu Haien gelegt wurde als auf die Geschichte selbst. Die Informationen waren dementsprechend auch wirklich gut aufbereitet und mit Bilder und allem möglichen untermalt, aber es war eben nicht das, was wir uns darunter vorgestellt haben, denn dann hätten wir auch ein Sachbuch kaufen können. Das angegebene Lesealter von 7 bis 11 können wir ebenfalls nicht bestätigen und würden davon abraten sich daran zu orientieren. Ein passenderes Alter wäre 9 bis 11, denn die Sprache ist da schon anspruchsvoll und auch die Komplexität der Texte spricht dafür, damit zu warten. Die Illustrationen, welche das Buch sicher aufpeppen sollten, fanden wir ebenfalls nicht gerade schön, denn durch die Farbgebung und Strichführung ist das ganze nicht wirklich lebendig und bunt geworden sondern eher düstern und beänstigend. Also auch hier waren wir wenig begeistert. Für ältere Kinder mag das sicherlich interessant und spannend sein, aber jüngere ist es einfach nur informativ und überfordernd. Daher gibts von uns jetzt mal

3 von 5 Punkten,

wobei diese sich aus 2,5 für Information und 0,5 für Geschichte zusammensetzen.

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