Lotte Minck – An der Mordseeküste

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Titel: An der Mordseeküste

Autor: Lotte Minck

Verlag: Droste

Genre: Krimödie

Seiten: 304

ISBN: 978-3-7700-1513-9

Loretta und ihre Freunde freuen sich auf einen entspannten Urlaub an der Nordseeküste. Aber wie das Leben von Loretta so spielt, dauert es nicht lange und sie darf mal wieder einen Mordfall aufklären. Diesmal ist aber auch einer ihrer Freunde unter den Hauptverdächtigten, was die ganze Angelegenheit für sie nicht einfacher macht. Hat sie sich in ihren Freunden getäuscht oder steckt doch jemand ganz anderes dahinter?

Das Buch gefällt mir ziemlich gut. Das Cover ist schön gestaltet und stellt weitestgehend die Einstiegsszene des Buches dar. Eigentlich eine perfekte Gestaltung, denn so kann man sich den Schauplatz des Leichenfunds sehr plastisch vor Augen führen. Auch der Titel ist optimal gewählt, denn er passt einfach perfekt zum Humor der Protagonistin.
Diese ist eine sehr sympathische Person, welche mit Ironie und Sarkasmus nicht spart und außerdem eine enorme Schlagfertigkeit besitzt, was sie allerdings auch das eine oder andere Mal in Schwierigkeiten bringt.
Die Nebenfiguren haben ihren Job wirklich nach ihrem Namen verrichtet und sind auch nur Nebenerscheinungen geblieben. Die meisten hatten so untergeordnete Rollen, dass man sich über sie nicht weiter den Kopf zerbrochen hat, aber Frank ist mir dann doch etwas ans Herz gewachsen, da er einen tollen Charakter und eine sehr anziehende Art hatte.
Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, was ich persönlich normalerweise ja nicht so mag, aber für Loretta mache ich da gerne eine Ausnahme. Der Aufbau war nicht überaus komplex und auch die Idee der Handlung war keine Neue, aber die Umsetzung war einfach anders. Also ich „Ruhrpott-Krimödie“ gelesen habe, dachte ich, was um Himmels Willen ist denn Krimödie schon wieder. Im Nachhinein muss ich sagen, dass diese Einstufung absolut treffend ist, ich habe bei einem Krimi bis jetzt selten so gelacht. Das Buch trifft nur so von Ironie und Sarkasmus, was ich persönlich ja sehr schätze und damit trifft es genau meinen Geschmack. Der einzige Wermutstropfen war dann eigentlich, dass der Fall etwas zu geradlinig gelöst wurde.
Spachlich war es ansprechend, witzig, flüssig zu lesen und man hatte einfach Spaß mit dem Buch. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen und werde selbst auch noch den einen oder anderen Band von Loretta lesen. Von mir gibts daher

4 von 5 Punkten.

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