Goetz Markgraf – Lukas und der Notruf vom Jupiter

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Titel: Lukas und der Notruf vom Jupiter

Autor: Goetz Markgraf

Verlag: edition ecrilis

Genre: Kinderbuch (ab 11 Jahren)

Seiten: 476

ISBN: 978-3-944554-33-4

Lukas und Nico haben sich mit 3 außerirdischen Kindern angefreundet, die auf der Erde gestrandet sind und helfen diesen nun die Dinge für die Reperatur aufzutreiben. Dabei erleben sie allerlei Abenteuer, haben aber auch eine Menge Schwieirgkeiten, denn natrülich darf niemand von ihrem Geheimnis und den nächtlichen Ausflügen erfahren. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Erst merken sie, dass sie nicht die Einzigen anderen im Sonnensystem sind und dann kommt auch noch ein seltsamer Hilferuf vom Jupiter. Was hat das alles zu bedeuten? Können die Jungs und ihre Freunde etwas tun ohne entdeckt zu werden?

Ich fand das Buch insgesamt ganz gut. Die Covergestaltung irritiert einen auf den ersten Blick zunächst einmal, weil der Jupiter ja kein roter Planet ist sondern ein Gasplanet, um man das eher vermutet hätte bei dem Titel. Allerdings klärt sich das dann im Laufe des Buches auf, was man auf dem Cover sieht. So passt es zumindest zum Buch, auch wenn es nicht sonderlich spektakulär aussieht. Die vielen kräftigen Farben sind aber auf jeden Fall ein Hingucker, so dass man an dem Buch sicherlich nicht einfach vorbei laufen wird. Der Titel beschreibt eben genau das Highlight der Handung und ist absolut treffend gewählt.
Die Protagonisten Lukas und Nico sind sehr gegensätzliche Personen, was bei mir auch total widersprüchliche Reaktionen auf sie hervorgerufen hat. Lukas ist ein guter Schüler, der es nicht schwer hat Freunde zu finden. Er ist klug, hilfsbereit, kann seine Meinung vertreten, aber auch mal nachgeben. Bei Nico ist es eher umgekehrt. Er ist ein mäßiger Schüler, der nie wirklich Freunde hatte und wenn er etwas weiss, dann drängt er sich in den Vordergrund und freut sich, wenn die Anderen dabei ein bisschen blöd dastehen. Das gefiel mir nicht wirklich. Daher wurde ich im Laufe der Geschichte auch nur mit Lukas richtig warm und habe mit Nico nicht so viel anfangen können.
Die Idee der Geschichte gefällt mir ganz gut, denn hier können Kinder alles haben was sie gerne mögen. Ein spannende Geschichte über Außeriridische, lustige Szenen, aber auch – und das ist jetzt wieder eher der Geschmack der Eltern – spielerisches Lernen, denn es wird eine Menge über unser Sonnensystem erklärt. An manchen Stellen hätte ich mir das eine oder andere ausführlicher gewünscht, da einige gute Ideen nur am Rande angeschnitten waren, die gerade Kinder wieder zum Nachfragen bringen, wie sie funktionieren und da kann ich jetzt schon sagen, ich werde passen müssen.
Sprachlich war es auch definitiv passend für die Zielgruppe, allerdings kann man es auch wenn man älter ist noch mögen. Es ist leicht verständlich und trifft den Geschmack in dieser Altersgruppe ganz gut, zumindest auf jeden Fall was Jungs angeht. Für Mädchen würde ich das  Buch wohl eher weniger empfehlen.
Was ich einen weiteren Pluspunkt fand, war, dass man es losgelöst von Band 1 lesen und auch ohne Schwierigkeiten verstehen kann. Ich werde es meinem Sohn auf jeden Fall in den Schrank stellen und es ihn lesen lassen, wenn er das passende Alter hat und kann es auch sonst empfehlen für Kinder ab 11 Jahren. Ich denke die Altersangabe passt hier ganz gut. Früher würde ich es nicht machen, da einige Zusammenhänge doch zu komplex und viele Stellen zu spannend wären für jüngere Kinder.
Von mir gibts dafür

4 von 5 Punkten.

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