Manfred Theisen – Weil es nie aufhört

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Titel: Weil es nie aufhört

Autor: Manfred Theisen

Verlag: cbt

Genre: Jugendroman (ab 13 Jahren)

Seiten: 288

ISBN: 978-3-570-30902-5

Alissa hat Stress mit ihrem Freund Felix. Er behandelt sie mies und eigentlich hat sie ihn satt. Dennoch schafft sie es nicht richtig sich von ihm zu lösen. Doch dann schreibt sie auf Facebook auf einmal Mask an. Sie weiss nicht wer er ist und er macht ein riesen Geheimnis aus seiner Identität, aber er ist nett. So nett, dass Alissa ihm viel zu schnell vertraut. Damit macht sie den schlimmsten Fehler ihres Leben, denn er will mit ihr nur spielen und das Spiel besteht darin ihr Leben zu erstören. Er hat sie in der Hand? Kann sie sich aus dieser Lage befreien? Wir ihr jemand helfen? Oder wird sie am Ende dem Stalker ausgeliefert bleiben?

Ich fand das Buch wirklich prima. Das Cover ist schlicht in schwarz-weiß gehalten, aber etwas anderes würde hier auch schlichtweg nicht passen. Das Mädel, dass ihr Gesicht in den Händen verbirgt ist unsere Protagonistin. Es passt zu ihrer Situation und transportiert schon außen auf dem Cover die viele Angst, die das Mädchen hat. Es ist sehr passend gemacht. Auch der Titel passt gut zum Buch, aber um ihn genau zu verstehen, muss man es gelesen haben. Ich möchte hier auch gar nicht zuviel verraten.
Die Protagonistin ist ein nettes Mädchen, etwas introvertiert und mit schlechten Erfahrungen aus der Vergangenheit. Sie ist nicht sehr selbstbewusst und leider stattdessen sehr naiv. Bei mehr als einer Aktion ihrerseits musste ich den Kopf schütteln, aber das gehört bei Teenies dazu. Insgesamt konnte ich mich aber weniger in sie hereinfühlen. Das mit dem Hineinfühlen war in dem Buch ohnehin so eine Sache. Ich habe mich hineingedacht in die Geschichte, aber Alissa blieb dabei oft sehr außen vor. Teilweise habe ich die Geschichte als ihre Gesehen, teilweise hat mich selbst aber das Buch so gepackt, dass der Antagonist mir vorkam, als würde er direkt mit mir reden. Es war erschreckend, denn Leon alias Mask ist grausam, wahnsinnig, ein Sadist und skrupellos. Das konnte einen stellenweise richtig tief unter die Haut gehen und Angst machen. Daher kann ich nur sagen, dass auch der Schreibstil klasse ist, denn sonst hätte es mich nie so fesseln können. Auch thematisch finde ich das Buch absolut gut getroffen, denn Stalking ist auch ein Thema, dass leider in der Gesellschaft definitiv noch nicht so richtig angekommen ist. Allerdings würde ich es nicht für Kinder ab 13 empfehlen, sondern eher so 15 oder 16, denn es ist wirklich heftig geschrieben und von meiner Sicht zu harter Tobak für 13-Jährige. Von mir gibts hierfür einfach eine klare Leseempfehlung und noch dazu

5 von 5 Punkten.

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