Janessa Bears – H(e)ar(t)d Beat

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Titel: H(e)ar(t)d Beat

Reihe: Heart Hard Beat Trilogie

Autor: Janessa Bears

Verlag: THG

Genre: YoungAdult

Seiten: 416

ISBN: 978-3-944421-54-4

Caprice, von den meisten Price genannt, ist eine allseits beliebte und ehrgeizige junge Frau aus Zürich. Nach ihrem vogezogenen Abitur ergattert sie einen Platz auf der Frankfurter Musikhochschule. Dort lernt sie Luke kennen, einen unsympathischen Kerl, welcher sie von morgens bis abends drangsaliert. Doch zum Glück hat sie ja Sky, welchen sie im Internet kennen und lieben gelernt hat, auch wenn er um seine Identität ein riesiges geheimnis macht. Und dann ist da noch Sergiu. Auch er ist Schüler an der Hochschule und wird sowas wir Prices bester Freund, aber ist das wirklich schon alles? Wird es Price schaffen, dass sie nicht von allen gehasst wird und das Luke aufhört ihr das Leben schwer zu machen oder ist sie der Sache nicht gewachsen und muss ihren Traum begraben?

Das Buch hat mir insgesamt ganz gut gefallen. Die Covergestaltung ist frech, peppig und verspielt, aber in schlichten Farben und nicht zu aufdringlich. Mir gefällt es optisch sehr gut. Auch das der Seitenschnitt durch ein weiteres Coverteil geschützt wird ist klasse. Ich liebe es total wenn Bücher so etwas haben. Der Titel ist so wie er da steht leider etwas verwirrend.  Sowohl auf der Front als auch auf der Seite mit den Klammern kann man nicht unbedingt eindeutig ausmachen wie er nun genau lauten soll.  Erst im Klappentext fand ich dann die Lösung. Allerdings ist die Titelgestaltung dann auch wieder so auffällig, dass man drüber nachdenken muss und auf jeden Fall das Buch in die Hand nimmt, also würde ich sagen, dass alles richtig gemacht wurde.
Die Protagonisten sind in dieser Geschichte ganz klar Caprice und Luke. Während Price eigentlich ein sehr fröhlicher offener Mensch zu sein scheint, ist Luke eher das Gegenteil. Er ist verschlossen und abweisend, lässt niemanden an sich ran und wenn sich dann doch mal jemand für ihn interessiert überzieht er ihn mit Gemeinheiten. Dennoch haben sie auch Gemeinsamkeiten: Sie lieben Beide die Musik und sind sehr ehrgeizig. Sympathien kann allerdings bei mir Luke  deutlich weniger gewinnen als Price, denn seine Art ist einfach nicht sehr anziehend und auch sein Charakter widerstrebt mir in vielerlei Beziehungen.
Die Idee der Geschichte ist nichts außergewöhnliches oder neues. Das Prinzip ist aus vielen Büchern hinlänglich bekannt, jedoch hat es eine schöne Verpackung und einen ungewöhnlichen Ort bekommen an dem es spielt. Jedoch hätte ich mir von dem Buch ein wesentlich größeres Augenmerk auf die Musik erwartet, welches allerdings gnadenlos zu kurz kommt und mich ein wenig enttäuscht hat dadurch.
Stilistisch ist das Buch gut gemacht. Es liest sich witzig, unterhaltsam, flüssig und auch spannend. Es macht einfach Spaß es zu lesen und man fliegt nur so über die Seiten. Als Auftakt für eine Trilogie ist es auf jeden Fall ein gelungenes Werk, welches man aber auch einzeln stehen lassen könnte ohne das man Band 2+3 noch liest. Ich habe allerdings vor auch den Rest der Trilogie zu lesen in der Hoffnung, dass ein paar meiner Erwartungen dann noch erfüllt werden und natürlich, dass muss ich zugeben, weil ich die Cover mag. Von mir gibts hier jedenfalls mal

3 von 5 Punkten.

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