Peter Straub – Das geheimnisvolle Mädchen

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Titel: Das geheimnisvolle Mädchen

Autor: Peter Straub

Verlag: Heyne

Genre: Horror

Seiten: 352

ISBN: 3-453-09967-2

Heute mal unkreativ einfach den Klappentext für den Inhalt, weil ich wirklich nicht wüsste wie ich es zusammenfassen soll:

Die Liebesgeschichte zwischen Elliot Denmark und Anita Kellerman steht unter keinem guten Stern. Nach einer ebenso heftigen wie kurzen Affäre gehen beide getrennte Wege und verlieren sich aus den Augen.

Jahre später kehrt Elliot als gefeierter Komponist in seine Heimatstadt zurück. Von Erinnerungen an die Vergangenheit getrieben, besucht er Anita, doch er muss feststellen, dass die Empfindungen von einst sich verändert haben. Dür Anita Kellerman empfindet er nichts mehr, aber er fühlt sich auf seltsame Weise zu einem gräßlich verstümmelten Mädchen hingezogen, das im Haus der einstiegen Geliebten lebt…

Ich konnte mir dem Buch nicht wirklich viel anfangen. Das Cover ist zwar perfekt auf den Titel abgestimmt und macht einen auch neugierig, aber das ist schon fast das einzig Positive, was ich zu vermelden habe.

Der Protagonist war mir nicht wirklich sympathisch. Er hat sich oft total unmöglich benommen, ist ein unglaublicher Egoist und versteht sich prima darauf den Menschen in seinem Umfeld wehzutun. Außerdem macht er viel zu viel hintenrum und lässt seine negativen Gefühle an den falschen Leuten aus. Mir war er einfach durch die Bank weg unsympathisch.

Die Geschichte und der Erzählstil waren wohl das gruseligste an dem ganzen Buch. Nicht weil es spannend war sondern weil ich einfach irgendwie jeden Faden verloren habe zwischendurch und es so ein Gehüpfe und Gespringe war zwischen den einzelnen Figuren, Zeiten und Handlungen, dass ich irgendwann einfach nichts mehr kapiert habe. Außerdem geht die Geschichte viel zu langsam los. Auf den ersten 250 Seiten passiert gar nichts außer Vorgeplänkel und dann ist es einem letztlich auch schon egal, wie es weitergeht, denn man will das Buch vor allem beenden, wenn man soweit ist… es hat mich weder gegruselt, noch geschockt, noch vom Hocker gehaut. Da ich Peter Straub als Autor normalerweise schon kenne und er auch neben Stephen King eine Koryphäe auf diesem Gebiet ist, wundert es mich fast, dass ich so gar keinen Zugang zu dem Buch bekommen habe. Ich denke, dass ich es nochmal lesen muss, vielleicht hatte ich gerade einfach nicht den Kopf für Horror.

Es kommt jetzt mal auf meinen Stoß für Re-Reads und bekommt einstweilen

1 von 5 Punkten.

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