Bertram und Schulmeyer – Geht nicht, gibts nicht

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Titel: Geht nichts, gibts nicht

Reihe: Coolman und ich (Band 8)

Autor: Betram & Schulmeyer

Verlag: Oetinger

Genre: Kinderbuch

Seiten: 193

ISBN: 978-3-789-2024-4

Kai und sein imaginärer Freund Coolman erleben so einiges, erst verliebt sich Coolman auf einem Konzert unsterblich in die Rock-Oma Ina Trumpf und dann wird Kai bei einem Versuch für Jugend forscht auch noch versehentlich unsichtbar, ohne zu wissen, wie das überhaupt passieren konnte. Ob Kai aus dem Schlamassel wieder rauskommt?

Diese Rezension wollte ich eigentlich mit meinem Sohn zusammen schreiben, allerdings hat er bereits nach dem vierten Kapitel aufgegeben und mich alleine zu Ende lesen lassen, weil ihm das Buch nicht zugesagt hat. Auch mir hat das Buch nicht gefallen. Das Cover ist zwar bunt und hübsch gestaltet und passt auch gut zum Thema, allerdings hätte man sich von dem Cover deutlich etwas anderes versprochen, denn die abgebildete Zeichnung war leider nicht wirklich relevant für den Inhalt. Der Titel trifft es allerdings ganz gut, denn in diesem Buch gibt es wirklich nichts, was es nicht gibt. Ob das nun positiv ist oder nicht bleibt jedem Leser selbst überlassen.
Die beiden Protagonisten Coolman und Kai waren mir leider gänzlich unsympathisch und auch mein Sohn kam nicht wirklich an sie ran. Vieles was sie taten war nicht nur unvernünftig und dumm, sondern auch einfach schlichtweg unfair und unglaubwürdig, so dass man dauernd den Kopf geschüttelt hat und nicht so recht wusste, was man mit ihnen anfangen soll.
Die Idee der Geschichte war uns ebenfalls zu abgehoben. Es war gab einfach zuviele Dinge, die einfach total übertrieben waren und unrealistisch. Gegen Unrealistisch spricht an sich nichts, allerdings wäre es schöner, wenn es sich dann auf ein oder zwei Dinge beschränkt, die sich durch die Geschichte ziehen und nicht alle paar Minuten eine neue unglaubliche Sache dazukommt. Auch war uns vieles einfach für ein Kinderbuch ungeeignet. Wenn jemand unfaire Methoden entsetzt und das dann noch in Ordnung findet und stolz darauf ist, ist das ein Punkt. Wenn es aber so dargestellt wird, als wäre es vollkommen in Ordnung das zu tun, dann können wir das schon nicht mehr ab.
Die Comicstreifen waren auch nicht unser Fall. Aber ich denke, dass lag darin, dass wir den Figuren schon nichts abgewinnen konnten. Gut gezeichnet waren sie rein objektiv zumindest einmal.
Mit dem Schreibstil tue ich mich auch schwer zu urteilen. Es liess sich altersgemäß lesen und auch die Wortwahl war passend. In den Bann hat es uns allerdings nicht gezogen.
Da es sich um ein Buch für meinen Sohn gehandelt hat und er es abgebrochen hat, weil es ihm so wenig zugesagt hat, kann ich hier auch gar nichts anderes geben als

1 von 5 Punkten,

denn in unserem Fall hat es sein Zielpublikum absolut nicht erreicht.

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