Elke Schwab – Pleiten, Pech und Leichen

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Titel: Pleiten, Pech und Leichen
Autor: Elke Schwab
Verlag: Sutton Krimi
Genre: Krimi
Seiten: 256
ISBN: 3-978-3-95400-385-3

Jenny arbeitet in einer Bäckere im Europa-Center, ist aber trotzdem chronisch verschuldet. Deshalb bessert sie ihr mickriges Gehalt hin und wieder mit ein paar Diebstählen auf. Als sie es eines Tages ein teures Parfüm stehlen will um es anschließend auf Ebay zu verkaufen, erwischte sie der Chef vom Wachdienst und nach einer kurzen Rangelei, liegt er tot am Fuß einer Treppe. Wird Jenny es schaffen heil aus der ganzen Sache rauszukommen, obwohl sie nicht vorhat zur Polizei zu gehen und die Sache aufzuklären?

Das Buch hat mir insgesamt relativ gut gefallen.Das Cover zeigt die Skyline einer Stadt, die wohl Saarbrücken darstellen soll und einen roten High-Heel. Was es mit diesem auf sich hat, wird im Laufe der Geschichte klar. Der Titel passt perfekt, denn in diesem Buch gibt es von allem genügend. Vor allem die Protagonistin ist damit mehr als nur geplagt.
Die Protagonistin Jenny ist eigentlich eine sympathische Person, die schlichtweg vom Pech verfolgt ist. Andererseits hat sie die Situationen auch selbst heraufbeschworen und deshalb hat sich zumindest bei mir das Mitleid in Grenzen gehalten. Manchmal habe ich mir auch gewünscht, dass sie einen ordentlichen Denkzettel bekommt. Auch die anderen Charaktere sind gut beschrieben, wobei ich von ihrer Oma am meisten schockiert war.

Die Idee, die Geschichte mal aus der Sicht des vermeintlichen Täters zu zeigen war auf alle Fälle sehr interessant und auch die Umsetzung hat mir gefallen. Es war auf alle Fälle richtig witzig, da Jenny eigentlich immer nur vom Regen in die Traufe stolpert. Die Geschichte ist spannend und sehr flüssig geschrieben, sodass man sie schnell lesen konnte, auch wenn ich dem Ende eher zwiespältig gegenüber stehe. Eigentlich passt es perfekt, da es ebenso wie die Geschichte anders ist, als das Übliche, aber irgendwie ist da so ein bitterer Nachgeschmack der mich nicht ganz glücklich macht.

Das Buch eignet sich für jeden der schwarzen Humor gerne mag und auch gegen eine teilweise Überzeichnung nichts einzuwenden hat, denn so viel Pech bzw. Glück ist schon nicht mehr normal. Insgesamt vergebe ich aber dennoch nur

3 von 5 Punkten,

weil es meinen Geschmack nicht so ganz getroffen hat, besonders gegen Ende.

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