Ralf Kurz – Kopf oder Zahl

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Titel: Kopf oder Zahl

Autor: Ralf Kurz

Verlag: Wellhöfer

Genre: Krimi

Seiten: 320

ISBN: 978-3-95428-157-2

Der Mathematiker Professor Baer wird ermordet in seinem Haus aufgefunden. Die Mordkommission unter der Leitung von Kommissar Bussard nimmt sich des Falls an, aber die Ermittlungen stellen sich schwerer heraus, als gedacht. Nicht nur, dass es sich bei dem Mörder um einen Profi handelt, auch die National Security Agency (NSA) mischt sich plötzlich in den Fall ein, da Baer angeblich Kontakte in den Iran hatte und unbewusst an deren Atomprogramm mitgearbeitet hat. Auf Grund dieser internationalen Brisanz wird der Fall zwar an das Bundeskriminalamt (BKA) abgegeben, doch Bussard und sein Team bleiben dran, denn die Ermittlungen haben neue brisante Erkenntnisse gebracht.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Auf dem Cover befindet sich eine sich drehende Münze, ein Blutfleck und eine Zahlenreihe. Sowohl die Bedeutung dieser Zahlenreihe, als auch die der Münze werden im Laufe der Geschichte klar und im Nachhinein betrachtet, könnte man, allein durch das Cover herausfinden wovon die Geschichte handelt. Der Titel passt zwar auf dem ersten Blick nicht wirklich dazu, aber wenn man ein bisschen darüber nachdenkt, passt er ausgezeichnet.
Eigentlich ist ja Bussard der Protagonist, aber ich muss sagen, dass Anja, die ganz neu in sein Team gekommen ist, ihm den Rang abläuft. Er ist der abgebrühte, harte Kerl, der schon einiges mitgemacht hat und den fast nichts mehr schockieren kann. Einfach ein cooler Typ. Aber Anjas Verhalten konnte man einfach besser nachvollziehen, weil sie erst lernen musste mit den Umständen umzugehen und sich an die ganze Sache gewöhnen. Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich ausgefallen und hat mir wirklich gut gefallen. Das einzige Manko, war der langsame Aufbau und das 2 Dinge etwas vorhersehbar waren, aber das sind nur kleine Kritikpunkte und ließen die Spannung nicht abbrechen, denn ich wollte wissen was es mit der ganzen Sache auf sich hatte. Insgesamt muss ich sagen, dass es sehr realistisch geschrieben ist und das es wirklich so geschehen könnte. Aber auch die Erklärungen der mathematischen Probleme waren verständlich und man konnte sie gut nachvollziehen und verstehen. Der Schreibstil war flüssig und man konnte es wirklich schnell lesen. Also von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle Krimifreunde, die keine Abneigung gegen Mathematik haben und eine Punktzahl von

4.5 von 5 Punkten, wegen der 2 vorhersehbaren Dinge.

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