Eden Barrows – Die goldene Morgendämmerung

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Titel: Die goldene Morgendämmerung

Reihe: Die Legenden der Verfluchten 1

Autor: Eden Barrows

Verlag: CreateSpace

Genre: Phantasy

Seiten: 203

ISBN: 9781501019746

Wir schreiben das Jahr 1822. Die junge Klosterschülerin Aurelia, die als Neugeborenes ausgesetzt worden ist, wird von Alpträumen geplagt, in denen immer wieder der gleiche Mann auftaucht. Sein Name ist Absalom, aber wer oder was er sein soll, ist ihr nicht klar. Eines Nachts hört sie jemanden ihren Namen rufen und trifft so auf einen abgehetzten Vampir namens Jean, der sich als ihr Onkel vorstellt und ihr ihre Familiengeschichte erzählt. Warum sie ausgesetzt worden ist, wer ihre Mutter, ihr Vater, aber auch wer Absalom ist und warum dieser immer wieder in Aurelias Träumen auftaucht. Absalom ist nämlich ein vampirischer Kopfgeldjäger und hinter der jungen Novizin her, die nun zur Flucht gezwungen ist. Wie wird es Aurelia in dieser neuen Welt voller Kreaturen der Nacht ergehen?

Das Buch hat mir eigentlich ganz gut gefallen, auch wenn es noch viel Verbesserungspotenzial hat. Das Cover zeigt anscheinend Aurelia, Jean und Absalom und ist mit der Grundfarbe schwarz eher düster gehalten, was die Grundstimmung die ein Vampirroman vermitteln soll, gut trifft. Auch die Schriftart, die gewählt worden ist, ist mit ihren Schnörkeln sehr schön und ingesamt sieht das Cover stimmig aus. Der Titel zeigt, dass es sich wieder um eine Reihe handelt, wobei der Titel der Serie schön allgemein gehalten wird. Der Untertitel, hat auf den ersten Blick nicht wirklich etwas mit dem Buch zu tun, aber mit ein wenig nachdenken wird einem die Metapher bewusst und man kann den Titel so stehen lassen.

Aurelia ist in ihren Handlungen ziemlich schwierig. Vor allem aber, was die Wahl des Mannes,
in den sie sich verliebt, betrifft. Leider sind ihre Gedanken und Gefühle teilweise etwas zu dürftig beschrieben und allgemein sind mir einige Dinge etwas zu schnell abgelaufen, sodass ich kein richtiges Gefühl für die Situation entwickeln konnte. Die Idee ansich, ist eigentlich nicht schlecht, nur die Ausarbeitung könnte besser sein. Vor allem was die Spannungsmomente betrifft. Das ganze Buch hatte keinen wirklichen Höhepunkt sondern ist immer gleichmäßig dahingeflossen, was manchmal eine ganz schön langwierige Angelegenheit war.  Zumindest haben der Charakter Jean und der flüssige Stil, dass ganze aufgelockert sodass, dass man es relativ schnell weglesen konnte.

Insgesamt bekommt es von mir

3 von 5 Punkten

und natürlich die Hoffnung, dass in Band 2 ein paar Dinge etwas ausgefeilter sind.

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