3. Advent – Buch- und Verlagsvorstellung

Hallo ihr Lieben,

jetzt ist schon wieder eine Woche rum und Weihnachten ist schon in 10 Tagen. Also das mit der Weihnachtsstimmung muss ich zwar auch noch üben, aber zumindest lichtet sich das Vorbereitungschaos kaum merklich. Morgen gehts dann sogar mal endlich einen Baum kaufen. Habt ihr schon einen? Nein! Dann wirds Zeit. Ich bin schon voll spät dran und gibt nicht mehr viel gescheites. Daher haltet euch ran. Wenn man den Baum erstmal hat ist meistens das Schlimmste geschafft. Damit ihr allerdings noch etwas Nettes zwischendurch lesen könnt, stelle ich euch heute „Das Buch danach“ von Klaus Scherer und den neugegründeten Schalk Verlag vor in dem es erschienen ist.

Viel Spaß damit.

Liebe Grüße
Sabrina

Der Schalkverlag

Die Kommunikationsdesignerin gründete im Sommer 2014 den Schalk Verlag. Bei diesem ist der Name Programm. Denn das Konzept dieses Verlags besteht daraus hauptsächlich Bücher ins Verlagsprogramm zu nehmen, welchen sprichwörtlich der Schalk im Nacken sitzt. Mit „Das Buch danach“, welches pünktlich kurz vor Weihnachten in die Läden kam, hat der Verlag sein erstes Buch auf den Markt geworfen. Weitere sind bereits in Planung.

„Das Buch danach“ von Klaus Scherer

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Eckdaten:

Seiten: 208

Preis: 12,99€

ISBN: 978-3-9816988-0-0

Der Autor:

Klaus Scherer wurde 1967 im unterfränkischen Mömbris geboren. Nach einem Theologie und Pädagogikstudium, arbeitet er heute als Redakteuer und lebt mit seiner Frau Judith und seinen 2 Kinder in Kahl am Main.

In der Vergangenheit hat er bereits 4 Musicals geschrieben („Hiob“, „Satyria – Das Spukschloss der Zeit“, „Mensch, lerne tanzen“ und „Angelo – Ein himmlisches Musical“), welche auf den Bühnen in Deutschland, Schweiz und Österreich gespielt wurden. Außerdem veröffentlichte er noch das Kinderbuch „Wer Mut zeigt, macht Mut“ und zahlreiche Kindergedichte.

Zum Buch:

Nach einem anstrengenden Tag mit einem Lächeln auf den Lippen das Licht ausknipsen – das wünschen sich wohl die meisten Menschen. „Das Buch danach“schlägt genau in diese Nische, aber nicht weil die Geschichten so einschläfernd wären, sondern weil ihnen vielfach der sprichwörtliche Schalk im Nacken sitzt. Die „Geschichten für entspannte Momente“, wie es im Untertitel heißt laden mit Wortwitz und teilweise skurriler Situationskomik dazu ein den Tag schmunzelnd abzuschließen. „Einen Höhepunkt braucht der Tag“, heißt es vielsagend auf der Rückseite des Buches.

Die erste Geschichte erzählt uns auch gleich wie „Das Buch danach“ zu seinem Namen kam. Amüsant erzählt Klaus Scherer, dass seine Frau eben nicht raucht. Sie greift daher nicht zur „Zigarette danach“ sondern zum Buch während er schon sanft entschlummert. Davon inspiriert entwickelte er seine Geschichten, sie kümmerte sich fortan um die Optik des Buches.

Es ist ein Buch fürs Kopfkissen“ sagt Klaus Scherer, „für die letzten fünf Minuten, um entspannt den Tag zu beenden, ein ideales Geschenkbuch für die Liebste oder den Liebsten, aber auch für jeden, der den Tag gern mit ein paar Buchzeilen beschließt.“ Im Innenteil hüpft auf allen rechten Seiten in der unteren Ecke in einem Daumenkino ein Schäfchen über eine Hürde und verschwindet wieder von der Seite – Schäfchenzählen von Geschichte zu Geschichte.

Die in sich abgeschlossenen Geschichten erzählen unterhaltsam aus dem alltäglichen Wahnsinn eines (Ehe-)Mannes, eines Paares, einer Familie. „Da ist einiges von der Wirklichkeit inspiriert, vieles aber frei erfunden“, verrät Scherer. In „Hamam“ erzählt der Vater zweier Kinder sehr anschaulich und überaus witzig, weshalb es durchaus sinnvoll sein kann, vor dem Besuch eines türkischen Dampfbades die Toilette aufzusuchen. In der Geschichte „Künstliche Intelligenz“ erfährt der Leser, dass Googles Autocomplete-Funktion bei der Eingabe „Warum“ so sinnige Ergänzungen liefert wie „… liegt hier Stroh“ und „… soll ein längeres starkes Gefälle nicht mit getretener Kupplung durchfahren werden“. Und in „Hapu“ lüftet der Autor mit einem Augenzwinkern das Geheimnis, wie Paare auch nach zahlreichen Misserfolgen garantiert schwanger werden können.

Fazit:

Alles in allem verspricht das Buch eine Menge. Die Leseprobe jedoch zeigt von Anfang an, dass es dies auch durchaus hält. Für mich auf jeden Fall eine lesenswerte Neuentdeckung und ein Verlag, den man in der Zukunft einmal im Auge behalten sollte.

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