Sarah Morgan – Winterzauber wider Willen

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Titel: Winterzauber wider Willen

Autor: Sarah Morgan

Verlag: mtb

Genre: Roman

Seiten: 384

ISBN: 978-3-95649-076-7

Kayla Green, eine erfolgreiche PR-Experten, einer aufstrebenden New Yorker Firma, steht vor der schlimmsten Zeit ihre Jahres: Weihnachten! Da kommt ihr der Auftrag eines neuen Klienten gerade recht. Der ehemalige Hotelier Jackson O’Neil beauftragt sie eine PR-Kampanie für das Ski-Ressort seiner Familie zu entwerfen. Freudestrahlend nimmt sie an und stimmt auch der ungewöhnlichen Forderung zu, eine Woche in dem Vermonter Ressort zu verbringen um sich den Stand der Dinge selbst vor Augen zu führen und auch die Familie von O’Neil kennen zu lernen. Denn diese halten die ganze Sache für reine Geldverschwendung. Wird Kayla es schaffen die Familie von ihren Qualitäten zu überzeugen und wird sie dem ganzen Weihnachtstrubel wirklich entgehen können?

Das Buch war ingesamt ganz okay, denn man auf solche Liebesgeschichten abfährt, aber für mich hat es sich so angefühlt als würde ich nen x-beliebige Hollywood-Schnulze lesen. Aber zum Anfang. Das Cover ansich ist wirklich wundervoll und schön weihnachtlich gestaltet. Viel Glitzer, ein schöner Weihnachtsbaum und ein verliebtes Pärchen. Ist schon wirklich anziehend, da kann man nichts dagegen sagen. Auch der Titel passt hervorragend zu dem Buch, denn Kayla ist wirklich jemand der Weihnachten hasst. Warum und wieso wird im Laufe des Buches stimmig erklärt.
Die Protagonistin Kayla ist ein Workaholic, für die es nichts anderes im Leben gibt, als ihre Arbeit. Deshalb ist sie auch enorm erfolgreich und trotz ihrer jungen Jahre eine der allerbesten auf ihrem Gebiet. Allerdings will sie mit ihrer Arbeit ihre Angst vor Nähe und ihre Beziehungsprobleme unterdrücken. Man kann sich gut in sie einfühlen, ihre Ängste und ihre Reaktionen sind nachvollziehbar und insgesamt passt der Charakter auch. Jackson O’Neil hingegen ist mir irgendwie zu perfekt. Okay, gutes Aussehen und Einfühlsamkeit schließen sich nicht aus, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass er auch ein Studium in Psychologie absolviert hat. Kurzum, für mich hat der Mann einfach zu wenig Fehler. Es gibt keine Missverständnisse oder Probleme, die nicht von Kayla auf Grund ihrer Ängste verursacht werden. Klar, so ein Mann ist wohl der Traum eines jeden Mädchens, aber durch seine Perfektion war er für mich ein zu großes Klischee und hat deshalb Punkte verloren. Die Idee hinter der Geschichte war auch nicht wirklich neu, aber die Umsetzung hat mir gut gefallen. Vor allem Orts- u. Umgebungsbeschreibungen, sowie die Szenen die sich um den Skisport gedreht haben fand ich wirklich gelungen. Das Buch war gut geschrieben und man konnte es schnell und flüssig lesen. Nur einmal bin ich über ein Wort gestolpert, dass mich etwas aus dem Lesefluss gebracht hat, aber das kann man verschmerzen. Eine Leseempfelung gibt es für alle Freund des Kitsches und der romantischen Weihnachtsmärchen und eine Punktzahl von

3.5 von 5 Punkten.

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