Blake Kato -Blutmond in Mitternachtsblau

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Titel: Traummädchen

Reihe: Blutmond im Mitternachtsblau (Band 1)

Autor: Blake Kato

Herausgeber: Oliver Schlaugat

Genre: Phantasy

Seiten: 366

ISBN: 9781502334459

Nora ist ganz alleine auf der Welt seit sie auf einen Schlag ihre Eltern und ihre beste Freundin verlor. Nichts wünscht sie sich sehnlicher als diese zurückzubekommen. Doch natürlich geht das nicht und so träumt sie sich ihre Lieben jede Nacht herbei. Doch nicht nur nach ihren Liebsten sehnt sie sich. Nein sie ist auch seit langem in David verliebt, doch weiss sie nicht wie sie ihn gewinnen soll. In der Traumwelt, in der sie andere besuchen kann und in ihren Träumen mit ihnen reden kann, ist alles so einfach, doch in der Realität sieht es ganz anderes aus. In ihrer Verzweiflung will sie es mit einem Beschwörungszauber versuchen und den Gott der Liebe beschwören. Durch einen eher dummen Zufall sind auch ihre Klassenkameraden Lucy, Aleks und Stephen bei diesem Ritual zugegen, welches einfach nur fürchterlich schief geht. Am Ende bleiben die Vier zurück und haben mit einem bösen Gott Geschäfte gemacht. Sollte der Handel erfüllt werden, so würde er sich befreien und über die Welt regieren können. Dies gilt es nun auf jeden Fall zu verhindern.

Das Buch hat bei mir einen sehr gemischten Eindruck hinterlassen. Das Cover war recht schlicht, zwar perfekt auf den Titel der Reihe abgestimmt, allerdings hat es nicht wirklich viel verraten über das Buch. Der Titel ist klar und auch die Bezeichnung der Reihe trifft es sehr gut. Dennoch ist es auf jeden Fall eine eher unauffälligere Erscheinung von der Gesamtwirkung.

Die Protagonistin Nora war in ihrer ganzen Geschichte schlüssig und auch irgendwie schon sympathisch, aber viele Verhaltenszüge an ihr konnte ich nicht verstehen. Gerade zum Ende hin wandelte sie sich von einem Moment auf den anderen in das komplette Gegenteil ihrer Persönlichkeit und war irgendwie total komisch. Ihre Freunde hingegen waren mir sehr viel lebensechter/verständlicher gearbeitet. Sie waren eben Teenager mit ihren Sorgen und Nöten, hatten total unterschiedliche Charaktere, ihr Fehler und Schwächen aber auch ihre guten Seiten. Besonders der Charakter von Aleks ist mir ans Herz gewachsen und ich mag sie wirklich sehr.

Die Geschichte an sich ist auf jeden Fall eine sehr gute Idee und das weiss ich auch zu honorieren. Dennoch gibt es einige Dinge, welche einfach sich für mich nicht so ganz erschlossen haben. Seien es nun kleinere Logikfehler aber auch der Nebengeschichte, welche parallel abläuft und so losgelöst und abstrakt davon abläuft, dass sie einfach nicht in das Buch reinpasst. Auch die Tatsache, dass selbst die Nebengeschichte nicht abgeschlossen wird, obwohl man sie wirklich nicht mit der Geschichte in Verbindung setzen kann und sie auch zu abstrakt ist, um sie sich bis zum nächsten Band zu merken stört mich sehr. Die Entwicklung der Geschichte gefällt mir hingegen durchaus und irgendwie würde ich schon gerne wissen wollen wie es weitergeht, aber daran hindern mich immens viele Rechtschreibfehler und vergessene bzw. zuviel gesetzte Wörter. Es hat zwischenzeitlich einfach keinen Spaß mehr gemacht zu lesen, aber wenn das Lektorat des zweiten Bandes besser wäre, würde ich ihn schon lesen. Schon allein weil der Cliffhanger hier so gut gesetzt ist, dass man einfach unbedingt wissen muss wie es weitergeht.

Einfach zu lesen gestaltete sich das Buch leider nicht so wirklich, vor allem da auch immer wieder Formulierungen gewählt wurden, welche für mich einfach in sich nicht schlüssig waren, z.B.:

„Die Dunkelheit drang tief in seine Lungenflügel, kitzelte sie wie Säure, als er sie einatmete.“

Ich denke, dass der Autor durchaus schon Potential hat und sich das Buch nach einem anständigem Lektorat als durchaus lesenwert gestalten kann, aber momentan hat es mich nicht überzeugt.

Von mir gibts hierfür auch nur

3 von 5 Punkten.

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