James Bowen – Bob, der Streuner

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Titel: Bob, der Streuner

Autor: James Bowen

Verlag: Bastei Lübbe

Genre: Sachbuch

Seiten: 256

ISBN: 978-3-404-60693-1

James Bowens Leben ist nicht gerade das, was man toll nennt. Er hat es zwar immerhin geschafft von der Straße weg in eine Sozialwohnung und von Heroin zu Methadon zu kommen, aber das war es dann eigentlich auch schon, was er in seinem Leben erreicht hat. Über Wasser hält er sich mit Straßenmusik und lebt von der Hand in den Mund. Doch eines Tages taucht ein roter Kater bei ihm auf und lässt sich einfach nicht mehr abschütteln. Nach und nach entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen James und dem Kater, den er Bob tauft und auch in seinem Leben ändert sich nun einiges…

Das Buch war insgesamt ganz okay. Der Titel ist nichts weiter als der Name der Katze, aber damit ist auch alles gesagt, was man über das Buch wissen müsste. Das Bild zeigt sie Katze mit einem Schal um den Hals, dessen Bedeutung man später noch kennen lernt, auf einer Unterlage am Gehsteig. Auch hiermit ist eigentlich wirklich alles gut getroffen und gesagt, was man über das Buch wissen muss.

Die beiden Hauptdarsteller sind soweit ganz sympathisch aber irgendwie hatte ich nicht den richtigen Zugang zu ihnen. Klar ist die Katze etwas besonderes, da sie so brav und zutraulich ist und klar tut es einem Junkie sicher gut, wenn man ihm Verantwortung überträgt, aber die Geschichte der Beiden – autobiographisch geschrieben – hätte man auch durchaus auf der Hälfte der Seiten unterbringen können.

Es lies sich zwar flüssig, einfach und gut lesen, aber war mir persönlich einfach zuviel.  Auch wenn Bob etwas besonderes sein mag, aber hier wird er ja wie ein Wundertier verkauft und das ist er in meinen Augen einfach nicht.

Ich verstehe den Hype um das Buch leider so gar nicht und bereue es auch nicht, dass ich solange gewartet habe bis ich es letztlich gelesen habe. Ob ich mir eine Fortsetzung anschaffen werde? Ich weiss nicht. Wohl eher nicht.

Für Katzenfreunde ist es sicherlich ein tolles Buch. Meinen Nerv hat es nicht getroffen. Daher gibts auch diesmal nur

2 von 5 Punkten,

denn sind wir ehrlich… Bob war mal was besonderes, aber spätestens mit den Büchern verkommt er zur Gelddruckmaschine.

 

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