Chad Corrie – Cadriths Rückkehr

cadriths-r-ckkehr_720x600

Titel: Cadriths Rückkehr

Reihe: Wizard King Trilogie (Band 1)

Autor: Chad Corrie

Verlag: Mantikore

Genre: Phantasy

Seiten: 420

ISBN: 978-3-939212-76-8

Vor tausenden von Jahren herrschten die Magierkönige über das Land Talodren. Aber ihre Gier nach Macht wurde so unersättlich, dass sie von den Göttern zerschmettert und verbannt wurden. Einer dieser Magier, Cadrith, will aus dem Höllenschlund entfliehen und seine alte Macht wiedererlangen. Aber er ist nicht der Einzige, der gottgleiche Kräfte erreichen will. Was führt der Magier Valan im Schilde und welche Pläne verfolgen die Elfen, die Soldaten in den Dschungel schicken? Ein zusammengewürfelter Haufen aus Menschen, Elfen und Zwerge versucht Widerstand zu leisten ohne zu wissen, welche gewaltigen Kreise die ganze Sache wirklich zieht. Werden sie es schaffen ihre Mission zu erfüllen, oder werden sie scheitern?

Also das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Gut, auf den ersten Blick scheint es wieder ein Phantasyroman zu sein, wie es sie schon zu Hauf gibt, aber dieser hier besticht meiner Meinung nach durch seine Detailverliebtheit. Immer wieder gibt es Szenen, die ganz nebenbei abgehandelt werden, einen aber immer wieder vor neue Rätsel stellen. Das Cover ist ziemlich cool gestaltet und zeigt Cadrith, der vor einem magischen Portal steht. Durch den Titel weiß man schon was auf einen zukommt, aber der Weg dorthin hat mir sehr gut gefallen. Zu den Protagonisten muss man sagen, dass sie einerseits ein schon bunt zusammengewürfelter Haufen sind, andererseits bilden sie auch das gängige Klischee ab, denn ein Zwerg, der mit einer Axt kämpft und öfter mal mies gelaunt ist, ist wirklich nichts Neues. Dennoch hat mir der Charakter von Vinder sehr gefallen, besonders im Zusammenspiel mit Dugan. Dieser Mensch hat, als ehemaliger Gladiator und Sklave für die Elfen, für mich die interessanteste Vorgeschichte und ich bin neugierig wie es mit ihm weiter geht, denn es gab einige Vorkommnisse in dem Buch, die zu einer spannenden Entwicklung führen könnten. Der Rest der fünfköpfigen Truppe waren noch eine menschliche Magierin und zwei Elfen, die eigentlichen Initiatoren der Mission. Leider wurde Gilban, der eigentlich der Kopf der Mission ist, wird zum Ende hin zum Statisten degradiert. Wobei ich mir aber immer noch nicht sicher bin, ob es nicht doch Absicht war um etwas größeres zu verbergen. Die Idee hinter der Geschichte ist nicht wirklich neu. Ein verbannter Magier, der wieder zu alter Macht zurückkehren will. Anders ist jedoch, dass die Gefährten nichts von dem Magier wissen, sondern ein ganz anderes Ziel verfolgen. Was man bei dem Buch haben sollte, ist ein guter Magen oder eine nicht ganz so starke Vorstellungskraft, denn es gibt das ein oder andere enorme Gemetzel und Massaker. Zwar wird es nicht sehr detailreich beschrieben, aber bei soviel Blut und Gemetzel, warne ich mal lieber vor, sonst heißt es wieder: Warum hast du nichts gesagt. Obwohl das Buch über lange Zeit über mehrere Schauplätze springt, verliert man nie den Überblick und die Spannung wird die ganze Zeit hoch gehalten, ist aber nie so übertrieben, dass es ermüdend wirkt. Ein kleines Gimmick sind noch die kleinen Sprüche und Weisheiten zu Beginn eines jeden Kapitels, die entweder ein Zitat einer wichtigen Person oder einer wichtigen Schrift in der Geschichte von Talodren darstellen.

Der Schreibstil ist angenehm und schnell zu lesen und deshalb gibt es von mir eine Leseempfehlung für alle Phantasyfreunde, die es gerne etwas blutiger mögen und insgesamt

5 von 5 Punkten, denn meiner Meinung hat in dem Buch alles gepasst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.