Josef Peters – I’m dreaming!

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Titel: I’m dreaming!

Autor: Josef Peters

Verlag: Books on Demand

Genre: Roman

Seiten: 252

ISBN: 9783738608540

Nur wenige Wochen nachdem sich Sebastian Wimmer von seiner Schussverletzung erholt hat, reisen er und seine Frau Susanne Schlömer in die Demokratische Republik Kongo um ein paar schöne Urlaubstage in der Residenz von Wimmers Bekannten Dick van Maarten zu verbringen. Während ihres Aufenthaltes kommen sie auch auf das Thema Träume zu sprechen, da Sebastian seit seinen traumatischen Erlebnissen von Albträumen geplagt wird. Van Maarten erklärt, dass er ihm Gebiet der Traumforschung bewandert ist und lädt Wimmer in sein Schlaflabor ein um ihm zu helfen mit seinen Albträumen fertig zu werden. Leider ohne Erfolg.
Als Wimmer und Schlömer kurz darauf einen Bootsunfall auf dem Kongo haben, bei dem Susanne stirbt, beginnt eine Reihe merkwürdiger Ereignisse.

Insgesamt stehe ich diesem Buch sehr zwiespältig gegenüber. Als erstes werde ich aus dem Cover nicht wirklich schlau, denn mir ist absolut nicht klar, was es darstellen soll. Auf den ersten Blick sieht es auch wie Feuerwerk, aber das hat absolut nichts mit dem Buch zu tun. Nach einigen Momenten überlegen, würde ich sagen, dass das irgendwelche neuronalen Vorgänge sind, die während des Träumens im Gehirn ablaufen. Der Titel passt zu dem Buch, da sich die ganze Handlung um das Thema träumen dreht.
Der Protagonist Sebastian Wimmer ist ein Wissenschaftler durch und durch. Egal vor welche, scheinbar unlösbar Probleme er gestellt wird, er versucht ihnen mit analytischen Fertigkeiten und jeder Menge Recherche Herr zu werden. Leider ist er auch ein Hitzkopf und vor allem in letzten Abschnitt ist er mir ein Stück weit unsympatisch geworden, weil ich nicht fassen konnte wie ein so hochintelligenter Mensch so dumm und naiv sein konnte. Natürlich ist Naivität ein Teil seines Charakters, aber hier wurde damit eindeutig übertrieben.
Ansonsten ist das Buch sehr informativ. Egal ob es um die Demokratische Repubik Kongo, Träume, physikalische oder psychologische Probleme gibt, alles wird in dem Buch genau erklärt und auch das ein oder andere Gedankenspiel geführt. Das regt natürlich zum Nachdenken an und das ist auch der große Pluspunkt dieses Buchs. Aber wenn man sich nicht für das Thema interessiert, macht es einen kaum Spaß über das alles zu lesen, da es die eigentliche Handlung völlig überdeckt. Es ging eigentlich von einem Moment zum nächsten, von einem Gedankengang zum nächsten, aber dadurch blieb die Charakterentwicklung auf der Strecke. Ich fühlte mich immer etwas distanziert, konnte mich nie wirklich in das Buch einfinden und das macht es auch schwer mich mitreissen zu lassen. Die Idee hinter der Geschichte ist aber ansich nicht schlecht und vom Handlungaufbau ist auch gut gemacht, aber die Umsetzung hat mir einfach nicht zugesagt. Für alle die sich wissenschaftlich mit dem Thema “Träume” beschäftigen, und die auch Gedankenspiele zu diesem und anderen Themen mögen, kann ich dieses Buch empfehlen. Als Unterhaltungsliteratur sind mir die Charaktere jedoch zu blass und deshalb gibt es von mir auch nur

3 von 5 Punkten.

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