Jana Seidel – Mein zauberhaftes Cafe

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Titel: Mein zauberhaftes Cafe

Autor: Jana Seidel

Verlag: Goldmann

Genre: Roman

Seiten: 256

ISBN: 978-3-442-47816-3

Alexandra steht kurz vor ihrem 30. Geburtstag und hat ihr Leben vollkommen unter Kontrolle. Sie ist seit acht Jahren in einer Beziehung und hat einen guten Job als Steuerberaterin. Als eines Tages ihre Tante Effie, die Alexandra seit sie ein kleines Mädchen war nicht mehr gesehen hat, stirbt, scheint das Schicksal ein böses Spiel mit Alexandra zu spielen. Zuerst wird sie gekündigt und kurz darauf erwischt sie ihren Freund in flagranti mit einer anderen Frau. In ihrer Verzweiflung trifft sie einen folgenschweren Entschluss und will das Cafe ihrer verstorbenen Tante übernehmen und weiterführen. Der kleine Haken: Sie hat keine Ahnung vom Backen, aber das will sie mit ihrer Geschäftstüchtigkeit, ihrem Organisationstalent und ihrem Elan wettmachen. Schnell stellt sie fest, dass es doch nicht ganz so einfach ist, aber sie bekommt Hilfe von ganz ungewöhnlicher Seite, denn der Geist ihrer verstorbenen Tante ist noch nicht im Jenseits, sondern will bevor sie vollständig verschwindet noch so einiges in der Welt der Lebenden erledigen.

Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Das Cover passt nicht ganz zum Buch, denn nicht Cupcakes, sondern eine ganz andere Spezialität nimmt einen ganz besonderen Stellenwert im Cafe ein. Dennoch sieht es wirklich schön und süß aus und trifft die Thematik genau. Auch mit dem Titel bin ich nicht ganz einverstanden, denn wirklich “zauberhaft” ist das Cafe nicht wirklich. Okay es spukt der Geist der ehemaligen Besitzerin darin herum, aber ob das nun wirklich zauberhaft ist, kann ich nicht sagen. Aber das sind nur ein paar kleine Minuspunkte.
Die Protagonistin Alexandra ist ein Kontrollfreak, schreibt sich jeden Abend eine To-Do-Liste für den nächsten Tag und arbeitet diese akribisch ab. Sie ist weder spontan noch kann sie gut mit anderen Menschen umgehen. Zusammen mit ihren kaum vorhandenen Fähigkeiten was das Kochen bzw. backen betrifft, scheint die Übernahme des Cafes unter keinem guten Stern zu stehen. Allerdings gibt es noch Effie, den Geist ihrer Großmutter, die ein äußerst herzlicher Mensch war und mit Alexandra das Backen übt, sowie Carlie, die machmal im Cafe aushilft und ebenso spontan ist wie aufgeschlossen. Alle drei zusammen sind ein hervorragendes Team und ergänzen sich gegenseitig. Die Idee hinter der ganzen Sache hat mir auch gut gefallen und da nur Alex Effie sehen konnte gab es auch den ein oder anderen sehr witzigen Moment bzw. einige Missverständnisse. Es ist ein Buch das man sehr schnell weglesen kann, denn es ist wirklich sehr flüssig geschrieben, hat keine Längen und animiert durch die gute Mischung aus Witz und kleineren sowie größeren Problemen einfach zum weiterlesen. Für alle die gerne ein witziges Buch für zwischendurch Lesen möchten kann ich es wirklich empfehlen und von mir bekommt es

4 von 5 Punkten.

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