Anna Friedrich – Ende der Lügen

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Titel: Ende der Lügen

Reihe: Holly (Band 3)

Autor: Anna Friedrich

Verlag: Goldmann

Genre: Roman

Seiten: 160

ISBN: 978-3-442-48203-0

Berlin. In der Hollyredaktion ist immer noch der Teufel los. Obwohl Chefredakteurin Annika Stassen weiterhin vermisst ist, muss die Arbeit weitergehen… und das am besten effektiver als nie zuvor, denn schließlich ist Workflowanalystin Simone Pfeffer immer noch da und wird bald ihren Bericht abgeben. Aber auch die sonstigen Ereignisse überschlagen sich und auch in den Privatleben der Mitarbeiter geht es heiß her.

Das Buch hat mir ebenso wie seine Vorgänger nicht so ganz zugesagt. Zur Aufmachung kann ich auch nicht viel mehr schreiben wie in den vergangenen Monaten. Zwar soll es wie ein Zeitschrift aufgemacht sein, aber wenn die Hollyredaktion genauso schlecht designt wie diese hier, wundert es mich eher weniger, wenn die Zeitschrift sinkende Zahlen hat. Der Titel naja ich würde ihn eher als Lüge betrachten, denn von einem Ende der Lügen kann hier nur eingeschränkt geredet werden. Der eine oder andere erfährt zwar die Wahrheit, aber andere Lügen und betrügen fröhlich weiter.

Die Protagonisten habe ich auch im dritten Band noch nicht gefunden und es nervt mich einfach weiterhin total, denn es wird zuviel Wert auf jedes Einzelschicksal gelegt. Man hat zig Geschichten zu unzähligen Leuten, aber letztlich hat keines irgendwie wirklich Tiefgang, denn mehr als eine Handvoll Seiten sind ja pro Band nicht drin. Zu Gute halten kann man den Büchern nur, dass sie abwechslungsreich sind und rasant vorwärts preschen. Dennoch wäre es mir lieber, wenn man sich etwas Zeit nähme mal die Charaktere ordentlich kennenzulernen, ein paar ordentliche Figuren rauszuarbeiten und auch eine Geschichte mit mehr Tiefgang zu erarbeiten. Jedes Mal wenn man irgendwie das Gefühl bekommt, man könnte ein wenig eine Beziehung zu irgendeiner Person aufzubauen, ist eine andere dran und besagte Person sicherlich mal die nächsten 100 Seiten nicht mehr. Dadurch geht einem einfach die Spannung und vor allem der Lesespaß verloren. Auch wenn hier inzwischen zumindest mal einige Andeutungen gemacht werden, wie manche Stränge zusammenhängen könnten, so wird man doch noch nicht schlau drauß. Ich kann beim besten Will keine Kultreihe darin sehen, geschweige denn etwas, dass angeblich ein neuer moderner Klassiker sein soll. Einzig positiv für mich ist, dass man sich an die nervigen Kamerazooms und -schwenks gewöhnt und auch sonst den schlechten Stil einfach übergehen kann, weil man ja schon nichts mehr erwartet.

Von mir gibts auch für Band 3 nur

2 von 5 Punkten

und irgendwie habe ich auch keine Hoffnung mehr, dass es noch besser wird.

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