Hans-Hermann Stolze – Sehr geehrtes Facebook

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Titel: Sehr geehrtes Facebook

Autor: Hans-Hermann Stolze

Verlag: Ullstein

Genre: Humor

Seiten: 176

ISBN: 978-3-548-37511-3

Hans-Hermann Stolze ist Rentner und versucht die Welt seiner Enkel zu verstehen. Daher wendet er sich mit Fragen rund um die neuen Technologien, aber auch mit Produktfragen oder Ost-West-Angelegenheiten an Vereine, Firmen oder Politiker.

Das Buch hat mir nicht ganz so zugesagt. Das Cover hat mit der Schreibmaschine, welche dem Protagonisten zur Kommunikation dient, zwar schon ein tragendes Element abgebildet, allerdings ist de Farbgebung einfach ungeschickt. Der etwas unsaubere Grünton sieht nicht sonderlich appetitlich aus und macht den ersten Eindruck von dem Buch dadurch nicht sonderlich positiv. Der Titel ist einfach die Anrede aus einem der ersten Briefe des Buches und passt dazu.

Der Protagonist ist natürlich keine reale Person, sondern ein Alter Ego des Autors, welcher unter diesem Namen die Briefe an alle Firmen gesandt hat. Was mich erheblich an dieser Figur gestört hat, war die Inkonsequenz des Autors was sämtliche Details von Herrn Stolze anging. Die Figur war mal verheiratet, mal verwitwet, mal 82, mal 84 oder 87Jahre alt. Auch viele andere Details haben sich leider von Brief zu Brief unterschieden, so dass man dem Autor die Figur des Herrn Stolze nicht abgenommen hat. Am Anfang fand ich das Buch noch unterhaltsam und habe glacht, allerdings je mehr dieser Fehler auffielen, desto mehr verblaste das Bild des Rentners der am Tisch saß und desto mehr erschien einem ein undefinierbarer, junger Mann, der einfach etwas auf einer Schreibmaschine tippt um ein Buch zu schreiben. Damit war der Zauber des Buchs verflogen. Es hätte ein richtig gutes Buch werden können, wäre der Autor konsequent geblieben, aber so ist all das Lustige und Skurille nur noch aufgesetzt gewesen und damit wurde das Buch unattraktiv. Außerdem waren die Schreibmaschinenbriefe teilweise wirklich schwer zu lesen und man musste sich ganz schön anstrengen beim Lesen. Das hat natürlich dann auch den Lesefluss behindert und war damit ein weiteres Manko. Insgesamt hat mich an dem Buch also ziemlich wenig begeistert, daher gibt es auch nur schwache

2 von 5 Punkten.

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