Emma Wagner – Overtime

overtime

Titel: Overtime
Reihe: Die Liebe ist (k)ein Basketballspiel (Band 2)
Autor: Emma Wagner
Verlag: Selfpublishing
Genre: Liebesroman
Seiten: 353
ISBN: 9781512287332
Preis: 9,99€

Die Geschichte um die chaotische Marie und den sportlichen Milan geht weiter. Ihre Welten haben sich nicht geändert, doch irgendwie wollen sie sich auch gegenseitig etwas beweisen. Oder fühlen sie sich vielleicht doch mehr zu einander hingezogen als sie es zugeben wollen? Könnte das der Grund sein, warum sich ihre Wege immer wieder kreuzen?

Da das Cover bis auf den Titel nicht von Band 1 nicht unterscheidet, erspare ich euch lange Ausführung und fasse es darauf zusammen, dass es immer noch ein ziemlicher Hingucker ist. Allerdings ist auch bei Band 2 die Verarbeitung leider nicht so gut und das Buch löst sich an den Ränder wieder fix auf. Das finde ich wirklich schade.

Die Protagonisten Marie und Milan machen in diesem Buch beide eine erstaunliche Entwicklung durch und werden charakterlich auf jeden Fall eher zu Menschen, die ich anfangen könnte zu mögen. Das ist auf jeden Fall ein gewaltiger Fortschritt zu Band 1. Dennoch waren ihre Verhaltensweisen oft so, dass man sich am liebsten die Hand an die Stirn geklatscht hätte, denn für erwachsene Menschen haben sie sich schon manchmal selten blöd angestellt.

Die Geschichte ging in diesem Band deutlich besser voran und es war eindeutig mehr Action als in Band 1. Allerdings waren hier einige Stellen, die dann für mich zu arg hingebogen waren. Vielleicht lag es daran, dass das Ende der Geschichte ja eigentlich früh absehbar war und so noch einiges Hin- und Her geschaffen werden sollte, dass für die notwendige Abwechslung sorgt, aber für mich waren manche Nebenhandlungen gerade gegen Ende dann eher unnötig. Nichtsdestotrotz war es ein schöner Abschluss der Dilogie, der auf jeden Fall für den Romantikfan alles erfüllt hat, was er sich wünschen konnte. Für den Leser, der mehr den Sportaspekt gut fand, war leider in diesen Band weniger dabei, da Sport aus gewissen Gründen ziemlich schnell eher außen vor war.

Trotzdem hat mir das Buch, für eines seiner Gattung, – man möge mir das einfach verzeihen, dass ich eben nicht so die Schnulzenleserin bin – ganz gut gefallen und ich würde es wohl auch empfehlen. Am Ende bekommt es solide

3,5 von 5 Punkten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.