P.C. & Kristin Cast – Versucht

versucht

Titel: Versucht
Reihe: House of Night (Band 6)
Autor: P.C. & Kristin Cast
Verlag:  FJB
Genre: Vampyrroman
Seiten: 605
ISBN: 978-3-8414-2006-0
Preis: 16,95€

Nachdem dies inzwischen Band 6 der House of Night Reihe ist, habe beschlossen, dass wir die Inhaltsangabe einfach mal weglassen. Natürlich geht es immer noch um Zoey Redbird und ihre Freundin, welche versuchen die Welt vor dem Bösen zu retten, aber das ist eben das Konzept der Reihe. Da ändert sich auch nichts dran, wenn ich es euch jedes Mal wieder vorkaue.

Also machen wir mit dem Cover weiter. Ich kenne ja genügend Leute, die absolut „covergeil“ sind und genau für die wäre diese Reihe was. Natürlich liebe auch ich die Cover total und schon deswegen hat die Reihe einen Ehrenplatz im Regal erhalten, denn solche Cover muss man einfach zeigen. Auch der Titel fasst wieder einmal in einem Wort perfekt zusammen, worum es in diesem Band primär geht. Die Außengestaltung ist daher wieder einmal top.

Was das Innenleben angeht, muss ich allerdings zugeben, dass ich diesmal weniger überzeugt war. Zoey geht mir als Protagonistin wirklich total auf die Nerven mittlerweile, weil ich mit ihrer Einstellung zu vielem und auch mit ihren Entscheidungen immer weniger übereinstimmen kann. Das die ganze Geschichte, dann auch den Großteil der Zeit aus ihrer Perspektive erzählt wird, trägt auch nicht zu meinem Gefallen bei, denn so waren ihre Handlungen nicht nur verkorkst, sondern man musste sich bei ihrer Denkweise auch sehr an den Kopf fassen. Gleiches gilt für eine weitere Protagonistin, welche bislang eigentlich immer mit sehr viel Weitsicht und Überlegtheit geglänzt hat und dieses Mal einfach nur eine irrationale Entscheidung nach der anderen trifft.

Dennoch gab es nicht nur schlechte Charaktere und gerade Heath und Stark haben mich in diesem Band extrem positiv überrascht und eine Seite von sich gezeigt, die ich bei ihnen nicht vermutet hätte.

Der Stil ist immer noch locker und gut zu lesen, so dass man auch trotz der hohen Seitenzahl sehr gut durchgekommen ist, allerdings fand ich die Beschreibungen in diesem Band sehr blass. Leider hat darunter dann auch die Möglichkeit sich einzufühlen gelitten, denn ich konnte mir die Orte einfach nicht mehr gut vor Augen holen.

Insgesamt war es daher ein sehr durchwachsener Band, der sich auch viel zu lange ohne wirkliche Spannung hinzog und erst auf den letzten 100 Seiten noch einmal Boden gut machen konnte, weil er hier in Fahrt kam. Das Ende ist dafür ein ziemlich mieser Cliffhanger, welcher auf jeden Fall dazu verleitet gleich den nächsten Band in die Hand zu nehmen, aber das reicht dann auch nicht mehr um es rauszureißen und somit gibt es hierfür auch nur

2,5 von 5 Punkten.

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