[Rezension] James Frey – Die Hoffnung

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Titel: Die Hoffnung
Reihe: Endgame ( Band 2 )
Autor: James Frey
Übersetzer: Eva Wandel & Ben Dreyar
Verlag: Oetinger
Genre: Dystopie
Seiten: 594
ISBN: 9783789135248
Preis: 19,99€

Endgame geht weiter. Nachdem Sarah den Erdschlüssel gefunden und somit das Ereignis in Gang gesetzt hat, hat die Menschheit nur noch 94 Tage Zeit um sich auf das Ende vorzubereiten. Zusammen mit Jago macht sie sich auf die Suche nach dem Himmelsschlüssel, ebenso wie die anderen Spieler, welche die erste Phase von Endgame überstanden haben. Während sie sich jagen, töten, Bündnisse schließen und Intrigen spinnen, wird eines klar: Das perverse Spiel, welches die sogenannten Schöpfer begonnen haben, hat eine weitere Stufe der Grausamkeit erreicht. Wie werden sich die einzelnen Spieler entscheiden, wie werden sie sich verändern und hat die Menschheit eine Chance gerettet zu werden?

Das Cover ist dieses Mal in einem satten Rot gehalten und in der Mitte befindet sich wieder das Zeichen von Endgame. Während es bei kurzem hinschauen eher schlicht wirkt, fallen einem bei genauerer Betrachtung wieder die vielen gestanzten Zeilen von winzigen Zahlen, Buchstaben und Sätzen auf, welche den Hintergrund des Covers ausmachen. Warum dieser Band mit „Die Hoffnung“ betitelt wurde, wird im Laufe des Buches schnell klar und auch die Bedeutung des Symbols wird erläutert. Langsam werden immer mehr Hintergründe aufgedeckt und einige Fragen beantwortet, im Gegenzug jedoch wieder andere Frage aufgeworfen.

Zu den Protagonisten kann man nicht viel sagen. Obwohl einige schon im ersten Band gefallen sind, gibt es immer noch eine ganze Menge Namen, die man sich merken muss und es werden weitere Charaktere eingeführt, so dass man doch relativ leicht den Überblick verlieren kann. Was mich an diesem Buch gefallen hat, ist der Zwiespalt in dem manche Charaktere stehen. Allen voran Sarah, die durch den Fund des Erdschlüssel das Ereignis ausgelöst hat und sich somit die Schuld an der Vernichtung der Menschheit gibt. Besonders überrascht war ich von der Entwicklung eines Charakters ganz zum Ende hin. Das hatte ich nicht erwartet und ich bin wirklich neugierig wie sich die ganze Sache weiterentwickelt entwickelt.

Die Handlung ist wieder sehr dicht und es gibt eine Menge Handlungsstränge. Zur Übersicht stehen, wie auch im ersten Band, wieder die Namen der Protagonisten, über den Kapiteln. Es ist wieder sehr actionlastig, ziemlich blutrünstig und nichts für schwache Nerven. Es gibt einige interessante Wendungen und neue Wege, aber insgesamt bleibt es ein Buch in dem sich Teenager mit unmöglichen Fähigkeiten bekämpfen, um in einem Spiel, welches Außerirdische gestartet haben, zu bestehen.

Der Stil ist wieder sehr schnell und angenehm zu lesen, aber durch die vielen Charaktere und Handlungsstränge musste ich das Buch mehrmals weglegen und das Ganze etwas sacken lassen. Auch im zweiten Band gibt es ein kompliziertes Rätsel, welches man lösen kann um ein gewisses Preisgeld zu gewinnen, aber man kann das Buch auch einfach als Unterhaltungslektüre lesen.

Für Freunde von dystopischen Szenarien, Intrigen und von blutigen Kämpfen kann ich das Buch empfehlen. Es wird wahrscheinlich nicht jedermanns Geschmack treffen, aber von mir gibt es

4 von 5 Punkten

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