[Blogtour] Andreas Hultberg stellt vor: Sein Werk „Der Tod vergisst nie“ und sich selbst

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Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zum ersten Tag unserer Blogtour zu „Der Tod vergisst nie“ von Andreas Hultberg. Ich hatte die Ehre, dass ich dem Autor selbst ein paar Fragen zum Buch und seiner Person stellen durfte und wir so in den Genuss einer Buchvorstellung direkt vom Autor kommen.

Doch vorher gibt es von mir ein paar Fakten:

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Genre: Krimi
Erscheinungsdatum: 3. März 2016
Verlag: DivanSeiten: 336
ISBN: 9783863270346
Preis: 12,90€ (Taschenbuch), 4,99€ (eBook)
Homepage des Autors

So nun aber ab mit dem Interview, dann erfahrt ihr auch ein bisschen was zum Inhalt:

Guten Tag Herr Hultberg,
schön, dass Sie Zeit hatten, um mir ein Interview zu geben. Da mir heute die Ehre zufällt, sowohl die Buchvorstellung zu machen als auch ein Interview mit Ihnen zu führen, dachte ich wir verbinden das alles ein wenig und Sie stellen uns das Buch vor.
Bitte verraten Sie uns doch in 5 Sätzen, um was es in Ihrem Buch geht.

Die Geschichte beginnt mit einem brutalen Dreifachmord: Dr. Olaf Bock, Inhaber eines renommierten Erfurter Architekturbüros, und zwei seiner Mitarbeiterinnen werden erschossen aufgefunden. Da sich Bock durch seine skrupellosen Geschäftspraktiken zahlreiche Feinde gemacht hat, vermuten die Ermittler um die Kommissare Lina Bredow und Christoph Zeller zunächst einen Racheakt und stoßen schnell auch auf die ersten Tatverdächtigen.

Als wenig später jedoch erneut mit derselben Schusswaffe gemordet wird, nimmt der Fall eine unerwartete Wendung. Da der Täter bereits sein nächstes Opfer im Visier hat, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit. Mehr möchte ich an dieser Stelle zur Handlung aber nicht verraten.

Was macht Ihren Krimi so einzigartig und unverwechselbar im Vergleich mit der Konkurrenz?

Ich denke, die Antwort auf diese Frage sollten wir am besten den Lesern überlassen.
Mir war es auf alle Fälle wichtig, einen gewissen Raum für Inhalte neben der eigentlichen Handlung zu lassen. Dazu gehören eben auch Einblicke in das Privatleben der Ermittler, aber genauso Themen, die uns als Gesellschaft bewegen, wie zum Beispiel Korruption in Wirtschaft und Politik oder das traurige Thema Kinderpornografie.

Was ist die Besonderheit ihrer Ermittler?

Beide sind sehr gegensätzlich, aber in einer Art Hassliebe miteinander verbunden.
Auf der einen Seite Lina, korrekt, besonnen und als leitende Ermittlerin so etwas wie der ruhende Pol des Teams.
Dagegen Christoph, ein Macho durch und durch, dem der Ruf eines exzellenten Ermittlers vorauseilt. Allerdings gerät er an die falschen Leute, die ihn massiv bedrängen, den Fall so schnell wie möglich in ihrem Sinne abzuschließen, und so begeht er eine Reihe teils geradezu anfängerhafter Fehler. Als es am Ende um die Ergreifung des Täters geht, besinnt er sich jedoch und rettet Lina schließlich sogar das Leben.

Versteckt sich irgendwo im Buch auch eine kleine Liebesgeschichte für die Leser mit der romantischen Ader?

Eine aufwühlende Herz-Schmerz-Story gehört ja sicher nicht unbedingt in einen Krimi. Dennoch dürfte vor allem Linas unterschwelliges Gefühlschaos zwischen ihrem Lebensgefährten Markus und ihrem Kollegen Christoph Stoff für Romantiker liefern.
Und das ist durchaus gut so, denn schließlich hat eine Polizistin wie jeder Mensch auch ein Privatleben – auch wenn es oft zu kurz kommen mag.

Vielen Dank für diese Buchvorstellung aus Sicht des Autors. Kommen wir nun noch zu ein paar Fragen rund um Sie selbst und Ihr Leben als Schriftsteller.

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(Quelle: www.andreas-hultberg.de)

Was hat Sie zu diesem Krimi inspiriert? Haben Sie hier reale Komponenten verarbeitet oder ist das alles Fiktion?

Es war nicht ein einzelnes Ereignis, sondern eine ganze Reihe kleinere und größere Mosaiksteinchen, die letztendlich den Anstoß zu diesem Buch gegeben haben.
Wenn man mit offenen Augen durch den Alltag geht, begegnen einem nahezu ständig irgendwelche spannende und interessante Dinge und Geschichten. Die Inspirationen zum Schreiben liegen förmlich auf der Straße; man kann sie beinahe ständig finden, ohne gezielt danach suchen zu müssen.
Manche Ideen kommen aber auch auf Reisen oder beim Zeitunglesen, wie zum Beispiel die für den Prolog, andere wiederum aus dem Fernsehen, so etwa das traurige Thema Kinderpornografie.
Ein gewisser Teil der Handlung ist natürlich auch Fiktion; allerdings ist mir sehr daran gelegen, dass sie sich so nahe wie möglich an der Realität orientiert.

Welchen der Charaktere mögen Sie selbst am liebsten und bei welchem würden Sie sagen, dass Sie am meisten von sich selbst haben einfließen lassen?

Lina und Christoph liegen mir irgendwie schon besonders am Herzen. Sie sind zwar zwei sehr gegensätzliche Charaktere, aber jeder für sich authentisch, geradlinig und trotz mancher Ecken und Kanten auf seine Weise durchaus sympathisch.
Mag sein, dass in beiden irgendwo im Verborgenen ein paar Prozent Andreas Hultberg schlummern, aber gezielt beabsichtigt war das nicht.
Dafür gibt es die eine oder andere Nebenfigur mit einem gewissen persönlichen Bezug. Der Sektionsassistent Ingo Altmann zum Beispiel hat vieles mit einem langjährigen Freund von mir gemeinsam.

Haben Sie bereits andere Werke veröffentlicht oder sind Sie schon am nächsten Buchprojekt dran? Vielleicht haben Sie ja hier den einen oder anderen kleinen Einblick für uns?!

Ich habe vor einigen Jahren mit zahnmedizinischen Fachpublikationen angefangen und darüber meine Liebe zum Schreiben entdeckt.
„Der Tod vergisst nie“ ist mein erster Kriminalroman, und wenn es nach mir geht, nicht mein letzter. Jedenfalls habe ich einige Ideen und Projekte in der Schublade. Auch eine Fortsetzung der Geschichte um Lina Bredow und ihr Team könnte ich mir gut vorstellen.
Aber letztendlich müssen die Leser entscheiden, ob sie mehr von mir lesen wollen.

Wann und wo schreiben Sie eigentlich? Arbeiten Sie denn immer an der gleichen Stelle oder „wandern“ Sie auch einmal „aus“ und gehen Sie ins Cafe oder in den Park?

Aus naheliegenden Gründen schreibe ich meistens in den Abendstunden, am Wochenende mitunter auch mal nachts.
Was die Rahmenbedingungen anbelangt, bin ich ziemlich anspruchslos. Ich brauche lediglich einen Platz für mein Notebook – und schon kann es losgehen. Ich mag es allerdings nicht, wenn mir jemand beim Schreiben über die Schulter schaut.
Ansonsten kann ich eigentlich jederzeit und überall schreiben, und tue das mitunter auch, manchmal sogar unterwegs. Für solche Fälle habe ich meistens ein kleines Notizbuch und einen Stift dabei, notfalls tut es aber auch mein Smartphone.

Nun wenn wir schon einmal bei Parks sind und damit unweigerlich auch damit, dass es wieder wärmer wird… Sind sie eher der Typ, der jetzt schon die Diät für den Sommer macht und fleißig ins Fitnessstudio rennt oder lassen Sie es da locker angehen und den Sommer auf sich zukommen?

Jetzt haben Sie mich aber an einem richtig wunden Punkt erwischt!
Eigentlich gibt es bei uns im Haus einige Fitness- und
Kraftsportgeräte – der gute Vorsatz ist also schon mal da. Nur leider bleibt es allzu oft dabei, vor allem, wenn ich an einem Buchprojekt arbeite. Aber ich gelobe Besserung.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit denn außer schreiben? Haben Sie irgendwelche ungewöhnlichen Hobbys oder verrückte Leidenschaften?

Ich habe einen Beruf, der mich tagtäglich sehr fordert, und mit dem Schreiben eine sehr anspruchsvolle und zeitaufwendige und „Nebenbeschäftigung“. Ohne die Unterstützung meiner Familie wäre das kaum unter einen Hut zu bringen. Deshalb gehört die verbleibende Zeit hauptsächlich meiner Frau und unseren Kindern.

Als Autor erlebt man ja die verrücktesten Geschichten. Was war denn ihr außergewöhnlichstes Erlebnis, welches Sie im Zusammenhang mit „Der Tod vergisst nie“ hatten?

Da fällt mir spontan meine erste Lesung ein. Ich hatte so etwas bis dahin noch nie gemacht und war aufgeregt wie ein Erstklässler vor seinem ersten Schultag. Dazu kommt: die Lesung fand ausgerechnet in einem Architekturbüro statt. Zur Erinnerung: mein Roman beginnt mit dem Mord an einem Architekten (!), also war ich sozusagen in „Feindesland“.
Aber meine Gastgeber haben mich empfangen wie einen guten alten Freund, und meine Aufregung war (fast) wie weggeblasen.

Gibt es abschließend noch etwas, was Sie Ihren Lesern sagen möchten?

Zuallererst möchte ich mich ganz herzlich für das rege Interesse an meinem Buch bedanken; bei einem Erstling bzw. einem bislang unbekannten Autor ist das ja wahrlich keine Selbstverständlichkeit.
Vor allem das Feedback meiner Leser bedeutet mir natürlich sehr viel. Deshalb ein ganz besonderes Dankeschön an die bisherigen Rezensenten. Jeder Kommentar, jede Kritik und jeder Hinweis – gerne auch per Kontakt über meine Website www.andreas-hultberg.de – sind mir wichtig.

Vielen Dank für das Interview.

So ihr Lieben,
ich hoffe, dass ihr genausoviel Spaß beim Lesen der Fragen und Antworten hattet, wie wir mit dem Interview. Doch jetzt kommen wir einmal zum Gewinnspiel.

Zu gewinnen gibt es

1 Taschenbuch und 2×1 eBook im Wunschformat

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Was ihr tun müsst um in den Lostopf zu springen? Beantwortet einfach folgende Frage in den Kommentaren:

Was kann der Autor nicht leiden, während er schreibt?

Teilnahmebedingungen:
1. Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständnis der Eltern
2. Versand der Gewinne erfolgt ausschließlich nach Deutschland,
Österreich und die Schweiz.
3. Für den Postweg wird keine Haftung übernommen.
4. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung der Gewinne
möglich.
5. Jeder Teilnehmer darf pro Blog nur einmal teilnehmen. Mehrfachteilnahmen führen zum Ausschluss vom Gewinnspiel.
6. Die Gewinner sind im Falle eines Gewinns mit namentlicher Nennung auf den Seiten und Facebookseiten der teilnehmenden Blogs, des Verlags/Autors und der Agentur Spread and Read einverstanden.

Teilnahmeschluss ist der 01. Mai 2016 um 23:59Uhr.

Wie geht’s weiter?

Tourplan:
27.4. Buchvorstellung  – bei mir
28.4. Das Ermittlerteam – bei Tamara
29.4. Korruption – bei Diana
30.4  Mord hat viele Gesichter – bei Marie
01.5. Was muss geschehen, damit ein Mensch zum Mörder wird – bei Tanja
02.5. Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs

16 Responses to [Blogtour] Andreas Hultberg stellt vor: Sein Werk „Der Tod vergisst nie“ und sich selbst

  1. Daniela Schiebeck sagt:

    Dankeschön für das tolle Interview.
    Er mag es nicht, wenn ihm jemand beim Schreiben über die Schulter schaut.

    Liebe Grüße,
    Daniela

  2. Monja Freeman sagt:

    Huhu Sabrina,
    wieder mal ein toller Blogtouren Auftakt.
    Ich bin jetzt echt sehr neugierig auf diesen Krimi und werde ihn mir vormerken.
    Der Autor mag es nicht, wenn man ihm beim Schreiben über die Schulter schaut. Das mag ich übrigens auch nicht und ich bin ein Autor ;)
    Viele liebe Grüße
    Monja

  3. Margareta Gebhardt sagt:

    Vielen Dank für den interessanten Interview.
    Andreas Hultberg mag es nicht, wenn ihm jemand beim Schreiben über die Schulter schaut.
    Ich wünsche Dir schönen Abend :)

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt

  4. Sylvia Riess sagt:

    Ich mag es auch nicht, wenn man mir beim Schreiben über die Schulter schaut. Da kann ich den Herrn Kollegen nur allzu gut verstehen.
    Ein tolles Interview. Wie immer wundervoll sympathisch. :) Dein Blog ist eben einfach toll!!!

  5. Martina Lahm sagt:

    Er mag es nicht, wenn man ihm beim Schreiben über die Schulter schaut.

  6. Liebe Sabrina,

    eine super Idee, mal den Autor das Buch vorstellen zu lassen. Er mag es auch nicht, wenn man ihm beim Schreiben über die Schulter schaut. Das kann ich voll und ganz verstehen. Ich mag es ja noch nicht mal, wenn man mir beim Lesen über die Schulter schaut.

    Das Buch ist jetzt auf meiner Wunschliste gelandet, mal sehen, wann es dann bei mir einziehen darf. Das Cover ist einfach nur toll, das bekäme alleine von mir schon 5 Schmetterlinge.

    Dir noch eine tolle Blogtour.

    LG Janine

  7. Katja sagt:

    Hallo und vielen Dank für diesen schönen Auftakt zu dieser spannenden Blogtour! Sehr gerne bin ich dabei. Zu Deiner Frage:

    Der Autor mag es nicht, wenn ihm jemand beim Schreiben über die Schulter schaut.

    Viele liebe Grüße
    Katja

  8. Kerstin sagt:

    Hallo Sabrina,

    ein toller Auftakt dieser Blogtour und ein super interessantes Interview. Ich kann meiner Vorrednerin nur zustimmen, dass es eine geniale Idee ist den Autor das Buch vorstellen zu lassen. Aber auch das Interview über den Autor habe ich gern gelesen und ich kann ihn schon verstehen, dass er es nicht mag, wenn man ihm beim Schreiben über die Schulter schaut. Ich mag das nämlich auch ganz und gar nicht! Der Krimi klingt ganz interessant, besonders die Hassliebe zwischen den beiden Kollegen. Das hat Potenzial.

    LG Kerstin

  9. Jutta (Rosen madl) sagt:

    Hallo :)

    wenn man ihm über die Schulter schaut. Das mag ich im übrigen auch so gar nicht. Sympathischer Autor, danke für das tolle Interview.

    Ganz liebe Grüße
    Jutta

  10. Estrelas sagt:

    Der Auto sagt, er mag es nicht, „wenn mir jemand beim Schreiben über die Schulter schaut“.

    Als echte Erfurter Puffbohne muss ich es bei diesem Buch einfach versuchen.

  11. Claudia sagt:

    Der Autor mag es nicht wenn man ihm über die Schulter schaut.

    Toller Post

    LG Claudia

  12. Tiffi2000 sagt:

    Hallo,

    ein toller Beitrag! Er mag es nicht, wenn man ihm über die Schultern schaut, was ich sehr gut verstehen kann ;)

    LG

  13. Christina P. sagt:

    Moin!
    Er mag es nicht, wenn ihm beim Schreiben jemand über die Schulter schaut. Verständlich, würd mir auch nicht gefallen.
    Vielen Dank für das schöne Interview und liebe Grüße,
    Christina

  14. Carmen sagt:

    Interessantes Interview, danke dafür.

    Er mag es nicht, wenn ihm jemand beim Schreiben über die Schulter schaut (wofür ich absolutes Verständnis habe, ist wirklich unangenehm…).

    Liebe Grüsse
    Carmen

  15. Sarina sagt:

    Er mag es nicht, wenn man ihm beim Schreiben über die Schulter schaut. :)

    LG Sarina

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