[Bloggerleben] Die kleinen Dinge, die einen Stolz machen und erfreuen

Hallo ihr Lieben,

am Montag habe ich einen Betrag geschrieben, über Vorwürfe, die mir gemacht wurden und die mir auch sehr sauer aufgestoßen sind, weil sie nun mal nur darauf aus waren meinen Ruf zu schädigen. Wer es nicht mitbekommen hat, kann er hier noch einmal nachlesen.

Ich habe darauf überall sehr viele Reaktionen bekommen, die mich sehr aufgemuntert haben, aber auch eine, die mich sehr nachdenklich gemacht hat. Da war eine sehr nette Email in meinem Postfach, die mich sehr aufgemuntert hat, aber die auch den Inhalt hatte, dass die Absenderin, welche sich mit dem Gedanken trug einen deutschen Buchblog zu eröffnen, dieses Vorhaben erst mal wieder auf unbestimmte Zeit vertagt.

Diese Mail hat mich sehr zum Nachdenken gebracht und mir ist klar geworden, dass wir viel zu viel über die schlechten Dinge reden, die uns widerfahren, aber die guten Dinge einfach unerwähnt lassen. Warum eigentlich? Ich weiß es nicht. Aber genau deswegen möchte ich euch heute etwas darüber erzählen, was mein Leben als Bloggerin mir alles tolles gibt.
Zum einen erfährt man eine Menge Hilfe, wenn es einmal irgendwo hängt. Nicht die Art an von Hilfe, dass einem jemand die Arbeit abnimmt, aber es gibt immer Menschen, die einem gut zureden, einen motivieren und einem zuhören, wenn man sich einmal ausheulen möchte. Auch wenn es bei der Technik mal zwickt, findet sich immer der eine oder andere, der das Problem schon mal hatte und einem bei der Lösung zur Seite steht.

Darüber hinaus lernt man wirklich tolle Menschen kennen, mit denen man sich anfreundet, mit denen man auch private Lebensereignisse durchsteht oder Freuden teilt. Mit denen man sich auf Messen trifft und diese unsicher macht, danach Abendessen geht oder sich unterm Jahr auf einen Kaffee trifft. Natürlich bekommt man auch mal Überraschungspost, führt ein nettes und viel zu kurzes (egal wie viel Stunden es dauert) Telefonat oder bekommt nette Kommentare auf seinen Blog.  Es entstehen Freundschaften und Gemeinschaften, die jeden Stress überdauern.

Ich habe in dieser Szene auch Freunde gefunden, die ich nicht wieder hergeben möchte. Ein paar Namen möchte ich nennen, aber bitte denkt dran, wenn ihr nicht in dieser Liste steht: Mir sind sehr viele Leute wichtig geworden, aber ich kann hier einfach nun einmal nicht alle Leute aufzählen, dafür müsste ich einen neuen Post machen.

Danke

Besonders bedanken möchte ich mich gerne bei (beliebige Reihenfolge):

– Sasija aus der Tardis
– Charleen aus der Traumbibliothek
– Claudia und ihrer Gedankenwelt
– Phinchen und ihrer Fantasyworld
– Janine und ihrem blauen Schmetterling
– meiner lieben Gastbloggerin Monja

Ich möchte aber auch einfach all den Bloggern und Lesern danke sagen, die hier regelmäßig vorbeischauen und mitlesen, die kommentieren, die mir Feedback geben, die auch mal meine Dürrephasen aushalten und mir treu bleiben, die mit mir tolle Touren auf die Beine stellen und die einfach jeden Tag mein Leben bereichern.

Vielen Dank ihr lieben Bloggerkollegen und Leser für alles, denn ohne die tolle Community, würde ich solche Posts wie Montag nicht schreiben müssen, denn dann hätte ich das Bloggen schon längst an den Nagel gehängt.

Eure
Sabrina

8 Responses to [Bloggerleben] Die kleinen Dinge, die einen Stolz machen und erfreuen

  1. Liebe Sabrina,

    den Beitrag vom Montag hab ich auch gelesen aber er hat mich so berührt, dass mir die Worte fehlten. Es wäre nix Gutes rausgekommen und dann schweige ich lieber.

    Du bist mir eine sehr wichtige Freundin und Bloggerin geworden und ich bin total gerührt, dass ich hier genannt werde *schnief*. Danke dir dafür. Auch wenn wir uns momentan selten sehen, so sind wir doch verbunden.

    Auch ich habe die schönen Seiten des bloggens erlebt und kann jedem nur Mut machen: Traut euch. Es ist nicht alles Sonnenschein und die gebratenen Tauben fliegen einem zu im Schlaraffenland. Es gibt auch mal Phasen wo es mega anstrengend ist. Aber bisher gab es bei mir immer wieder am Ende so einer Phase jemanden, der mir zeigte, warum ich blogge. Sei es ein lieber Gruß, die Nachfrage wann denn die Rezi kommt auf die man so sehnsüchtig wartet oder ein unverhofftes Treffen. Traut euch zu bloggen, Menschen kennenzulernen.

    Mal ehrlich, Familie ist was tolles, aber was gibt es geileres, seinen Lieblingsautor im Arm halten zu können?

    Auch ich habe so viele tolle Menschen dank des Bloggens kennengelernt und das ist der Grund, warum ich immer wieder aufstehe , wenn ich gerade eine Tiefphase hatte. OK, manchmal brauchts auch den A*tritt von Sabrina

    LG Janine

    • sabrinasLeseträume sagt:

      Hallo Janine,
      ja manchmal ist es besser zu schweigen. Auch ich habe ja ein bisschen Zeit verstreichen lassen, bevor ich den Post geschrieben habe, damit ich das halbwegs angemessen tun konnte.
      Es freut mich, dass du dich hier äußerst und auch, dass du es letztlich ähnlich siehst wie ich. Natürlich ist es hart, aber der Rest wiegt es mehr als auf.
      Liebe Grüße
      Sabrina

  2. Monja Freeman sagt:

    Liebe Sabrina!
    Ich habe deinen Post ja auch gelesen und ich weiß, das es oft anstrengend, zeitaufwendig und was weiß ich ist und ich mach ja viiiiel weniger als du. Trotzdem überwiegt immer der Spaß und die Freude am gemeinsamen Lesen oder am Lesen näherbringen. Ich freue mich soooo, das ich hier auch genannt werde und glühe gerade so ein bißchen vor mich hin ;)
    Ich bin sehr dankbar, das wir uns gefunden haben und ich bei dir gastbloggen darf!
    Ganz liebe Grüße, bleib so wie du bist und zieh dein Ding weiter durch
    Monja

    • sabrinasLeseträume sagt:

      Liebe Monja,
      ich freue mich sehr darüber, dass ich dir eine Freude machen konnte und ich habe dich sehr gerne als Gastbloggerin bei mir. Es macht einfach sehr viel Spaß mit dir und das möchte ich nicht missen.
      Liebe Grüße
      Sabrina

  3. Birgit sagt:

    Liebe Sabrina,

    es freut mich sehr, dass Dein Blick jetzt auf die schönen Seiten des Bloggens — und vor allem auf die Freundschaften! — gerichtet ist. :) Möge es so bleiben, auch wenn es hin und wieder mal ein kleines Donnerwetter gibt (das kann ja auch erfrischend sein).

    Viele liebe Grüße,
    Birgit

    • sabrinasLeseträume sagt:

      Liebe Birgit,
      da hast du recht. Manchmal muss man einfach ein Donnerwetter loslassen, aber im Großen und Ganzen muss man sich eben auch auf die positiven Dinge im Leben konzentrieren, sonst würde man ja schließlich verbittern.
      Liebe Grüße
      Sabrina

  4. Janni sagt:

    Liebe Sabrina,

    Das ist leider nicht nur im Bloggerleben so. Sondern auch im realen Leben.
    Mein Freund ist der Auffassung, wenn er nichts zu einer Sache (zB leckeres Essen, kleine Überraschung in der Brotdose, etc) zu sagen hat, ist alles super. Wenn halt nicht, dann sagt er das aber.

    Ich kann diese Auffassung absolut nicht nachvollziehen und es ist ganz schön demotivierend

    • sabrinasLeseträume sagt:

      Liebe Janni,
      ich kann dich echt gut verstehen. Die Männer in meiner Familie sind ganz genauso. Bei uns ist das auch so, dass alles unter dem Motto „Net g’meckert is g’nug g’lobt“ Typisch fränkisch halt, aber einfach nervig.

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