[Monjas Mittwoch] Hawaiianische Grüße von Astrid Rose

Monja

Hallo meine lieben Buchliebhaber!

Der Oktober bringt doch noch einige goldene Tage und ist zwar schon recht kalt, aber auch sehr farbenfroh. Ich mag es ja lieber richtig warm, aber auch die jetzige Jahreszeit hat was, solange es nicht zu nass ist. Welche Jahreszeit sagt euch denn zu? Mögt ihr es lieber kühl oder doch lieber warm?
Meine heutige Autorenvorstellung führt uns in das warme Hawaii und ich sag euch, obwohl ich da noch nie war, hat mir die Autorin die Inseln doch sehr nahe gebracht.
Ich stelle euch heute Astrid Rose und ihre Mana Loa – Bücher vor!

Die Autorin:

astrid-rose

(ich lass sie mal selbst von sich erzählen :) )
Ich erblickte im Jahre 1974 im Oldenburger-Münsterland das Licht der Welt. Zusammen mit meinem Ehemann, meinen zwei Buben und einer Tochter lebe ich immer noch in dieser schönen Gegend.
Schon als Teenager bemerkte ich, dass manche Träume mich bis in den Tag hinein verfolgten. Ich nutzte diese Fähigkeit, indem ich meine Träume zum Einschlafen wieder in meine Gedanken zurückholte und weiter ausbaute oder auch einfach mir den Tag damit versüßte.

Am 08. August 2009 beschloss ich aus „Jux und Tollerei“ meinem damaligem Dauertraum ein Gesicht zu geben und tippte die ersten Zeilen meines Romans „Mana Loa ~ Familienbande“ in den PC. Und schon bald entwickelte sich aus einer einfachen Dreiecks-Liebesgeschichte eine komplexe Geschichte, die sowohl Elemente aus dem Genre Fantasy als auch, Crime und Thriller enthält.

Ende des Jahres war ich fertig und stelle ihn zunächst kostenlos bei Bookrix.de ein. Da ich nur gute Kritiken erhielt, nahm ich mir in 2012 meinen ganzen Mut zusammen und brachte das Buch in den Handel. 2013 erhielt es eine komplette Überarbeitung und dank Casandra Krammer sogar ein ganz neues Gesicht. Dass die Plumeria (auch Frangipani genannt) auf dem Buchumschlag sich zu einem Markenlogo entwickeln sollte, ahne keiner von uns beiden.

Im Sommer 2014 veröffentlichte ich die Fortsetzung „Mana Loa ~ Seelenbande“, in der es u. a. um das Erwachen der hawaiianischen Göttinnen Pele und Poliahu geht. Zurzeit arbeite ich gerade am dritten und auch am vierten Band.

So, nun ergreife ich wieder das Wort ;) Ich hatte schon das Vergnügen, die beiden bisher erschienenen Bücher lesen zu dürfen und habe frisch geschriebene Rezensionen für euch:

Mana Loa – Familienbande

familienbande

Kurze Inhaltsangabe:
Nina Lorenz ist durch eine Gewalttat geprägt. Mehr noch ist sie aber mit einer Gabe gesegnet: Durch die Berührung eines Fremden werden ihr in Visionen Aufgaben auferlegt, um dessen Leben zu ändern, zu schützen oder zu retten. Tom McAllister jedoch verwirrt nicht nur ihren Geist, sondern auch ihr Herz. Um das Rätsel um seine Familie zu lösen, muss sie ihm nach Hawaii
folgen. An seiner Seite betritt sie eine Welt voller Liebe, Macht und Geld und schon bald erkennt sie, dass sie das Schicksal der gesamten Familie McAllister in die richtigen Bahnen zu lenken hat. Wird es Nina gelingen das Schicksal von Tom und seiner Ohana zu berichtigen? Welche Zukunft halten die Familiengötter der Noelanis für sie bereit? Und was hat es mit dem Mana Loa auf sich, von dem Ben McAllister ihr erzählt hat?
(Quelle: Klappentext „Mana Loa – Familienbande“ von Astrid Rose)

Schreibstil, Protagonisten, Sonstiges:
Mana Loa ist kein Buch, das man mal eben oder zwischendurch lesen kann. Es ist eine anspruchsvolle Geschichte und es führen mehrere rote Fäden durch den Roman. Nicht alle lösen sich zum Schluß auf, aber sie führen zueinander. Anfangs mag dem Leser einiges verwirrend erscheinen, aber das dabeibleiben lohnt sich, denn die Geschichte wächst und reift. Die Story hat einiges an Potenzial und vereint mehrere Genres. So findet man neben dem Liebesroman, auch Drama, sowie Crime und Thriller, aber auch Fantasyelemente wieder. Manchmal fehlt einigen Szenen noch etwas die Tiefe, Emotionen sind zuviel und es gibt wenig Ruhepausen für den Leser. Die Autorin schreibt aber mit sehr viel Herzblut und das merkt man dem Buch an. Sehr schön ist die hawaiianische Sprache mit eingearbeitet.
Die Protagonisten sind sehr individuell ausgearbeitet. Sie bringen den Leser zum Lachen, machen ihn traurig und gehen ihm hin und wieder auch gehörig auf die Nerven.
Das Cover hat einen hohen Wiedererkennungswert und ist wunderschön gestaltet.

Eigene Meinung:
Ich finde, die Geschichte hat was. Obwohl sie manchmal etwas verwirrend ist, muß man doch immerzu weiterlesen, weil man einfach wissen will, wie es weitergeht. Ich sehe in diesem Auftakt ein großes Potenzial und werde ganz sicher weiterlesen. Drei Sterne für diesen ersten Band.

Mana Loa – Seelenbande

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Kurze Inhaltsangabe:
Zwei Herzen, die im Einklang schlugen. Zwei Seelen, die einen Gedanken trugen. Verführt von der Sünde, geteilt in schwerer Stunde. Jahrhunderte überwunden, haben sie sich wieder gefunden. Zwei Schicksale, zwei Wege, mehr als ein Leben. Wird es jemals eine Zukunft geben? Klappentext: Eigentlich könnte Nina nun an der Seite ihres Mannes ein glückliches Leben führen, doch das Schicksal hat anderes mit ihr vor. Mit jedem Tag wächst ihr Mana – ihre heilige Kraft an – und sie wird von unheilvollen Visionen heimgesucht … Aber zum Glück hat Nina eine große Familie, die ihr auch weiterhin zur Seite steht und auch ein alter Freund eilt ihr zur Hilfe… Doch welches Interesse verfolgt Daniel, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Kann Nina die Wahrheit erkennen, bevor es zu spät ist? Oder ist ihr Schicksal bereits besiegelt?
(Quelle: Klappentext „Mana Loa – Seelenbande“ von Astrid Rose)

Schreibstil, Protagonisten, Sonstiges:
Und wieder entführt Astrid Rose den Leser nach Hawaii. Sie hat eine zauberhafte Art die Inseln, ihre Sehenswürdigkeiten und andere Ort dort, zu beschreiben. Es ist wie ein nach Hause kommen, wenn man wieder in die Geschichte eintaucht. Man merkt, das die Autorin mit ihrer Story gereift ist. Es gibt jetzt viel mehr Struktur und auch Tiefe. Irrungen und Wirrungen gibt es immer noch, aber nicht mehr so viel, wie im ersten Band. Was gleichgeblieben ist, ist das dem Leser keine Verschnaufpause gegönnt ist. Die Ereignisse überschlagen sich, es gibt sehr viel Dramatik, viele traurige Geschehnisse, viele Mißverständnisse und noch mehr Emotionen. Es werden einige Geheimnisse gelüftet und offene Fäden verknüpft, aber noch lange nicht alles. Für den dritten Band, sind noch genug lose Fäden übrig und man darf gespannt sein, was sich die Autorin hier einfallen läßt. Als Leser durfte man die Protagonisten jetzt schon eine Weile begleiten, was einige Charakterzüge zum Vorschein bringt, die vorher nicht da waren. Manche Charaktere sind sehr gewachsen, was den Roman sehr authentisch erscheinen läßt.
Das Cover ist dem des ersten Bandes sehr ähnlich, was ins Auge fällt und wirklich ansprechend ist.

Eigene Meinung:
Ich durfte kürzlich schon den ersten Band lesen und rezensieren und muß sagen, das dieser zweite sehr gereift ist. Viele Anfangsfehler sind verschwunden und man merkt, wie wichtig der Autorin dieses Schreibprojekt ist. Mir gefällt die hawaiianische Sprache sehr. Sie ist so blumig und ausdrucksstark. Gerne hätte ich gewußt, wie man die eingearbeiteten Sätze ausspricht. Das Buch hat mich sehr mitgerissen, aber ein paar ruhigere Szenen wären zwischendurch gut gewesen, damit man wieder ein bißchen runterkommt ;) Die erotischen Szenen sind schön geschrieben und auch die fantastischen Elemente sind sehr gut eingesetzt. Astrid Rose ist eine Autorin, von der man noch einiges zu erwarten hat. Ich gebe vier Sterne und freue mich sehr auf die Fortsetzung.

So, das wars schon wieder von mir und ich hoffe sehr, das ihr mit diesen Büchern viel Spaß habt. Eure Meinung würde mich wie immer sehr interessieren.

Eure Monja, wie immer auf der Suche nach tollen Büchern für euch

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