[Buchmesse] Messe… Freud und Leid liegt nah beisammen

Hallo ihr Lieben,

8 Tage ist es jetzt her, dass das alljährliche kunterbunte Buchspektakel in Leipzig seine Pforten für uns wieder geschlossen hat. Höchste Zeit also, die Messe einmal Revue passieren zu lassen, auch wenn sie für uns beide nicht so lief, wie wir es eigentlich geplant hatten.

Am Stand von Dichtfest

Montag, 20.3., 22:15 Uhr
Es ist Beluris erster Urlaubstag. Bis gerade haben wir noch an unserem neuen Blogdesgin gearbeitet und nebenbei die Packliste für die Messe geschrieben, damit wir auch nichts vergessen. Im Gegensatz zu den Vorjahren, wo wir immer in einem Hotel untergekommen sind, haben wir uns diesmal für eine Ferienwohnung entschieden, die wir mit Autorin Sylvia Rieß und ihrem Mann teilen. Alles ist organisiert, geplant und perfekt… bis zu diesem Moment. Mein Handy piepst. Eine Mail von Booking… vielleicht eine Zeitabsprache wegen Check-In, ich hatte ja morgens die Wunschzeit nochmal geschickt. Also schnell aufgemacht und dann DAS… „Leider gab es in Problem mit ihrer Buchung und wir können Ihnen die Ferienwohnung nicht wie geplant anbieten. Gerne helfen wir bei der Suche nach einem Ersatz und erstatten die Mehrkosten“.  Unsere gute Laune kippte schlagartig und wir waren dann die nächsten Tage damit beschäftigt noch mal eben eine neue Wohnung aufzutreiben.

Eine tolle Fasad Cluster Tasse von Cara DeWinter

Donnerstag, 23.3., 5:30 Uhr
Seit dem Vorabend hatten wir tatsächlich wieder eine Unterkunft. Zu unserem Leidwesen aber 75km südlich von Leipzig. Dazu kam dann, dass Noctana Fieber hatte, dafür aber keine Stimme mehr. Eigentlich war das auch schon so der Zeitpunkt, wo wir die Nase voll hatten und am liebsten nicht mehr gefahren wären. Aber da es jetzt auch schon zu spät war, um alles zu kippen, haben wir nur unseren Hundesitter für etwas später bestellt, sämtliche Termine für den Tag abgesagt, nochmal ein wenig länger geschlafen und sind dann direkt in unsere Ferienwohnung zur Schlüsselübergabe gefahren. Dort haben wir dann erstmal festgestellt, dass Beluri die Presseausweise nicht mit ins Auto geladen hatte und haben die Zeit genutzt, um mit der Dame im Pressecenter zu telefonieren, damit wir uns am nächsten Tag neue holen konnten.
Der Abend wurde aber noch sehr schön. Wir sind nach einem Nickerchen und mit einem kleinen bisschen Stimme für Noctana dann noch nach Leizig gefahren, um zumindest unser Abendessen mit Sylvia Rieß + Mann, Emily Thomsen, Heike Adami und Cara DeWinter wahrzunehmen. Lecker Essen am chinesischen Buffet, tolle Unterhaltungen und Unmengen kreative Quatschideen später,  hat der Abend dann gleichzeitig viel zu früh und dennoch zu spät geendet.

Ein tolles Geschenk von Carlsen und Thienemann-Esslinger

Freitag, 24.3., 9:00 Uhr
Noctanas Stimme war über Nacht leider nicht wirklich viel besser geworden und das Fieber war auch noch nicht ganz zurückgegangen, aber egal, es war höchste Zeit auf die Messe zu fahren und genau das haben wir auch gemacht. Nach ungefähr einer 3/4 Stunde hin und her, weil die Dame im Pressecenter uns zwar neue Ausweise geben wollte, die Security uns aber nicht ins Pressecenter lassen wollte, hatten wir dann auch schon unser neuen Presseausweise und konnten loslegen. Beluri hat seine Messetage viel mit stöbern, schauen und Bücher antesten verbracht, da er erst nächstes Jahr so richtig als Blogger mitmischen will. Noctana ist erstmal zum Bloggertreffen beim brandneuen Dichtfestverlag verschwunden und hat viele tolle Gespräche mit Frank Friedrichs („Erntedank in Vertikow“) und Matthias Teut („Erellgorh“) geführt. Über das Konzept von Dichtfest werden wir an anderer Stelle auch nochmal berichten. Für euch ist erstmal wichtig, dass es demnächst noch ein Gewinnspiel geben wird, denn sie haben mir eine Ausgabe von „Erellgorh“ Band 1 zur Verfügung gestellt zum Verlosen. Außerdem hatte Noctana dort noch das unglaubliche Glück, Sophie Karlis und Meike Stewen, 2 ganz bezaubernde Autorinnen kennenzulernen, die gerade an ihren ersten Büchern schreiben. Wir sind sehr gespannt, was da noch kommt.

Messesonntag: Mit Frank Friedrichs (links) und Matthias Teut bei Dichtfest

Danach haben wir die PAN-Lounge unsicher gemacht und dort ein paar nette Autorenkollegen getroffen und uns ausgeruht. Danach hat Noctana sich mit Charleen von Charleens Traumbibliothek und Jasmin von Bücherleser getroffen, bevor es noch auf einen spontanen Abstecher zur Programmchefin des Pro Talk Verlags ging. Dort wurde über die aktuellen Neuerscheinung geplaudert, aber auch über die Lesungen, die für Sonntag angesetzt waren. Noctana wurde gleich noch auf ein Pläuschen mit den Autoren im Anschluß eingeladen und mit „Die Sterblichkeit der Seele“ und „Das Geheimnis der Madame Yin“ in den Feierabend geschickt. Diesen haben wir dann mit Pizza unserer tollen WG, sowie Charleen, ihrem Mann und dem kleinen Mats bei uns in der WG ausklingen lassen.

Ein Teil der Messemitbringsel

Samstag, 25.3., 9:00 Uhr
Wir hatten beschlossen, dass wir etwas länger schlafen, damit Noctana sich noch etwas erholen kann und Termine waren für den Vormittag eh keine angesetzt. Also sind wir erst später aus dem Bett gekrochen, wollten gemütlich frühstücken und dann zur Messe fahren. Leider hat der Plan schon beim gemütlichen Frühstück aufgehört, denn irgendein Clown hatte Salz in die Zuckerdose gefüllt und so gab es erst mal einen großen Schluck Salztee zum Frühstück. Wir haben es dann gelassen, festgestellt, dass Beluris Handy über Nacht den Geist aufgegeben hat, und sind gleich, etwas gefrustet, weiter zur Messe. Nachdem wir dann aber auch noch in einen Stau kamen, haben wir dann statt der üblichen Stunden knapp 3 gebraucht und waren dann doch schon um 13:30 Uhr endlich da. Parkplatz ungefähr im nächsten Dorf, versteht sich. Wir haben uns die Laune jedoch nicht vermiesen lassen und haben dann noch ein wenig durch die Messe gestöbert und schon mal das eine oder andere Buch mitgenommen. Außerdem hat Noctana sich mit einem ehemaligen Klassenkameraden getroffen, der in Leipzig Buchkunst studiert. Sie haben zufällig rausgefunden, dass sie beide auf der Messe sein werden und haben sich nach 10 Jahren auf einen Plausch verabredet.
Im Anschluss sind wir noch auf die Drachennacht gefahren, die zwar wirklich unterhaltsam war, aber wir sind definitiv nicht alt geworden und bereits nach 2 Stunden Richtung Bett gefahren.

Mit Sylvia Rieß

Sonntag, 26.3., 9:00 Uhr
Wir haben bereits ausgecheckt und sind schon wieder das letzte Mal auf dem Weg zur Messe. Heute führt uns der erste Weg in die Mangahalle, denn wir wollten uns einige Souvenirs dort holen und auch ein paar Geschenke mitnehmen. Eigentlich hatten wir ganz andere Sachen im Sinn, aber letztlich sind wir an den wundervollen Taschenuhren und dem genialen Notizbuch hängen geblieben. Danach gings dann auch noch in die Messebuchhandlung ein paar der neuen Titel holen, die wir schon in den letzten Tagen immer wieder auf dem Zettel hatten.

 

Taschenuhren und Notibuch aus der Mangahalle

Danach hat Noctana sich erstmal aufgemacht, um bei Pro Talk der Einladung zu folgen. Es hat sich definitiv gelohnt, den die Autoren Michaela Kastel und Nathan Winters sind wirklich sehr nette Leute, mit denen man sich super unterhalten kann. Allerdings werden wir hierüber nicht berichten, denn das Ganze driftete sehr bald in einen recht privaten Plausch ab, dessen Inhalte sicherlich nicht für die große Glocke bestimmt sind. Danach ging es ein paar letzte Bücher bei Kleinverlagen kaufen und sich bei Dichtfest und den 4 Autorinnen Sylvia Rieß, Emily Thomasen, Heike Adami und Cara DeWinter an ihrem Geschmeinschaftsstand verabschieden. Dabei entstanden übrigens auch an die einzigen Fotos, die wir gemacht haben, da Noctana wieder so aussah, dass sie sich auf ein Foto gewagt hat.

Und die mussten auch noch mit

Fix und fertig sind wir dann nach Hause gefahren, hatten allerdings 17km vor der Haustür noch einen Platten und haben uns erstmal eine andere Mitfahrgelegenheit nach Hause organisieren müssen. Am Ende kamen wir geschafft, aber voller schöner Erlebnisse zu Hause an und sind nur noch ins Bett gefallen.

Einen besonderen Dank möchte Noctana an dieser Stelle noch an Dichtfest, Cara DeWinter, Sylvia Rieß, Heike Adami, Emily Thomsen und die PAN-Longue loswerden, wo man sehr bemüht darum war, dass ihre Tee- und Kaffeebecher niemals leer wurden.

Liebe Grüße
Noctana und Beluri

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