[Rezension] Sanna Seven Dears – Schatten im Schnee

Titel: Schatten im Schnee
Reihe: Beaver Creek Ranch (Band 4)
Autor: Sanna Seven Deery
Verlag: Little Tiger Verlag
Genre: Kinderbuch (ab 8 Jahren)
Seiten: 154
ISBN: 978-3-931081-96-6

Kurzzusammenfassung:

Die Kinder der Beaver Creek Ranch freuen sich auf Weihnachten und auf ganz besonderen Besuch. Ihr Freund Rick darf die Ferien bei ihnen verbringen. Voller freudiger Erwartung machen sie sich am ersten Weihnachtsfeiertag auf den Weg zum zugefrorenen Deer Lake. Dort soll das Flugzeug von Ricks Vater landen, mit dem die beiden kommen. Wegen eines technischen Defekts stürzen die beiden jedoch vorher in den Bergen ab. Sofort bereiten sich Vater John und Großvater Yellow Eagle auf eine Rettungsmission vor und ihre Söhne Sam und Joey sowie die Tochter Lucy helfen tatkräftig mit. Sind sie in der Lage Rick und seinen Vater zu retten?

Die Figuren:

Während die Älteste, Lucy, schon sehr verantwortungsbewusst ist und auf ihre Geschwister acht gibt, sind die beiden Jungs, die 10 und 12 Jahre alt sind, ziemlich abenteuerlustig und überschätzen ab und zu ihre Fähigkeiten. Aber für ihre Familie und Freunde würden sie alles tun, auch wenn ihre Pläne nicht immer gut durchdacht sind und sie in die in oder andere gefährliche Situation bringen. Die Erwachsenen der Geschichte, die eigentlich recht vernünftig und besonnen handeln, lassen ihren Kindern schon recht viel durchgehen. Unter anderem auch, dass sie mit in ein Lawinengebiet fahren. Andererseits haben viele andere Kinderbücher das gleiche Problem, also sehe ich das nicht so eng. Es gibt auch noch einige Nebenfiguren, wie Henry, der ebenso wie Rick ein Freund der Familie ist und den Kindern mit Rat und Tat zur Seite steht.

Spannungsbogen und Handlung:

Dass das Buch der vierte Teil einer Reihe ist hat man überhaupt nicht gemerkt, denn die Bücher sind in sich abgeschlossen, was schon mal ein großer Vorteil ist. Die Handlung und auch die Spannungsbögen sind meiner Meinung nach gut dem Alter angepasst. Es passiert immer etwas und es gibt auch einige aufregende Momente, aber die werden immer schnell genug aufgelöst, so dass die Spannung nicht zu groß wird. Neben der Haupthandlung gibt es noch eine kleine Nebengeschichte, die jedoch nahtlos eingefügt wurde und etwas über die indianische Kultur berichtet. Auch hier wurde sehr kindgerecht und ansprechend gestaltet. Bis zuletzt geht es eigentlich Schlag auf Schlag und es wird nie langweilig.

Stil und Lesbarkeit:

Eigentlich ist der Schreibstil recht angenehm zu lesen, aber für das Alter sind die Seiten doch sehr eng bedruckt und durch die englischen Wörter, die für die Jüngeren noch recht schwierig sind, kann der Lesespaß ziemlich getrübt werden. So war es auch bei meinem Sohn, der die Geschichte an sich zwar ganz toll fand, als ich sie ihm vorgelesen habe, sie allerdings vorher abgebrochen hatte, weil es ihm zu schwer war.

Fazit:

Eine spannende Geschichte, die aber für unerfahrene Leseratten noch ziemlich schwer ist. Ich empfehle sie daher für Kinder ab 10 Jahren oder Jüngere, die sich gerne vorlesen lassen. Insgesamt gibt es von mir

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