[Drachentest] true fruits – smoothie triple pink

Hallo ihr Lieben,

nachdem ich sehr gerne neue Produkte teste und vergleiche, dachten wir, dass wir euch das eine oder andere davon auch mal vorstellen. Als erstes lief uns die Tage zufällig der triple pink smoothie von true fruits über den Weg. Der Preis von 3,99€ für 750ml ist schon extrem sportlich, daher hatten wir es bislang auch immer ausgelassen, allerdings haben wir dann beim Sonderangebot von 2,99€ mal eine Flasche zum Probieren mitgenommen.

Der erste Eindruck:

Die knallpinke Farbe ist auf jeden Fall ein Hingucker und erregt Aufmerksamkeit und auch die Skala mit den Furchtangaben finde ich extrem praktisch, so sieht man gleich, was man zu sich nimmt. Für mich persönlich war ein weiterer Pluspunkt, dass keine Orangensäfte (wie bei vielen Smoothies) zugesetzt waren, da ich auf die allergisch bin. Außerdem gibt es keine künstlichen Zusätze und das Produkt ist außerdem für Veganer geeignet.
Der erste Eindruck ist auf jeden Fall klasse.

Die Rückseite:

Neben einer Angabe wie viel die Prozente umgerechnet in Stücke Obst sind, findet sich auch ein Text zu unterschiedlichen Themen auf der Rückseite. Ich habe schon einige sehr lustige bei Bekannten gesehen, meiner soll wohl Leute dazu animieren, dass sie die Flasche nachher als Sportgerät zu nutzen und sich für den Sommer fit zu machen und der Tonfall war auch eher wie beim Drillinstructor. Das hat mich ehrlich gesagt etwas geärgert, zumal der Text davon redet, dass man trainieren muss, um „die beste Version“ (Zitat) seiner selbst zu sein. Es tut mir Leid, aber diese Aussage finde ich einfach unangemessen und der Text hat mich echt geärgert, denn niemand hat das Recht solche Aussagen pauschal in den Raum zu werfen. Schließlich weiß man nie, wer am Ende die Flasche kauft und wie dessen Hintergrund ist.
Die Rückseite ist in meinem Fall einfach durchgefallen. Wenn ich mich schräg anreden will, dann kann ich das billiger haben.

Der Geschmack:

Dann habe ich mal aufgeschraubt und versucht. Der erste Schluck war ein interessantes Erlebnis: Zuerst kam direkt die Banane stark durch, im Abgang wurde es dann allerdings sehr apfellastig. Obwohl ich eigentlich erwartet hatte, dass es eher süßlich schmeckt, ist der Geschmack eher leicht sauer. Das täuscht den Konsumenten auf jeden Fall gut darüber hinweg, dass 10% der Flasche aus Fruchtzucker bestehen und gar nicht so gesund sind, wie sie damit vorgeben zu sein. Dennoch merkt man einfach, dass es natürliche Säfte sind, die nicht künstlich angereichert sind. Insgesamt muss ich allerdings sagen, hat es mich geschmacklich so gar nicht umgehauen. Nicht, weil ich schlecht war, sondern einfach, weil es nichts besonderes, was ich bei dem Preis schon erwartet hätte.

Verpackung und Upcycling:

Die Marke setzt auf Upcycling mit ihren Flaschen und bietet dafür auch spezielle Aufsätze in ihrem Shop an, um die Flaschen z.B. zu Gewürzstreuern oder Seifenspendern umzubauen. Die Preise dafür sind allerdings auch wieder so, dass sie für die Mehrheit der Leute unerschwinglich sind (z.B. 2 Streueraufsätze für 14,99€) und selbst wenn man es sich leistet, dann ist hat man irgendwann alle Gewürze verstaut, Bad und Spüle auf die Glasspender umgerüstet und genügend Trinkflaschen. Dann bleiben am Ende leider immer noch eine Menge  Glasflaschen, für die ich Pfand wesentlich besser fände. Pfandfreie Artikel landen viel zu oft nicht im richtigen Container, sondern irgendwo anders. Für ein Pfandsystem mit Aufbereitung der Flaschen würde auch die Upcyclingphilosophie der Marke sprechen, denn die Mehrheit der Smoothie-Flaschen wird sicherlich im Müll landen und da sollten sie als gutes Beispiel voran gehen.

Zusammenfassung:

Pro:
– vegan
– in Glasflasche
– keine künstlichen Zusatzstoffe
– 100% Fruchtsaft
– natürlicher Geschmack

Negativ:
– Rückseitengestaltung
– kein Pfand
– wirkt gesünder als es ist
– Preis

Neutral:
– Upcyclingshop

Fazit:

Insgesamt hat es mich nicht so ganz überzeugen können. Es ist kein schlechtes Produkt, aber mir ist es den Preis nicht wert und an der konsequenteren Gestaltung ihres Upcyclingkonzepts sollte die Marke auch noch etwas feilen.

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