[Drachentest] Vegane Schokolade von Frankonia

Hallo ihr Lieben,

am Wochenende haben wir mal wieder im Supermarkt ein wenig gestöbert. Das Ziel war es diesmal Schokolade zu finden, die Noctana trotz Laktoseintoleranz ohne weiteres essen kann. Schokolade ist bei uns nicht gerade ein großes Thema, denn wir essen sie eher selten, so dass die Weihnachts- und Ostersüßigkeiten meistens das ganze Jahr vorhalten. Da Noctana aber gerade Lust darauf hatte, haben wir und beschlossen, dass wir gleich mal die vegane Variante probieren, denn sie ist kostentechnisch nicht teurer als nur laktosefrei und zudem auch noch von Frankonia, einem Hersteller aus der Region.

Der erste Eindruck:

Die Verpackung besteht aus einer dünnen Pappe und hebt sich damit gegenüber den ganzen Plastikverpackungen herkömmlicher Marken ab. Das Design ist sehr schlicht und es wurde kein unnötiges Geld in aufwendiges Design gesteckt, was sich auch positiv im Preis von 1,99€ für eine 100 Gramm Tafel wiederspiegelt. Zusätzlich findet man mit den Siegeln für „Bio“, „vegan“ und „glutenfrei“ alle wichtigen Informationen im Überblick.

Auf der Rückseite gab es dann noch das EU-Ökosiegel und die restlichen Angaben. Die Nährwerte haben wir erst mal mit einer Tafel handelsüblicher Vollmilch-Schokolade abgeglichen und auch hier wurden wir überrascht. Mit 540 kcal auf 100 Gramm ist diese Schokolade ein genauso großer Dickmacher wie alle anderen Schokoladen, allerdings sind sowohl Zucker (minus ca. 40% = 23 Gramm) als auch Salz (minus ca. 60% = 15 Gramm) deutlich weniger vorhanden, was die ganze Sache, dann unterm Strich etwas gesünder macht, soweit man bei immer noch 35% Zuckeranteil das Wort gesund überhaupt in den Mund nehmen darf. Auch die Zutaten wurden komplett in ökologischer Landwirtschaft angebaut.

Das Öffnen:

Ein bisschen Enttäuschung kam beim Öffnen der Packung auf, denn ich hätte mir gewünscht, dass die Schokolade selbst nicht in das übliche Stanniolpapier gewickelt ist, sondern eine umweltfreundlichere Variante aus Papier bekommen hätte.

Davon abgesehen, sah ich Schokolade sehr appetitlich aus. Auf 5 Riegel mit jeweils 2 Stückchen aufgeteilt, gab es 10 Portionen. Auf der Verpackung wird zwar mit einem Riegel pro Portion gerechnet, allerdings reicht ein Stückchen auch ganz gut, jedenfalls wenn man kein Schokoladenjunkie ist.

Geschmackstest:

Tja, jetzt kommt der Teil, vor dem wir wirklich etwas Bammel hatten. Wir haben auf der Suche nach guten Schokoladenalternativen geschmacklich schon so einige Male wirklich daneben gegriffen und waren dementsprechend sehr skeptisch, ob eine vegane Variante, die für uns noch experimenteller ist, mehr hergeben würde als die herkömmlichen laktosefreien Sorten.

Aber natürlich wären wir keine Drachen, wenn wir kneifen würden. Also erstmal vorsichtig daran geschnuppert. Der Geruchstest ergab schon überraschender Weise keine riechbaren Unterschiede zu herkömmlicher Schokolade, was uns neue Hoffnung schöpfen ließ und direkt zum Reinbeißen eingeladen hat. Ein Biss und schon wurden die Augen aufgerissen vor Staunen. DAS hatten wir tatsächlich nicht erwartet. Vergleichbar mit einer Zartbitterschokolade schmeckte die vegane Schokolade tatsächlich kein bisschen anders als normale Schokolade. Wir waren schlicht weg begeistert und überzeugt.

Fazit:

Diese vegane Schokolade ist auf jeden Fall ein würdiger Ersatz für Milchschokolade. Nicht zu aufdringlich im Geschmack und ohne nennenswerte Geschmacksunterschiede, dafür auf einer wesentlichen gesünderen und umweltfreundlicheren Basis und das alles zu einem fairen Preis. Was will man mehr? Von uns gibts jedenfalls

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