[Rezension] Courtney Miller Santo – Das Pfirsichhaus

Das Pfirsichhaus - Courtney Miller Santo

Titel: Das Pfirsichhaus
Autor: Courtney Miller Santo
Übersetzer: Anke Kreutzer
Verlag: Heyne
Genre: Roman
Seiten: 464
ISBN: 978-3-453-41850-9
Preis: 9,99€

Inhalt in Kürze:

Die 27-jährige Lizzie steckt in einer ziemlichen Krise. Ihr Traum, ein Teil der olympischen Fußballmannschaft zu sein, ist mit ihrem zweiten Kreuzbandriss in weite Ferne gerückt. Kurz darauf erfährt sie auch noch, dass das Haus ihrer geliebten Großmutter abgerissen werden soll. Natürlich kann sie das nicht einfach so hinnehmen und mit ihren gleichaltrigen Cousinen Elyse und Isobel beschließt sie, einige Monate in Memphis zu verbringen und das baufällige Häuschen zu renovieren. Dabei stoßen sie nicht nur auf ein gut gehütetes Familiengeheimnis, sondern müssen auch mit ihren ganz privaten Dämonen fertig werden.

Charaktere:

Die Protagonisten des Buches waren Lizzie, Isobel und Elyse, drei Cousinen, die sich eher wie Schwestern verhalten. Während Lizzie versucht hat, Fußballstar zu werden und Isobel eine Karriere als Schauspielerin angestrebt hat, wusste die ruhige und zurückhaltende Elyse nicht wirklich etwas mit sich anzufangen und hat verschiedene Karrieremöglichkeiten erfolglos durchprobiert. Als sie im Haus von Lizzie’s Großmutter zusammen kommen, hatten sie sich eine ganze Weile nicht gesehen und mussten erst wieder zueinander finden, da jede von ihnen ihre ganz eigenen Probleme hatte. Keine von den dreien ist perfekt, jede hat ihre Macken aber sie halten zusammen und versuchen neben der Lösung für ihre Probleme auch einen Weg zu finden das alte und baufällige Haus zu retten.

Handlung:

Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt, in denen jeweils eine der drei Frauen im Zentrum steht. Das mag eigentlich ganz gut sein, aber was mir leider gefehlt hat war die Tiefe der Charaktere. Es wurde zwar für jede der drei Frauen eine Geschichte entworfen, aber ihre Entwicklung ist zu blass geblieben. So wurde die Thematik mit Lizzies Bein und ihrer Teilnahme bei den olympischen Spielen, welche am Anfang des Buches eine zentrale Rolle einnimmt, mit der Zeit immer unwichtiger und wird dann als Nebenhandlung abgeschlossen, weil Elyse zu dem Zeitpunkt die zentrale Rolle inne hatte. Leider ziehen sich solche Dinge durch das gesamte Buch. Ein Problem wird aufgegriffen und verläuft sich dann, weil ein anderes wichtiger ist. Das ist zwar auch im richtigen Leben oft so, aber für mich als Leser war es ziemlich unbefriedigend, weil der Übergang immer so gewählt wurde, dass ein gleichbleibendes Spannungsniveau aufrechterhalten wurde. Die Handlung hatte keine besonderen Hoch- bzw. Tiefpunkte, sondern plätscherte so vor sich hin. Bei einem Buch mit mehr als 400 Seiten kann das ziemlich langatmig und langweilig werden.

Fazit:

Für Leser die gerne Familiengeschichten bzw. Bücher, die einen Lebensabschnitt und die Bewältigung von auftretenden Problemen beschreiben, lesen, kann ich „Das Pfirsichhaus“ empfehlen, allerdings gibt sicher spannendere Bücher in diesem Bereich. Mir war es zu eintönig und so kann ich trotz der eigentlich interessanten Geschichten nur

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