[Hörbuch] Glenn Meade – Der Jünger des Teufels

Glenn Meade - Der Jünger des Teufels - Hörbuch

Titel: Der Jünger des Teufels
Autor: Glenn Meade
Übersetzer: Karin Meddekis
Sprecher: Mechthild Großmann
Verlag: Lübbe Audio
Genre: Thriller
Spieldauer: 392 Minuten
ISBN: 978-3-86190-481-6
Preis: 7,95€

Inhalt in Kürze:

Kate Moran ist eine Agentin des FBI und hat es endlich geschafft den sogenannten “Jünger des Teufels” zu schnappen. Constantine Gemal ist ein Serienkiller, der unzählige Doppelmorde verübt hat. Unter anderem hat er auch Kates Ehemann und ihre Stieftochter auf dem Gewissen. Vor seiner Hinrichtung durch die Todesspritze, droht er Kate, dass er zurückkehren und sich an ihr rächen wird. Natürlich war allen klar, dass dies nur das Gerede einen durchgeknallten Psychopathen ist, aber keine 48h nach seinem Tod geschehen weitere Morden nach genau demselben Schema. Kate, die sich eigentlich erholen wollte, übernimmt erneut die Ermittlungen und ein irres Katz- und Mausspiel entbrennt, denn plötzlich steht sie ebenfalls im Kreis der Verdächtigen. Immerhin ist Gemal tot, oder etwa doch nicht?

Charaktere:

Die Geschichte ist größtenteils aus Kates Sicht geschrieben, so dass der Hörer an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben kann. Aber für einige kurze Szenen verfolgt man das Geschehen auch aus der Sicht des “Jünger des Teufels”. Kate ist eigentlich eine starke Persönlichkeit, die in ihrem Job aufgeht und alles dafür gibt. Aber nach der Verhaftung von Gemal will sie einfach nur Ausspannen. Sie ist gestresst, völlig fertig und hätte am liebsten einige Tage frei, was ihr natürlich nicht gegönnt wird. Sie hat einen ziemlichen Dickkopf, lässt sich nicht gerne etwas vorschreiben, hat aber einen hervorragenden Spürsinn. Einerseits sind diese Eigenschaften nicht schlecht, andererseits verleiten sie Kate oft dazu enorme Risiken einzugehen und nicht immer die besten Entscheidungen zu treffen. Sie war mir sympathisch, hatte aber auch ihre Fehler und Eigenheiten.

Die Handlung:

Die Handlung war durchdacht und sehr spannend zu verfolgen, denn bis zum Ende hin war ich mir nie vollkommen klar, wie sich das Ganze auflösen wird. Ich hatte meine Vermutungen, denn der Autor hat ein paar Hinweise eingebaut, aber zu einem vollständigen Ergebnis bin ich nie gekommen. Außerdem gab es ab Ende noch eine überraschende Wende, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Das hat mir wirklich gut gefallen. Leider hatte die Handlung auch ein paar Schwächen, denn einige Szenen waren ziemlich unglaubwürdig und ein Charakter vollkommen überzogen. Verletzter Stolz und Neid sind eine Sache, aber was dieser Agent abgezogen hat, war völlig daneben. Zusätzlich konnte er tun und lassen was er wollte, wurde er auch noch von allen Kollegen unterstützt und gedeckt, obwohl angeblich keiner seinen Aussagen glaubte.

Die Sprecherin:

Mechthild Großmann hat eine sehr eigene Stimme und am Anfang dachte ich sogar, dass ein Mann das Hörbuch sprechen würde. Diese tiefe Stimme hat zwar sehr gut zur Thematik und Atmosphäre gepasst, war aber am Anfang schon etwas gewöhnungsbedürftig. Besonders da es eben eine Protagonistin ist, die sie die meiste Zeit verkörpern musste. Als meine anfängliche Irritation schließlich vorüber war und ich mich darauf einlassen konnte, hat es mir trotzdem sehr gut gefallen.

Fazit:

„Der Jünger des Teufels“ ist ein actionreicher Thriller mit ein paar Schwächen, aber einer interessanten Story. Ich habe mich, nachdem ich mich an die Stimme gewöhnt hatte, gut unterhalten gefühlt und kann es für Thrillerfans empfehlen. Außerdem gibt es noch

2 Responses to [Hörbuch] Glenn Meade – Der Jünger des Teufels

  1. Hörbücher sind jetzt nicht meins, aber als Print wäre das was für mich ;-)

    • Drachenleben sagt:

      Ja, ich habe auch lieber ein Buch in der Hand. Aber da ich jeden Tag 2 Stunden im Auto sitze um zur Arbeit und wieder zurück zu kommen, bietet sich die Gelegenheit da was nebenbei laufen zu lassen.

      Grüße
      Beluri

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