[Film] I, Frankenstein

I, Frankenstein

Hallo,

gestern Abend war Noctana mit ein paar Freunden unterwegs und ich hatte sturmfrei. Naja okay, unser Hund war da, aber mit dem muss ich nicht über das Fernsehprogramm diskutieren. Ich hatte mal wieder Lust irgendeinen Trash-Film zu gucken und bin auf „I, Frankenstein“ gestoßen. Dafür, dass das Drehbuch vom Autor von “Fluch der Karibik” geschrieben wurde, war die Handlung nicht besonders berauschend. Aber eines nach dem anderen.

Inhalt in Kürze:

In dem Film gibt es insgesamt 4 Parteien. Die Dämonen, die Gargoyles, die Menschen und dann noch Frankensteins Monster, das sich in diesem Film Adam nennt. Die Meisten nennen ihn aber nur “Das Geschöpf”. Die Gargoyles sind die Bodentruppen des Himmels, die sich im Krieg gegen die Dämonen befinden. Warum Gargoyles und keine Engel? Keine Ahnung. Vielleicht sollte einfach mal etwas anderes ausprobiert werden, oder das Animationsteam hatte mal Lust, dass sich Menschen in lebende Steinklötze verwandeln können. Wie auch immer. Die Menschen wissen von diesem Krieg und den Schlachten wie gewöhnlich nichts und spielen deshalb auch kaum ein Rolle. Frankensteins Monster selbst hat eigentlich auch keine Lust auf den ganzen Mist und geht für 200 Jahre ins Exil. Aber Naberius, ein Dämonenprinz, will unbedingt hinter das Geheimnis von Frankenstein kommen und lässt Adam jagen. Irgendwann verlässt dieser sein Exil um seinerseits Jagd auf Dämonen zu machen und das Chaos nimmt seinen Lauf.

Kritik:

Der Film erinnert mich so ein bisschen an die Actionfilme aus den 80er Jahren. Ein einsamer, schweigsamer und zynischer Held, der jedoch hervorragend mit seinen Waffen umgehen kann und sich durch die gegnerischen Reihen metzelt. Wer irgendwelche tiefgreifenden Dialoge hören will, oder auch nur eine sinnvolle und durchdachte Handlung voraussetzt, sollte die Finger davon lassen. Das ist einfach reines Popcorn Kino. Hirn aus und die Special Effects wirken lassen. Die Gargoyles sehen dafür ziemlich toll aus und auch die Effekte, die beim Töten eines Dämonen entstehen, machen was her. Einen der größten Kritikpunkte habe ich zum Ende bzw. bei der Schlüsselszene des Endkampfes. Es ist etwas passiert, das den ganzen Film über thematisiert wurde, aber es gibt keine Erklärung, wie es dazu gekommen ist. Das finde ich schon ziemlich schwach und auch ein wenig enttäuschend. Schließlich war in einer anderen Szene (ungefähr 5 Minuten vorher), noch genau das Gegenteil der Fall. Ab und zu mag ich solche Filme um abzuschalten und mich berieseln zu lassen, aber trotzdem sollten sie in sich stimmig sein bzw. die wichtigsten Punkte erklären.

Fazit:

„I, Frankenstein“ hat allgemein keine guten Bewertungen und wird auch bei mir nicht besser abschneiden. Ich bin ohne Erwartungen in den Film, weil er mir, außer dem Titel, den ich vor Jahren irgendwo gehört habe, völlig unbekannt war.  Über die miese Story kann man hinwegsehen, dafür waren die Kampfchoreographien und Special Effects ziemlich gut. Aber das Ende hat mich halt doch ziemlich enttäuscht. Deshalb gibt es von mir auch nur

Habt ihr diesen Film schon gesehen? Was haltet ihr davon?
Euer Beluri

 

 

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