[Hörbuch] Claus C. Fischer – Und vergib uns unsere Schuld

Und vergib uns unsere Schuld

Titel: Und vergib uns unsere Schuld
Autor: Claus. C. Fischer
Sprecher: Stephan Benson
Verlag: Lübbe Audio
Genre: Thriller
Spieldauer: 421 Minuten
ISBN: 9783785733011
Preis: 19,99€

Inhalt in Kürze:

Am Königstag wird in Amsterdam ein Junge auf grausame Weise ermordet. Bruno van Leeuwen, der fähigste Ermittler der Amsterdamer Polizei, übernimmt mit seinem Team den Fall. Lange tappen sie im Dunkeln, denn sie können kein Motiv ausfindig machen. Zusätzlich muss sich Bruno noch mit der fortgeschrittenen Demenz seiner Frau beschäftigen, was ihm weiter zusetzt. Die Lage spitzt sich zu, sein Vorgesetzter will Ergebnisse sehen und die spärlichen Indizien weisen auf das Krankenhaus hin, in dem auch Brunos Frau behandelt wird. Wie wird sich die Sache aufklären?

Charaktere:

Eigentlich mag ich ja eigenwillige Charaktere und Ermittler, welche die Gesetze ab und zu etwas zurechtbiegen. Aber mit Bruno bin ich irgendwie nicht richtig warm geworden. Er ist mir fast ein bisschen zu eigensinnig und macht eigentlich nur das, was er will. Ich kann zwar verstehen, dass er ziemlich unter Druck steht, und dass die Situation mit seiner Frau auch nicht leicht ist, aber einige Dinge, die er sich leistet, müssen einfach nicht sein. Als er dann mal seine Grenzen aufgezeigt bekommt, wird er als der Missverstandene porträtiert und sein Vorgesetzter als der Idiot des Jahrhunderts. Allgemein fand ich die Darstellung der Amsterdamer Polizei äußerst traurig, denn es hatte den Anschein als würde ohne Bruno nichts, aber auch rein gar nichts funktionieren. Ja, er mag der fähigste Ermittler sein, aber trotzdem kann nicht alles den Bach runter gehen, nur weil er Mal nicht da ist. Die Verbrecher Amsterdams freuen sich wahrscheinlich immer, wenn er mal im Urlaub ist….

Die Handlung:

Die Handlung war ganz interessant und auch recht gut durchdacht. Nur hätte man die Sache meiner Meinung nach auch etwas kürzer fassen können. Ein Handlungsstrang hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen, denn er hatte meiner Meinung nach keinen weiteren Nutzen, als einige Seiten zu füllen. Gut, vielleicht ergibt die ganze Sache in den kommenden Fällen einen Sinn, sollte sie wieder aufgegriffen werden. Aber rein für dieses Buch war es unnütz. Der Spannungsbogen war, bis auf eine Stelle, auch eher niedrig, sodass ich doch überrascht war, dass das Buch als Thriller eingeordnet wurde. Also an dem Nervenkitzel lag es sicherlich nicht. Alles in allem ziemlich mau und hat mich nicht wirklich überzeugt.

Der Sprecher:

Stephan Brenson machte seine Sache richtig gut, besonders wenn man bedenkt, dass Eigennamen und Straßennamen korrekt ausgesprochen wurden. Auch hat mir seine Stimmfarbe sehr gefallen und welche Variationen er für die einzelnen Charaktere verwendet hat.

Fazit:

„Und vergib uns unsere Schuld“ ist eher ein Krimi, mit einem eigenwilligen Kommissar, der für mich etwas zu oft seine Kompetenzen überschreitet, als ein Thriller. Auch die Handlung war nicht wirklich mitreißend und hätte an einigen Stellen gekürzt werden können. Alles in allem nur schwache

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