[Rezension] Mhairi McFarlane – Vielleicht mag ich dich morgen

Vielleicht mag ich dich morgen

Titel: Vielleicht mag ich dich morgen
Autor: Mhairi McFarlane
Übersetzer: Karin Dufner & Ulrike Laszlo
Verlag: Knaur
Genre: Liebeskomödie
Seiten: 496
ISBN: 978-3-426-51647-8
Preis: 9,99 €

Inhalt in Kürze:

Aureliana Alessi hatte es in ihrer Teenagerzeit nicht einfach. Sie war ziemlich übergewichtig und hatte einen ganz speziellen Kleidungsstil, sodass sie schnell zur Außenseiterin wurde. Ihre Mitschüler haben sie jahrelang gemobbt und zum Schluss hat sie auch noch James, der coolste Junge der Schule und Aurelianas heimlicher Schwarm, vor der ganzen Schule bloßgestellt. Sie wollte nie wieder etwas mit diesen Idioten zu tun haben. Jahre später hat sie ihren Namen in Anna geändert, alle überflüssigen Pfunde verloren und ist zu einer wahren Schönheit herangereift. Aber ihre Vergangenheit quält sie noch immer. Deshalb will sie auch nicht auf das Klassentreffen ihrer alten Schule gehen, aber ihre beste Freundin Michelle schafft es doch sie zu überreden. Beim Klassentreffen erkennt sie niemand, aber sie erkennt James und kurz darauf müssen sie auch noch unerwartet beruflich zusammenarbeiten. Anna ist skeptisch und bleibt auf Distanz, doch mit viel Witz und Charme schafft es James – immer noch unwissend – sie nach und nach für sich zu gewinnen. Zumindest bis auch er die Wahrheit über ihre Identität erfährt.

Charaktere:

Anna hat das jahrelange Mobbing und die Demütigung ihrer Mitschüler auch nach vielen Jahren noch nicht überwunden und ist oftmals ziemlich unsicher. Sie ist ein herzensguter Mensch, der aber jedem ihre Meinung sagt und oft auch sehr sarkastisch und zynisch ist. Sie ist auf der Suche nach dem perfekten Partner und versucht es über einer Datingseite im Internet. Aber leider war noch nicht der Richtige dabei und Anna fragt sich langsam ob sie nicht zu wählerisch ist. Ansonsten ist sie eine begeisterte Dozentin an der Universität im Fach Geschichte. Ihr Spezialgebiet ist die Geschichte der Kaiserin Theodora von Konstantinopel.

James ist in einer Werbeagentur tätig, ist verheiratet und hat ein ziemlich mürrischer Zeitgenosse. Seine Frau Eva betrügt ihn mit einem Jüngeren und auch in der Agentur gibt es genügend Leute, die er nicht ausstehen kann. Alles in allem gab es schon bessere Tage in seinem Leben. Er lässt sich jedoch nicht unterkriegen und mit coolen Sprüchen, aber auch jeder Menge Verständnis und Feingefühl, versucht er alle Hürden zu überwinden.

Neben den beiden Hauptcharakteren muss ich noch Annas beste Freundin Michelle erwähnen, die mit ihrer gnadenlosen Ehrlichkeit, lustigen Sprüchen und einem ziemlichen Sturkopf wirklich zu überzeugen weiß.

Die Handlung:

Mir hat vor allem das Zusammenspiel von Anna und James sehr gut gefallen. Es gab einige Höhepunkte und dann auch wieder Tiefpunkte. Eine mitreißende Gefühlsachterbahn, die allerdings mit ihrem Humor zu überzeugen wusste. Einige flotte Sprüche, gepaart mit jeder Menge sarkastischer Aussagen, ergeben eine perfekte Mischung. Leider hat man das Hin und Her zwischen den beiden etwas zu weit getrieben, sodass es am Ende doch einige Längen hatte. Auch der Schluss hat mir nicht wirklich gefallen, da ich mir dann doch noch etwas mehr Dramatik gewünscht hätte. Wenn man schon eine etwas unerwartete Wende einbaut, sollte man diese auch nicht einfach verpuffen lassen. So hat es leider eher danach ausgesehen noch ein paar Seiten zu füllen, die eigentlich unnötig gewesen wären.

Der Stil:

Das Buch ist in einem wirklich schönen und leichten Stil geschrieben, sodass man gut in die Geschichte eintauchen und mit James und Anna mitfiebern kann. Die ersten Seiten habe ich wirklich verschlungen und hätte die Handlung am Ende nicht abgebaut, hätte ich das Buch noch viel schneller beendet.

Fazit:

„Vielleicht mag ich dich morgen“ ist eine schöne Geschichte, die mich wirklich sehr gut unterhalten hat. Nach einem starken Anfang und einem tollen Mittelteil, hat sie zum Ende hin leider abgebaut und deshalb gibt es auch nur

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