[Film] In einer kleinen Stadt – Needful things

In einer kleinen Stadt - needful things von Stephen King

 

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch wieder eine Buchverfilmung vorstellen. „In einer kleinen Stadt – Needful things“ von Stephen King. Eigentlich sollte es ein Horrorfilm sein, aber ich würde sagen, dass er eher in die Kategorie Mystery-Thriller gehört. Allgemein sind Noctana und ich der Ansicht, dass Stephen Kings Titel “König des Horrors” schon lange überholt ist. Viele Geschichten von ihm fallen unserer Meinung nach nicht mehr in dieses Genre. Aber als ihm dieser Titel “verliehen” wurde, waren die Buch- bzw. Filmgenres nicht so detailliert wie heute und deshalb sind viele seiner Bücher in Kategorien, in die sie eigentlich nicht passen. Nichtsdestotrotz bleibt King einer von Noctanas absoluten Lieblingen. Aber nun zum Wesentlichen:

Inhalt in Kürze:

Leland Gaunt ist neu in der Stadt Castle Rock und eröffnet dort einen Antiquitätenladen. Zuerst skeptisch, besuchen ihn immer mehr Leute und es scheint, als würde er immer genau das verkaufen, was sich die Einzelnen am Meisten wünschen. Aber er nimmt dafür kein Geld bzw. nur sehr wenig, fordert dafür aber immer einen Gefallen ein. Seine Käufer sollen anderen Bewohnern der Stadt Streiche spielen. Diese sind anfangs noch recht harmlos, aber die Opfer beschuldigen sofort die Menschen, mit denen sie im Streit liegen und eine Welle des Hasses und der Gewalt bricht über Castle Rock herein. Sheriff Alan Pangborn hat alle Hände voll zu tun, um den Frieden in seiner Stadt zu sichern, aber ist er in der Lage den teuflischen Plan von Gaunt zu durchkreuzen?

Kritik:

Der Film ist aus dem Jahr 1993 und deshalb als Klassiker zu bezeichnen. Ein Horrorfilm ist er wie gesagt nicht, jedenfalls nicht nach heutigen Maßstäben. Es werden die menschlichen Abgründe aufgezeigt und was manche bereit sind zu tun, nur um zu bekommen, was sie sich wünschen. Aber auch die schnell eskalierende Gewaltspirale ist ziemlich erschreckend, obwohl Gaunt eigentlich nicht viel gemacht hat. Der Film besticht nicht durch seinen rasanten Erzählstil oder atemberaubenden Special Effect – obwohl ich sagen muss, dass eine Szene am Ende richtig gut gemacht ist -, sondern mit der manipulativen Art des Antagonisten, der eigentlich nichts weiter macht, als die Leute zu umwerben und zu bezirzen. Gaunt ist charmant und weiß genau, was er sagen und was der tun muss, um die Leute für sich einzunehmen. Er stiftet Chaos ohne einen Finger zu rühren. Auch wenn er eigentlich der Böse ist, muss ich sagen, dass mir Gaunt mit seiner Coolness am Besten gefallen hat. Stephen King hat es wirklich geschafft, dass uns der Schurke besser gefallen hat als der Rest. Wie sagte Noctana so schön: „Nur weil man ein A*** ist, muss man nicht seinen Stil und seine guten Manieren vergessen.“ Für das A*** hat sie ein anderes Wort gebraucht, aber das haben wir mal ersetzt, um nicht zu spoilern. Aber zumindest ich bin sehr froh, dass es nur eine fiktive Figur ist und ich ihm zum Glück niemals begegnen werde.

Fazit:

„Needful things“ ist eine packende Geschichte mit einem Netz aus Intrigen und einem hervorragenden Marionettenspieler, der genau weiß, was er tut. Sollte man gesehen haben und von mir gibt es dafür

Habt ihr den Film schon gesehen?

Drachige Grüße
Beluri

 

 

2 Responses to [Film] In einer kleinen Stadt – Needful things

  1. Ach ja, ich bin seit den 80ern King-Fangirl… KLar, Needful Things hab ich schon x mal gesehen und das Buch auch gelesen und ich mag beides!

    Liebst
    Bine

    • Drachenleben sagt:

      Oh, da haben wir ja noch was gemeinsam. Bei mir sind es zwar „erst“ die 90er, aber da hab ich dann meiner Mutter ihre King-Sammlung sehr ausgiebig geplündert. Die ist ja schon seit ihrem Studium Fan^^

      Drachige Grüße
      Noctana

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