[Film] Crimson Peak

Film - Crimson Peak

Hallo zusammen,

heute möchte ich euch erzählen wie Noctana und mir der Film “Crimson Peak” gefallen hat. Es handelt sich dabei um einen Mystery-Horror-Film mit romantischen Elementen. Klingt interessant? Das dachten wir auch und haben unser Glück versucht. Der Cast war für einen Horrorfilm ziemlich gut und auch der Regisseur (Guillermo del Toro) hat schon einige Blockbuster produziert und ist weltweit bekannt. Es konnte also nur gut werden, oder?

Inhalt in Kürze:

Seit dem Tod ihrer Mutter glaubt die junge Edith Cushing (Mia Wasikowska) an Geister, denn bevor diese die Welt der Lebenden verlassen hat, ist sie ihrer Tochter erschienen, um sie vor Crimson Peak zu warnen. Jahre später ist Edith eine Schriftstellerin für Geistergeschichten und wird von der Männerwelt um 1900 argwöhnisch beäugt. Eines Tages erscheint der schottische Adelige Thomas Sharpe (Tom Hiddleston) und mit seiner charmanten Art hat er Edith schnell um den Finger gewickelt. Ihr Vater ist jedoch skeptisch, da Sharpe ein erfolgloser Erfinder und deshalb knapp bei Kasse ist.

Er versucht die Beziehung zu verhindern, aber stirbt kurz darauf unter mysteriösen Umständen. Edith flüchtet sich in ihrer Trauer in die Arme ihres Liebsten. Sie beschließt zu ihm nach Schottland zu ziehen und ihn zu heiraten. Auf Thomas’ Anwesen lebt auch dessen Schwester Lucille (Jessica Chastain) die zwar freundlich erscheint, aber ihre ganz eigenen Pläne hat. Edith’s Leben verwandelt sich nach und nach in einen Albtraum, denn das Herrenhaus, in dem sie lebt, wird von den Einheimischen auch Crimson Peak genannt.

Kritik:

Tja, was soll ich sagen? Der Film hörte sich gut an, aber überzeugen konnte er uns nicht. Noctana wusste schon nach der Hälfte des Films worauf es hinauslaufen wird, also ist die Handlung doch ziemlich vorhersehbar. Ein weiteres Manko waren die Spezialeffekte, die ziemlich unprofessionell wirkten. Da habe ich mir schon mehr erwartet, besonders wenn man sich mal die Liste von Filmen ansieht bei denen Guillermo del Toro mitgewirkt hat. Da sind genügend mit Spezialeffekten dabei, um sich mit der Materie auszukennen.

Am Geld kann es nicht gelegen haben, denn die Gagen der ursprünglichen Besetzung (Emma Stone & Benedict Cumberbatch) wären sicherlich um einiges höher gewesen. Außerdem waren es nur 3 wirklich kurze Szenen, von denen man zumindest eine auch hätte Streichen können, um die anderen beiden zu verbessern. Keine Ahnung, was da passiert ist. Was man aber sagen muss, ist, dass das Herrenhaus in dem die Handlung stattgefunden hat, wirklich toll ausgesehen hat und die Klamotten der Darsteller waren auch hervorragend und haben uns gefallen. Das sind aber auch die einzige Dinge die man positiv hervorheben kann, denn es gibt ein weiteres Problem: Die Glaubwürdigkeit.

Okay, es ist eine fiktive Geschichte, aber auch innerhalb dieser muss man sich an seine auferlegten Grenzen halten und das war hier leider nicht der Fall. Menschen wurden tödliche Wunden zugefügt, die sie aber, nach einem kurzen Zusammensacken, nicht daran gehindert haben wieder durch die Gegend zu spazieren. Eine Person war durch eine Vergiftung schon mehr tot als lebendig, aber 2 Szenen später konnte sie wieder rennen und kämpfen. Von einem Gegengift war nie die Rede. Ich weiß zwar, dass Menschen in Extremsituationen über sich hinauswachsen und auch das Adrenalin einen sehr beflügeln kann, aber das hier war doch ziemlich übertrieben.

Fazit:

„Crimson Peak“ ist ein vorhersehbarer Film mit einigen verunglückten Spezialeffekten und einer unglaubwürdigen Handlung. Das war ein ziemliches Desaster, das auch die Schauspieler nicht mehr retten konnte. Pluspunkte gibt es aber für die Kulisse und die Kostüme. Das macht dann immerhin noch

One Response to [Film] Crimson Peak

  1. Charlie sagt:

    Da kann ich mich eurer Meinung größtenteils anschlossen.
    Ich muss gestehen, ich habe den Film hauptsächlich wegen Tom Hiddleston gesehen (und Mia Wasikowska sehe ich auch ganz gerne), da Horrorfilme sonst so gar nicht meins sind. Ich fand auch die Aufmachung hübsch und die Darsteller toll (Jessica Chastain war ja mal gruselig!), aber so richtig überzeugt die Story nicht. Selbst mit den „Schockszenen“ rechtet man (Stichwort: ihr Vater) und der Plottwist war wirklich sehr vorhersehbar.
    In puncto Glaubwürdigkeit habt ihr auch absolut recht. Was mir noch dazu einfällt: Jemand überlebt eine schwere Stichverletzung und jemand anderes stirbt an einer Stichwunde von einem Füller? Passt für mich nicht so gaaaanz zusammen.

    Viele Grüße
    Charlie

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