[Film] Orphan – Das Waisenkind

Orphan - Das Waisenkind

Hallo zusammen,

gestern war ein Horrorabend. Nicht falsch verstehen, der Abend war toll, aber wir haben uns dazu entschieden Horrorfilme anzusehen. Immerhin liebt Noctana dieses Genre, obwohl ich damit nicht allzuviel anfangen kann. Aber wenn sie mit mir irgendwelche Disney oder Actionfilme ansieht, ist es nur gerecht, wenn ich den ein oder anderen Horrorfilm überstehe. Aber Noctana ist sehr nett und hat sich einsteigerfreundliche Filme ausgesucht. Also ohne zu viel Schreck oder Grauen und ich muss sagen, sie haben mir eigentlich ganz gut gefallen. Einer dieser Filme war Orphan – Das Waisenkind, ein Psycho-Horror-Thriller aus dem Jahr 2009.

Inhalt in Kürze:

Kate und John Colemans drittes Kind ist leider eine Totgeburt, dass Kate völlig aus der Bahn wirft. Sie beginnt zu trinken, hat furchtbare Albträume und verliert irgendwann auch ihren Job an der Universität. Zwei Jahre später hat sie sich wieder im Griff und um den Verlust ihres Kindes zu kompensieren, beschließen sie ein Mädchen zu adoptieren. Ihre Wahl fällt auf die junge Esther, ein ruhiges und höfliches Mädchen, das auch sehr gut Zeichnen kann. Obwohl Daniel, der älteste Sohn der Familie, nicht viel mit seiner neuen Schwester anfangen kann, scheint die Familien nun komplett. Zumindest bis die ersten merkwürdigen Dinge passieren und Esther anfängt sich nicht an die Hausregeln zu halten. Mit der Zeit vermutet Kate, dass mit ihrer Adoptivtochter etwas nicht stimmt, doch ihr Mann will nichts davon hören und glaubt, dass sich seine Frau alles nur einbildet. Hat er recht oder ist die neunjährige Esther doch nicht das, was sie vorgibt zu sein?

Kritik:

Durch das ganze Setting, den Aufbau der Geschichte und ein paar typische Elemente von Horrorfilmen, kann man den Film schon in diese Kategorie stecken, aber größtenteils war es ein sehr gut gemachter Psychothriller. Obwohl die erste Szene doch ein wenig heftig ist, beginnt der Film sehr ruhig und die Spannung steigt nur langsam an. Zumindest bis kurz vor Ende, wo sich die Ereignisse überschlagen und es wirklich rasant zur Sache geht. Die Idee ist sehr interessant und die Auflösung hat mich tatsächlich überrascht, denn damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Andererseits gab es im Laufe des Filmes jede Menge Anspielungen, sodass vielleicht der ein oder andere pfiffige Kopf die Lösung schon im vorhinein herausfinden könnte. Das hat mir richtig gut gefallen und ich wirklich froh, dass mich Noctana dazu überredet hat mit ihr den Film anzusehen.

Fazit:

„Orphan“ ist spannender und packender Film mit einigen Horrorelementen. Nicht zu blutig, dafür mit fiesen Psychospielchen und einer ziemlich heftigen Neunjährigen. Von mir gibt es auf alle Fälle

Was meint ihr dazu? Habt ihr den Film schon gesehen? Schaut ihr euch überhaupt Horrorfilme an?

Liebe Grüße
Beluri

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