[Film] Friedhof der Kuscheltiere

Friedhof der Kuscheltiere

Hallo,

heute möchte ich für euch einen Klassiker des Horror-Genres präsentieren: „Friedhof der Kuscheltiere“. Das ist eine Verfilmung des gleichnamigen Buches von Stephen King. Natürlich war Noctana wieder die treibende Kraft, dass wir uns diesen Film ansehen und abermals wurde ich nicht enttäuscht. Wobei ganz so kann ich es nicht stehen lassen. Noctana hat eine passende Wahl getroffen, aber so richtig überzeugt hat mich der Film nicht.

Inhalt in Kürze:

Louis Creed bekommt eine Stelle als Arzt an der Universität von Maine. Zusammen mit seiner Frau, seinen beiden Kindern und der Familienkatze zieht er in ein Haus an der
Route 15, über die täglich mehrere Dutzend LKWs donnern. Schnell hat sich die Familie mit ihrem Nachbarn Jud angefreundet, der ihnen den Tierfriedhof ganz in der Nähe ihres Hauses zeigt. Einige Zeit später wird die Katze der Familie überfahren und Louis will sie zusammen mit Jud begraben. Doch der altee Mann führt ihn auf ein Felsplateau hinter dem Friedhof, dass einst eine Grabstätte der Mi’kmaq Indianer war. Dort wird die Katze begraben und wie durch ein Wunder taucht sie kurze Zeit später wieder zu Hause auf. Aber sie hatte sich verändert und war um einiges aggressiver. Louis denkt sich nichts dabei, aber als irgendwann auch sein Sohn überfahren wird, trifft er eine folgenschwere Entscheidung, die das Leben der Familie für immer verändert.

Kritik:

Der Film stammt aus dem Jahr 1989 und ist, genau wie ich, 28 Jahre alt. Das heißt, ich musste mich erstmal an das Aussehen der Protagonisten gewöhnen, denn die Klamotten und Frisuren die damals in Mode waren, führten doch zu einem kleinen Kulturschock. Der Film nahm zwar eher langsam Fahrt auf, aber es gab doch recht schnell die erste blutige Szene, die jedoch richtig gut aussah. Auch der Aufbau der Handlung konnte mich über weite Teile überzeugen, aber zum Ende hin, hatte ich mehr damit zu tun, mir das Schmunzeln zu verkneifen, als mich wirklich zu gruseln. Das hat damit zu tun, dass für den Antagonisten eine so lächerliche Stimme gewählt wurde, dass ich ihn einfach nicht ernst nehmen konnte. Schon gar nicht, wenn er sein schauderhaftes Lachen ausgestoßen hat. Auch das Ende hat mich etwas ratlos zurückgelassen und ich dachte mir “Das war es schon? Ende? Das kann es doch nicht gewesen sein?! Denn mir fehlte etwas, um die Geschichte wirklich abschließen zu können. Außerdem war ich von der Dummheit und Naivität von Louis zum Ende hin auch mehr als enttäuscht und hätte mir da etwas anderes erwartet. Ein weiteres Problem habe ich mit den wiedererweckten Leichen. Sorry, aber wenn eine Katze von einem 16 Tonnen LKW angefahren wird dann sieht sie nicht so aus, als wäre sie sanft entschlafen. Das Problem gibt es dann auch noch an anderer Stelle. Allerdings muss ich zugeben, dass es damals noch keine ausgefeilte Computeranimation gab und es in beiden Fällen schwierig war die Darsteller richtig zu schminken. Aber das nur am Rande.

Fazit:

„Friedhof der Kuscheltiere“ ist ein netter Gruselklassiker mit interessanter Handlung, den man allerdings zum Schluss nicht mehr ganz ernst nehmen kann. Man kann ihn sich anschauen, damit man ihn gesehen hat, aber wirklich überzeugt hat er mich nicht. Deshalb gibt es von mir auch nur

Was meint ihr dazu? Habt ihr in auch schon gesehen und wenn ja, wann?

Liebe Grüße
Beluri

One Response to [Film] Friedhof der Kuscheltiere

  1. Lagoona sagt:

    Huhu,

    ich musste grade wirklich schmunzeln, denn Friedhof der Kuscheltiere, war damals der Renner. Ich war im Teeny- ALter und habe mich abends mit Freunden getroffen zum Grusel-Film-Abend. Für die Zeit damals war der Film schon ziemlich gruselig :-) Dankeschön für Deinen Beitrag.

    Liebe Grüße
    Lagoona

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