[Film] Constantine

Constantine

Hallo,

heute möchte ich euch den Mystery-Thriller „Constantine“ aus dem Jahr 2005 vorstellen. Als Vorlage diente die US-amerikanische Comicserie „Hellblazer“, die seit den 1980er Jahren veröffentlicht wird.

Inhalt in Kürze:

John Constantine (Keanu Reeves) hat eine Gabe: Schon seit Kindertagen kann er die Gesandten des Himmels und der Hölle erkennen. Es gibt eine Art Waffenstillstand zwischen den beiden Parteien und sollte sich jemand nicht daran halten, wird er von Constantine gejagt und vernichtet. Während eines Auftrags trifft er auf die Polizistin Angela Dodson (Rachel Weisz), welche den Suizid ihrer Zwillingsschwester Isabel (Rachel Weisz) untersucht. Sie glaubt nämlich nicht, dass ihre Schwester den Freitod gewählt hat. Nach einigem Hin und Her, da Angela anfangs nicht an das Übernatürliche glaubt, bearbeiten sie den Fall zusammen und decken bald eine Verschwörung auf, welche die Welt in den Abgrund reißen soll.

Charaktere:

John Constantine ist ein ziemlich ruppiger und ungeselliger Zeitgenosse. Schon seit längerer Zeit versucht er, sich von seinen Sünden reinzuwaschen, damit er nach seinem Tod in den Himmel aufsteigen kann. Doch seine Zeit wird knapp, denn er leidet, durch seinen exzessiven Zigarettenkonsum, an Lungenkrebs und hat nur noch ein Jahr zu leben. Er ist nicht zimperlich mit seinen Methoden und meistens heiligt der Zweck seine Mittel.

Angela Dodson liebt ihre Schwester über alles und kann deren Suizid nicht akzeptieren. Sie versucht mit allen Mitteln, die Wahrheit aufzudecken und bringt sich dabei öfter selbst in Gefahr. Angela ist stark, stur und lässt sich dementsprechend auch von niemandem etwas sagen.

Kritik:

Der Krieg zwischen Himmel und Hölle wurde schon in so einigen Filmen und auch Serien thematisiert. Auch den Plan des Antagonisten – nein, nicht Luzifer -, gab es schon öfter. Also ist die Grundthematik des Filmes leider nichts Neues. Die Handlung verläuft ziemlich linear, und es gibt auch keine großen Überraschungen und Wendungen. Alles in allem ziemlich mau. Die Spezialeffekte, sowie die Darstellung der Hölle und der Dämonen, haben mir jedoch sehr gut gefallen. Da haben sich die Produzenten und Animationsteams wirklich etwas einfallen lassen. Der Film ist – wie öfter in Hollywood -, mehr fürs Auge und besticht leider nicht mit einer durchdachten und spannenden Geschichte. Auch der Protagonist ist wieder ein typisches Klischee: Ein einsamer Wolf, der sich von nichts und niemandem helfen lassen will. Zumindest hat er keine edlen Motive, sondern will einfach nur sich selbst vor der Hölle retten.

Fazit:

„Constantine“ ist perfektes Popcornkino zum Abschalten und Berieseln lassen. Keine schwierigen Dialoge oder Handlungsstränge, dafür jede Menge Spezialeffekte fürs Auge. So etwas kann man sich ab und zu ansehen, aber von dieser Kategorie gibt es einfach schon zu viel. „Constantine“ konnte sich leider nicht von der Masse abheben und deshalb gibt es auch nur

2 Responses to [Film] Constantine

  1. Für mich ist es einer der Lieblingsfilme mit Keanu Reeves ;-) Klar, er spielt ja meistens genau diese Typen…

    Liebst
    Bine

    • Drachenleben sagt:

      Hallo Sabine,

      da hast du recht. Keanu Reeves mag Rollen dieser Art. Der einsame Krieger, der ohne Hilfe die Welt retten will. Ich mag es, dass die Charaktere die er spielt nicht immer 100% gut sind, sondern immer eine Art Antiheld darstellen.

      Drachige Grüße
      Beluri

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