[Rezension] Elvira Zeißler – Herzensglut

Elvira Zeißler - Herzensglut

Titel: Stern der Macht
Reihe: Herzensglut (Band 1)
Autor: Elvira Zeißler
Genre: Romantasy
Seiten: 225
ISBN: 9783736862876
Preis: 8,90€

Inhalt in Kürze:

Die 17-jährige Erin wird Zeugin eines Autounfalls bei dem eine alte Frau angefahren wird. Der Unfallverursacher begeht Fahrerflucht, aber Erin will der Frau helfen und ruft den Notarzt. Während sie auf dessen Eintreffen warten, drückt die Frau Erin eine silberne Kette in die Hand und bittet sie darum, gut darauf aufzupassen. Die Frau erliegt ihren Verletzungen und Erin beschließt das Amulett zu behalten, da sie davon angezogen fühlt. Kurz darauf lernt sie den mysteriösen Daniel kennen, der sie immer wütend betrachtet, obwohl sie ihm nie etwas böses getan hat. Irgendwann stellt sie ihn zur Rede und er tischt ihr eine absolut unglaubwürdige Geschichte auf. Als kurz darauf ein Anschlag auf Erins Leben verübt wird, fängt sie an ihm zu glauben, aber kann das alles wahr sein?

Charaktere:

Erin ist die Protagonistin und für ihr Alter ziemlich erwachsen. Ihre Eltern sind nach Kanada ausgewandert und sie lebt nun zusammen mit ihrer älteren Schwestern in einer kleinen Wohnung. Sie ist im Abschlussjahr und kurz davor ihr Abitur zu machen. Erin ist sehr vernünftig und versucht rational und überlegt zu handeln, auch wenn es ihr nicht immer gelingt. Außerdem ist sie sehr skeptisch und glaubt nicht sofort alles, was ihr gesagt wird, sondern hinterfragt die Dinge und will sich erst ihre eigene Meinung zu allem bilden.

Daniel ist absolut loyal und opfert sich für die Sachen auf, die er für richtig erachtet. Obwohl er 4 Jahr älter ist als Erin, handelt er ziemlich naiv und scheint immer jemanden zu brauchen, der ihm sagt, was er tun soll. Daniel gibt zwar immer den Starken und Unnahbaren, aber eigentlich ist ziemlich einsam und verletzlich.

Handlung:

Die Handlung ist jetzt nicht wirklich etwas außergewöhnliches. Solche Bücher gibt es schon wie Sand am Meer, aber anscheinend verkaufen sie sich und scheinen der Zielgruppe zu gefallen. Das Buch ist nicht schlecht und die erste Hälfte liest sich sogar noch recht gut, aber sobald die Romanze anfing, war es mir eindeutig zu kitschig. Die Geschichte war immer noch gut und auch spannend, aber die Anzahl der Liebesbekundungen hätte man doch etwas zurückschrauben können. Aber naja, die erste Liebe und Teenagerhormone. Passt dann doch irgendwie wieder.

Stil:

Der Stil war ganz gut und flüssig zu lesen, aber das sprachliche Niveau war mir etwas zu gering. An einigen Stellen hätte man mehr daraus machen können und mit einer etwas anderen Wortwahl die Sache noch besser machen können.

Fazit:

„Stern der Macht“ ist ein Romantasy Buch unter vielen. Wer das Genre mag und gerne liest kann es sich ohne bedenken zulegen. Obwohl es gut geschrieben ist fehlte etwas, dass dieses Buch von der Masse abhebt. Deshalb gibt es von mir auch nur

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