[Film] The Blair Witch Project

Film - Blair Witch Project

Hallo,

da wir immer noch auf der Suche nach guten Horrorfilmen sind, haben wir mal “The Blair Witch Project” aus dem Jahr 1999 ausprobiert. Dieser Film ist ein sogenannter pseudodokumentarischer Found-Footage Film. Das heißt, der Film wurde so aufbereitet, als handle es sich um echtes Videomaterial, welches von verschwundenen oder verstorbenen Personen gedreht wurde, und welches man erst Jahre später durch Zufall gefunden hat. Die Kameraführung ist recht wackelig, der Ton nicht glasklar und die Schauspieler sind auch nicht perfekt gestylt, damit es real wirkt.

Inhalt in Kürze:

Die drei Freunde Heather (Heather Donahue), Joshua (Joshua Leonard) und Michael (Michael C. Williams) wollen eine Dokumentation über die Hexe von Blair drehen. Diese Hexe treibt angeblich im Wald „Black Hills Forest“ ihr Unwesen und es sollen ihr schon mehrere Menschen zum Opfer gefallen sein. Trotzdem machen sich Heather und ihre Freunde auf, um den Wald zu erforschen und erreichen am zweiten Tag einen Friedhof. Dort schlagen sie ihr Nachtlager auf. Allerdings werden sie immer wieder von merkwürdigen Geräuschen geweckt. Es scheint, als würde jemand um ihr Zelt schleichen, aber egal wie oft sie nachsehen, sie können niemanden erkennen. Am nächsten Morgen wollen sie einfach nur noch nach Hause, aber schon bald wird ihnen klar, dass sie sich verlaufen haben und nicht mehr wissen wie sie aus dem Wald entkommen können.

Kritik:

„The Blair Witch Project“ ist ein Horrorfilm, der ohne Spezialeffekte, massenhaft Kunstblut oder überhaupt einen sichtbaren Gegenspieler auskommt. Der Film spielt mehr mit der Psyche und der Erwartungshaltung der Zuschauer. In jeder neuen Nacht glaubt man, dass irgendetwas passiert. Die Spannung steigt immer weiter an, man hofft, dass endlich offenbart wird, was die drei Freunde so quält, und dass die Ungewissheit endlich ein Ende hat.

Da der Film wie ein selbstgedrehtes Video erscheint, und nicht wie ein Film aus einem professionellen Studio, glaubt man eher daran, dass es sich tatsächlich um reale Aufnahmen handelt, die vielleicht nur für die breite Masse aufbereitet wurden. Diesen Umstand machte sich auch der Produzent zunutze, indem er vor Filmstart absichtlich falsche Informationen ins Internet stellte und eine Diskussion los trat, ob alles echt sei, oder einfach nur ein Spielfilm. Das ist unter anderem ein Grund für die enorme Popularität des Films.

Nun wie hat er mir gefallen? Keine Ahnung ob ich abgestumpft bin, oder der Effekt auf dem Fernseher nicht so atemberaubend ist wie im Kino, aber nach etwa ⅔ des Films ging er mir einfach auf die Nerven. Es ist einfach nichts passiert und drei Leute, die sich im Wald verirren und dann langsam aber sicher durchdrehen, sind jetzt nicht wirklich sehenswert. Da konnten 2-3 Szenen, in denen etwas mehr los war, auch nichts daran ändern. Am Ende habe ich Noctana angesehen und ungläubig gefragt: “Das war es schon?”

Fazit:

Ja, man kann „The Blair Witch Project“ als Horrorfilm bezeichnen, da er doch an und für sich gruselig ist. Wahrscheinlich hätte ich ihn besser abschneiden lassen, wenn dieser Film erst vor kurzem erschienen wäre und ich den Trubel darum mitbekommen hätte. Aber „Blair Witch Project“ ist schon 18 Jahre alt und hat einfach seinen besonderen Reiz verloren. Ich fand ihn leider ziemlich langweilig. Deshalb gibt es auch nur

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