Category Archives: Rezensionen

[Rezension] Ann-Kathrin Karschnik – Der Fluchsammler

Ann-Kathrin Karschnik - Der Fluchsammler

Titel: Der Fluchsammler
Autor: Ann-Kathrin Karschnik
Verlag: Papierverzierer
Genre: Fantasy
Seiten: 306
ISBN: 9783959629065
Preis: 13,95€

Inhalt in Kürze:

Vincent Rehani arbeitet schon seit fast 100 Jahren als Fluchsammler für die Hexe Magda. Das heißt, er sucht verfluchte Menschen und bringt sie zu ihr, damit Magda sie von ihrem Leid erlösen kann. Vincent hat seine Schuldigkeit fast getan, aber er muss noch einen Auftrag erledigen. Elisabeth, eine herzensgute Frau, wurde nämlich mit einem Fluch belegt, der jeden tötet, den sie berührt. Schon seit über einem Jahr hat sie sich nicht mehr nach draußen gewagt und als Vincent plötzlich bei ihr auftaucht, weiß sie nicht, ob sie ihm vertrauen kann. Immerhin scheint die Aussicht, endlich von ihrem Fluch befreit zu werden, zu schön um wahr zu sein. Es muss irgendeinen Haken geben, oder nicht?

[Rezension] Jeffrey Archer – Das Vermächtnis des Vaters

Jeffrey Archer - Das Vermächtnis des Vaters (Clifton Saga Band 2)

Titel: Das Vermächtnis des Vaters
Reihe: Die Clifton Saga (Band 2)
Autor: Jeffrey Archer
Übersetzer: Martin Ruf
Verlag: Heyne
Genre: Roman
Seiten: 480
ISBN: 9783453471351
Preis: 9,99 €

Inhalt in Kürze:

Am Ende des ersten Bandes wurde Harry Clifton, der unter falschem Namen in die USA eingereist ist, von der Polizei verhaftet, da der Mann, dessen Identität er angenommen hat, unter Mordverdacht steht. Obwohl er seinem Pflichtverteidiger beweisen kann, dass er nicht der gesuchte Verbrecher ist, wird er durch ein abgekartetes Spiel als Sündenbock hingestellt und erhält eine 6-jährige Haftstrafe.

Bevor Harry in die USA eingereist ist, hat er dem Schiffsarzt einen Brief an seine Mutter überreicht, in dem er geschrieben hat, dass er nicht gestorben ist. Allerdings hat Maisie diesen nie geöffnet und deshalb auch nicht die Wahrheit erfahren.

Giles, Harrys bester Freund, ist von dessen vermeintlichen Tod so erschüttert, dass er sich für den Krieg rekrutieren lässt und eine Offizierslaufbahn einschlägt. Nach einer brutalen Schlacht gegen Hitlers Afrikakorps gerät er in Gefangenschaft.

Emma, Harrys Geliebte, glaubt nicht an dessen Tod und reist selbst in die USA, um nach Spuren seines Überlebens zu suchen.

Charaktere und Handlung:

Wie auch schon im ersten Band gibt es eine Vielzahl von Charakteren aus deren Augen wir die Geschichte miterleben. Während die Handlung im ersten Teil wie ein Puzzle war, dass sich erst nach und nach mit den einzelnen Charakteren zusammensetzte, ist der zweite Teil mehr oder weniger linear aufgebaut. Das ist aber vor allem dem Umstand zu verschulden, dass sich jeder der Protagonisten an einem anderen Ort befindet und seine eigene Geschichte erzählt.

Wie Harry im Gefängnis landet und sich dort zurechtfindet, oder wie Giles zum Offizier wird und ebenfalls in Gefangenschaft gerät. Hier habe ich allerdings den Kritikpunkt, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass es jemanden in Kriegsgefangenschaft unter den Nazis so gut ergehen kann wie Giles. Das war mir irgendwie viel zu einfach und auch ziemlich geschönt.

Das ist aber auch das einzige Manko, das mir aufgefallen ist. Abgesehen von den Cliffhangern, die Herr Archer gerne mal verwendet und exakt an den spannendsten Stellen für zig Seiten einen Szenenwechsel macht und mit einem anderen Charakter fortfährt. Es hält einerseits die Spannung hoch und man will unbedingt weiterlesen, andererseits nervt es mich persönlich, wenn es zu oft geschieht bzw. wenn die Unterbrechung zu lange dauert. Aber das ist wohl Geschmackssache.

Stil:

Der Stil ist außergewöhnlich, denn man findet sich rasend schnell wieder in die Geschichte ein und bleibt dann gefesselt. Ich habe den ersten Band vor fast 2 Jahren gelesen, aber die Charaktere waren so markant, dass ich sie alle sofort wieder erkannt habe.

Fazit:

„Das Vermächtnis des Vaters“ ist gelungene Fortsetzung zu einem fulminanten Auftakt. Wem der erste Band gefallen hat, kann sich auch den zweiten ohne Bedenken zulegen. Von mir gibt es jedenfalls

[Rezension] Michael E. Vieten – Der unsichtbare Feind

Der unsichtbare Feind

Titel: Der unsichtbare Feind
Reihe: Christine Bernard (Band 3)
Autor: Michael E. Vieten
Verlag: abacus
Genre: Krimi
Seiten: 284
ISBN: 978-3-86282-453-3

Inhalt in Kürze:

Kommissarin Christiane Bernard ist mit ihren Kollegen einer Bande von Drogendealern auf der Spur. Als eines Nachts die Täter auf frischer Tat ertappt werden, ergreifen zwei die Flucht. Christiane nimmt die riskante und gefährliche Verfolgungsjagd auf, bei der sie sich verletzt und die Flüchtigen schon entwischt scheinen. Allerdings wird einer von einem Kleintransporter angefahren und erliegt am nächsten Tag seinen Verletzungen. Christiane wird in eine andere Abteilung versetzt, da es eine interne Ermittlung gibt, aber das ist ihre geringste Sorge. Ihr Handy funktioniert plötzlich nicht mehr, ihre Bank- bzw. Kreditkarten sind angeblich überzogen, obwohl sie nichts gekauft hat und auch ihr Auto ist defekt. Anfangs glaubt sie noch an eine Verkettung unglücklicher Umstände, aber nach einem Mordanschlag ist sie sich sicher! Jemand trachtet ihr nach dem Leben.

[Rezension] Mhairi McFarlane – Vielleicht mag ich dich morgen

Vielleicht mag ich dich morgen

Titel: Vielleicht mag ich dich morgen
Autor: Mhairi McFarlane
Übersetzer: Karin Dufner & Ulrike Laszlo
Verlag: Knaur
Genre: Liebeskomödie
Seiten: 496
ISBN: 978-3-426-51647-8
Preis: 9,99 €

Inhalt in Kürze:

Aureliana Alessi hatte es in ihrer Teenagerzeit nicht einfach. Sie war ziemlich übergewichtig und hatte einen ganz speziellen Kleidungsstil, sodass sie schnell zur Außenseiterin wurde. Ihre Mitschüler haben sie jahrelang gemobbt und zum Schluss hat sie auch noch James, der coolste Junge der Schule und Aurelianas heimlicher Schwarm, vor der ganzen Schule bloßgestellt. Sie wollte nie wieder etwas mit diesen Idioten zu tun haben. Jahre später hat sie ihren Namen in Anna geändert, alle überflüssigen Pfunde verloren und ist zu einer wahren Schönheit herangereift. Aber ihre Vergangenheit quält sie noch immer. Deshalb will sie auch nicht auf das Klassentreffen ihrer alten Schule gehen, aber ihre beste Freundin Michelle schafft es doch sie zu überreden. Beim Klassentreffen erkennt sie niemand, aber sie erkennt James und kurz darauf müssen sie auch noch unerwartet beruflich zusammenarbeiten. Anna ist skeptisch und bleibt auf Distanz, doch mit viel Witz und Charme schafft es James – immer noch unwissend – sie nach und nach für sich zu gewinnen. Zumindest bis auch er die Wahrheit über ihre Identität erfährt.

[Rezension] Andrea Fehringer & Thomas Köpf – Die Poesie des Tötens

Die Poesie des Tötens

Titel: Die Poesie des Tötens
Autor: Andrea Fehringer & Thomas Köpf
Verlag: Pro-Talk
Genre: Thriller
Seiten: 365
ISBN: 9783939990277
Preis: 14,90 €

Inhalt in Kürze

Max West ist ein berühmter österreichischer Ghostwriter, der mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter Emma in Wien wohnt. Sein Leben könnte nicht schöner sein, als eines Tages Christopher diese Idylle zerstört. Dieser hat nämlich durch einen Komplizen die Tochter von Max entführen lassen und erpresst ihn nun, damit Max ihm ein Buch schreibt. Das Buch soll einerseits eine Biographie von Christopher sein, andererseits auch die künstlerische Darstellung von 5 Morden, die er vorhat, zu begehen. Um Max im Auge zu behalten, zieht Christopher bei ihm und seiner Frau ein und beginnt ein teuflisches Spiel. Max’ Leben wird zur Hölle, denn er hat nur sieben Wochen Zeit um einen ganzen Roman zu schreiben und seine Tochter zu retten.